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Kamera fit...
13.04.2018 14:20:34

Hurra: jetzt habe ich endlich meine Spiegelreflexkamera zurückbekommen. Ich weiss schon fast nicht mehr, wie das Klicken geht. Es war eine harte Zeit, immer das Smartphone zu zücken, obwohl das Klicken damit sehr einfach geht. Doch die Qualität und Auflösung gleich wie bei der Spiegelreflex herzubekommen, war schwierig. Nun so oder so bin ich überglücklich, die Kamera zurückzuhaben. Ich freue mich auf die ersten Fotos…

Am Wochenende war die Freude wiederum sehr gross, dass wir Balkonwetter hatten. Gross und klein verweilte dort und beobachtete alles, was sich bewegte. Gerade am Sonntag war es das Spannendste überhaupt. Die Krähen vollführten wahre Kunststücke, um unsere Coonies an der Nase herumzuführen. Ich vertrete die Meinung, dass die Krähen sicher genauestens wissen, dass unsere Coonies ihnen zuschauen und sie noch extra provozieren. Manchmal könnte man den Kopfbewegungen unserer Coonies an meinen, dass ein Tennismatch stattfindet. Ich kann die Krähe manchmal noch nicht einmal erkennen, doch dem Blick unserer Coonies nachfolgend, finde ich sie dann meistens auch. Nur schon wenn eine Krähe kräht, sind die Ohren wie Peilsender aufgestellt und die Ortung wird sofort aufgenommen – selbst in der Wohnung. Das ist auch der Grund, warum die Küchenkombination so beliebt als Sitzplatz ist. Die Krähen weilen oft und gerne in den hohen Bäumen gegenüber dem Küchen- und Bürofenster. Dort wird dann morgen für morgen beobachtet, was die Krähen machen. Doch eben das Küchenfenster ist tabu. Somit sind neuerdings die Storen da Tag und Nacht geschlossen – ausser wir sind da… Ich weiss, wir sind Spielverderber.

Dantes Zahnfleisch hat sich dank dem Antibiotika und der Immunstärkungskur bestens erholt. Wir sind überglücklich, dass die Prognose aktuell ist, dass er seine Zähne behalten kann. Dante hat sich auch persönlich wieder stärker entwickelt und lässt sich nicht mehr immer nur von Dizzy provozieren, sondern gibt ihr neuerdings auch schon mal wieder den Tarif durch. Ja und da ich zwei Tage weg war, läuft mir Dante nun wie ein Hündchen nach. Es ist schön, vermisst zu werden und natürlich noch schöner, ist wieder zu kuscheln.

Noch jemand hat mich intensiv gesucht: Zinka. Kaum sei mein Liebster nach Hause gekommen, hätte mich Zinka gesucht. Später noch einmal. Mein Liebster hat Zinka das Schlafzimmer gezeigt und immer wieder auf sie eingeredet, dass ich jetzt heute (vorgestern) nicht da sei und aber bald wieder komme.

Weniger Freude hatte mein Liebster – und ich noch viel weniger – an den vielen Protesten, die allesamt im Röhrensystem platziert wurden. Das System wurde in einer gross angelegten Protestaktion verunreinigt. Es scheint fast so, wie wenn die Herrschaften de Röhren zu hassen beginnen würden. Nun scheint es aber das erklärte Ziel gewesen zu sein, das System zu eliminieren. Da die Röhren fürchterlich stinken, ist dieses Ziel sicherlich auch erreicht worden, denn alle Röhren sind allesamt auf dem Balkon zwischenplatziert. Wir sind uns noch nicht sicher, ob wir sie erst einmal vom Regen waschen lassen sollen oder ob wir sie gleich entsorgen sollen. Es stellt sich die Frage, ob wir die Röhren je wieder geschmackfrei und sauber hinbekommen…

Ja und seit Freitag sind nun auch Darli und Dakota kastriert. Beide kamen arg verstrubelt zurück und Dakota hatte ihre persönliche Hölle erlebt. In der Transportbox zu reisen war für sie eine Hölle. Glücklicherweise hatte sie in der Box ein Kissen, sodass sie sich darunter verstecken konnte. Doch natürlich musste sie dazu noch arg weinen. Schlussendlich haben es aber beide trotzdem gut überstanden. Einzig mit Darli hatte ich ein ganz grosses Problem. Sie hatte plötzlich faustgrosse Verfilzungen am Bauch und an den Hosen. Diese Dame ist dazu dermassen sensibel, dass man sie kaum berühren kann, schon schreit sie. Es war ein schwieriger Prozess, alle Verfilzungen raus zu bekommen.

Diesen Prozess setzten wir tags darauf fort und kapitulierten beispielsweise bei Amur. Der junge Mann war dermassen verfilzt, dass es kein Fortkommen mit dem Kamm gab. Wir rasierten ihm den ganzen Bauch. Das Ganze war natürlich das grösste Drama auf Erden. Doch anschliessend lief Amur wieder wie ein junges Rehlein herum. Es war scheinbar doch bitter nötig. Weniger Probleme hatten wir dieses Mal mit Gini. Sie hatte ein paar Knötchen, aber im Verhältnis zu sonst, sehr wenig. Natürlich war ich selbst an dem Desaster schuld. Ich hatte unsere Lieblinge zu lange nicht mehr gebürstet. Es war so lange, dass selbst Missou eine grosse Verfilzung auf der Seite mit sich trug. Aber glücklicherweise konnte man auch diese einfach „auflösen“… aber natürlich unter dem grössten Geschrei „ich bin der Ärmste…“

Dante und sein Zahnfleisch
03.04.2018 13:36:39

Letzte Woche ging es mit Dante zum Tierarzt. Normalerweise übernimmt mein Liebster diesen Part und meistens ist dann auch alles bestens. Doch wehe ich komme zum Zug. Doch dieses Mal war schon im Vorfeld klar, irgendetwas würde sein. Sein Zahnfleisch war arg entzündet und die Kontrolle zeigte, dass Dantes Körper allergisch gegen seine eigenen Zähne reagierte - so erklärte es mir der Tierarzt. Ja und wieder war sofort eine Entscheidung gefragt und ich musste die Antibiotika als Gegenmassnahme spritzen lassen. Der nächste Schritt sei, vorausgesetzt dass die Entzündung damit schwindet, alle Zähne zu ziehen. Na super. Da ist man noch nicht einmal jährig und verliert schon alle Zähne? Für mich noch heute völlig unvorstellbar. Das Leben kann ja so ungerecht sein... gleichzeitig haben wir natürlich schon wieder von anderen gehört, die bei ihrer Katze dieselbe Operation machen mussten und die Katze heute bestens damit lebt. Noch haben wir Zeit... Dante muss jetzt täglich zur Stärkung seines Immunsystems eine halbe Tablette essen. Es ist eine sehr grosse Tablette, fast Daumengross, doch Dante frisst und kaut sie mit grosser Freude. 

Wir haben den kleinen Buben in den letzten Tagen etwas verwöhnt. Doch schon nützt Dante es aus... Gestern durfte er kurz mit Chico ins Schlafzimmer und ich knuddelte die beiden. Heute Nacht kratzte Dante dann schon an der Schlafzimmertüre und wollte wieder hinein. So nicht! So stand ich um 4 Uhr auf, verfrachtete ihn zu den Buben und schlief weiter. Eigentlich hätte er gestern sowieso dahin gewollt, weil es da das „bessere Essen“ gab - scheinbar. Tatsächlich war es das gleiche wie vorne in der Küche. Als wir dann später aufstanden, hatte Dante schon wieder den Kopf voller Flausen.

Neuerdings stehen Pflanzen in meinem Badezimmer und die Türe ist jeweils geschlossen. Nun steht gerade das Gotti-Geschenk da, ein Töpfchen mit Narzissen. Dante musste die Blumen und das Blattgrün ausgiebig beschnuppern und wollte schon genüsslich das Blattgrün essen. Ich hatte bereits beim Beschnuppern nein gesagt, beim Anfangen zu beissen weggeschoben, doch als alles nichts nützte, gab es den „Klapf auf den Po“, der dann sehr wohl nützte. Ein beleidigter Dante zog ab... und kam allzu bald wieder.

Zuerst kam Chico zu mir. Er musste schon wieder ausgiebigst seinen Po putzen und einen Fuss. Dem „Duft“ nach, hatte er am Vortag noch „Resten“ von seinem Geschäft am Fell., doch heute Morgen? Keine Ahnung, warum er sich schon wieder so ausführlich den Po putzte. Doch als er sich mal ablenken liess, sah er die Narzissen und wollte sie sich ansehen. Aber ich kam dazwischen und streichelte ihm den Kopf. Es wirkte. Dann war Chico wieder mit der Fellpflege beschäftigt. Doch irgendwann kam ihm wieder in den Sinn, dass da noch die Narzissen waren. Auch er musste sie beschnüffeln und wollte das Blattgrün ausprobieren. Glücklicherweise kann man Chico allerdings wegschieben und er glaubt diese Geste als Nein - im Gegensatz zu Dante.

Ja und ansonsten haben unsere Coonies an Ostern das Wetter genossen. Zum draussen Planschen ist das Wetter schliesslich egal und für die Lieblingsbeschäftigung, Vogelbeobachtung, ist die Dämmerung sowieso die Lieblingszeit um sich draussen aufzuhalten. Vermutlich wissen die Krähen sehr genau, wo unser Balkon ist und dass sie hier herrliche Vorführungen machen können und dabei unsere Coonies plagen. Die Krähen werden immer gesehen und nie aus den Augen gelassen.

Beim Abendessen stand meistens Dante auf dem Stuhl zwischen meinem Liebsten und mir. Manch wenige Male hat der kleine Mann etwas bekommen und das reicht schon aus, um ihn zu verwöhnen = will immer etwas haben. Doch so geht das natürlich nicht. Umso erstaunlicher war es, dass sich Dante beim gestrigen Abendessen nicht blicken liess. Dafür sass zu meinem grössten Erstaunen Nestor auf dem Stuhl neben mir. Da mein Fleisch eine Sehne hatte, die ich nicht essen konnte, bekam Nestor das gekaute Stück Fleisch. Sofort frass er es, worüber ich sehr erstaunt war. Normalerweise ist mein Kater ziemlich heikel - und etwas essen, das jemand anders schon im Mund hatte? Oh!

Ansonsten hatten wir sehr friedliche und erholsame Ostern. Wir genossen die Zeit mit unseren Coonies und sie genossen uns. Am Sonntagmorgen durften sie mit uns im Bett kuscheln, was schon lange nicht mehr vorkam und deshalb alle genossen. Dazu bekamen die Herrschaften ihr Röhrensystem hinter dem Sofa wieder, sodass sie vier lange Röhren herumrennen können. Auch den oberen Stock stellten wir etwas um. Dort stellten wir den Partytisch auf, fixierten die Matratzen herum, sodass ein halber Tunnel entstand, platzierten ein Haus unter dem Tisch und verbanden dieses mit zwei Röhren - und das alles in einem grossen Tunnel. Dieses Mal hörte ich absolut niemanden, der das neue System nutzte. Doch ich versteckte im Tunnelsystem Spielzeug und das lag am nächsten Morgen im untern Stock. Somit muss jemand im oberen Stock sehr aktiv gewesen sein. Da unsere Coonies immer um uns herum waren, habe ich keine Ahnung, ob sie an der neuen Einrichtung Freude haben... Nehmen wir es mal an, aber am Tag nach dem Osterwochenende müssen sich unsere Coonies mit Garantie dringend erholen, ausruhen und nachschlafen... endlich wieder Ruhe!

DAS Spielzeug
26.03.2018 11:09:47

Für Zinka ist es das Grösste, wenn sie ins Schlafzimmer kommen darf. Dafür steht sie gefühlt oft stundenlange vor der Türe. Sie will selbst ins Schlafzimmer, wenn ich gar nichts dort machen möchte. Ich vermute, dass sie mir damit sagt, dass sie kuscheln oder schlicht und einfach ihre Ruhe haben möchte. Einmal im Schlafzimmer drinnen, muss sie alles inspizieren. Erst dann kann sie mir auf die Brust liegen und kuscheln. Zinka geniesst es sehr, wenn sie auf mir liegt und nicht gehalten wird. Herumtragen ist nicht ihr Ding. Ja und dann liegt sie völlig entspannt da und geniesst. Sie geniesst so sehr und entspannt sich so sehr, sodass sie letzthin lautstark furzte. Das stank anschliessend so fürchterlich, das macht also jedem Menschen Konkurrenz, dass ich absolut freiwillig sofort aufstand. Wäääääääääääääääääääääh Zinka!!! Sie schnüffelte allerdings nur kurz mit ihrer Nase und wollte weiterkuscheln…

Noch jemand möchte (fast) jeden Abend mit ins Schlafzimmer kommen: Zita. Das ist der Moment, wo die grosse Kuschlerin auch ziemlich viel spricht. Dann kann sie einem anmauzen, lieb angucken und ein bisschen die Zunge draussen haben. Überhaupt hängt diese Zunge bei den einen und anderen etwas heraus. Es sieht etwas behämmert aus, aber ist wohl ein Zeichen grösster Entspanntheit. Am besten kann dies Missou, wenn er absolut entspannt schläft und überraschend geweckt wurde. Doch auch die Kleinen können die Zunge heraushängen lassen. Am meisten ist die Zunge beim Streicheln entspannt, wenn wir unseren Coonies über die Nase und Stirn streichen. Trotzdem, es sieht einfach irgendwie doof aus.

Im Moment habe ich wieder Krach mit Chico. Mein Liebster hat ihn dabei ertappt, wie er in der Spielröhre gerade die Beine breit gemacht hatte und pinkeln wollte. Ein anderes Mal hatte er schon gepinkelt und gestern hat er in die Röhre gekackt. Manchmal war das grosse oder das kleine WC gerade besetzt, aber das andere war je frei. Keine Ahnung, warum dieser Bube jetzt mit diesem Sch… beginnt. Ich war sehr wütend mit ihm und habe ich das auch gesagt. Anschliessend wollte ich ihn nicht mehr sehen und sagte ihm das auch. Er verkrümelte sich sehr beleidigt. Doch die Krönung bot ich wenig später: er durfte nicht mit zum Spielen kommen. Ich lockte alle in mein Zimmer zum Spielen und stellte Chico anschliessend wieder vor die Türe. Absolut keine Ahnung, ob er begriff, dass ich sehr wütend auf ihn war und ob er das in einen Kontext bringen konnte. Doch damit blieb er, wo es immer ein Klo zu seiner Verfügung hatte. Obwohl ich in der Zwischenzeit alle Fenster öffnete, blieb er während der ganzen Zeit vor der Türe liegen und wartete darauf, dass auch er eingelassen wurde.

Kaum waren alle Fenster geschlossen, wurden wieder alle hinausverfrachtet – ausser Gini und Nestor. Nestor hat immer die Hoffnung, dass ich doch noch mit ihm alleine spiele. In der Zwischenzeit waren Missou, Amur und Chico bereits bettfertig im Zimmer, sodass Chico nicht weiter die Verlockung sah. Scheinbar tat er bald auch so, als würde er tief und fest schlafen. Also war er doch eine sehr beleidigte „Leberwurst“… Bevor ich duschen ging, spielte ich doch noch einen kurzen Moment mit Nestor – bis er das Spielzeug gefangen hatte. Dann überliess ich ihm den orangen Wurm – entgegen meiner Überzeugung. Das Spielzeug, das ich zum Spielen mit unseren Coonies verwende, das dürfen sie höchst selten für ein paar Momente behalten. Das macht es ja so besonders spannend, dass sie es nie zu Gesicht bekommen und auch sonst grosse Mühe haben, bei mir das Spielzeug zu fangen. Nun stolzierte Nestor mit dem orangen Leuchtwurm im Mund durch das ganze Zimmer. Doch dann begriff er, dass ich bereits in die Dusche gestiegen war und ihm gar nicht nachlief. So lief er zu mir zurück, aber ich war ja bereits in der Dusche. So stolzierte er wieder davon und irgendwann begann Nestor – so vermute ich zumindest – den Wurm anzujaulen. Es tönte unglaublich und ich bekam es schon bald mit der Angst zu tun. Was war nur los? Nachträglich weiss ich nicht mehr, ob ich in der Dusche wirklich Nestor gehört habe, oder ich Don hörte, der vor der Türe weinte. Don kriegt sich nämlich auch fast nicht mehr ein, dass er nicht ins Zimmer durfte, doch sein Lieblingsspielzeug hörte und nicht mitspielen durfte. Das hatte ich noch nicht gerade gehört. Kaum kam mein Liebster ins Zimmer, stürmte Don schon herein. Doch das Spiel war ja beendet, weil Nestor den Wurm gefangen hatte. Egal, Hauptsache er hatte es ins Zimmer geschafft und konnte nichts mehr verpassen. Doch mein Liebster versorgte nun den Wurm und das Spiel war beendet. Der Wurm war durch und durch feucht…

Ferien ade
19.03.2018 11:25:40

Eigentlich waren wir bis am Schluss nicht sicher, ob wir diese Woche Ferien nehmen sollten oder nicht. Wir hatten zwei Wochen reserviert und wollten die Wetter schönere Woche nehmen. Doch kurzfristig blieb nur noch eine mögliche Woche übrig. Doch die Wetterprognosen waren bescheiden. Sollten wir wirklich? Aber irgendwie hatten wir uns doch schon auf Ferien eingestellt, dass wir uns dann doch von der Arbeit abmeldeten… und bei unseren Vierbeinern anmeldeten. Unsere Coonies freuen sich immer sehr, wenn wir mehr Zuhause sind – und freuen sich auch immer wieder, wenn sie dann wieder Zeit für sich haben. Doch starten wir mit der Wir-Zeit…

Die Woche starteten wir damit, dass wir uns zur Feier einen Blumenstrauss vom Blumenladen gönnten, den wir nach unseren gerade herrschenden Vorlieben extra zusammenstellen liessen. Wir hatten grosse Freude am Strauss und organisierten in weiser Voraussicht eine Vase, die sicher standfest sein würde. Der Strauss in seiner Zusammenstellung hielt vom Freitag bis zum Sonntag. Als wir am Nachmittag nach Hause kamen, war die Vase auf dem Tisch umgekippt, all das Wasser, sicher gut und gerne 3-5 Liter, war auf dem Parkett oder von den Kuhfellen aufgesaugt und der Strauss lag am Boden im Wasser. Ein Drittel der Blumen war geknickt. Der Strauss machte ein trauriges Bild, doch wir retteten, was noch zu retten war. Die wunderschöne Rose im Zentrum des Strausses war jedoch unrettbar geknickt. Sie steckten wir in ein einzelnes Glas und sie ist noch immer wunderschön… Die Kühe hingegen mussten in die Waschmaschine und infolge mangelndem Platz kamen sie anschliessend in den Tumbler. Erstaunlicherweise haben sie sich sehr gut gehalten und sehen jetzt schöner den je aus.

Später in der Woche wagten wir es, nochmals Blumen zu kaufen. Dieses Mal gab es Tulpen und Ranukeln. Letztere hatten wir schon im Blumenstrauss und sie sahen sehr schön aus. Zusammen mit den Tulpen kamen sie in eine Vase. Doch diese Blumen überlebten keine Nacht, obwohl wir die Vase auf die Küchenkombination stellten. Nun waren insbesondere die Mädchen am Werk, sie wurden fast über Nacht zu Blumenmädchen… und knabberten alle Ranunkeln an und köpften sie. Also legte ich alle Köpfe in eine Schale und deckte sie mit Klarsichtfolie ab. Doch als wir am späten Nachmittag nach Hause kamen, waren alle Köpfe auf dem Tisch verteilt – und das Wasser auch. Nun ja, seit neustem gibt es einen neuen Raum, der katzensicher und hell ist. Ich stellte die Schale ins Badezimmer.

Seit ein paar Tagen verschliesse ich die Badezimmertüre. Früher hatten wir einen Badewannen-Pinkler und wir hatten ein Brett zur Abdeckung der Badewanne gekauft. Auf dem Brett hatte ich schon verschiedenste Sachen platziert, damit unsere Coonies dort liegen konnten. Doch immer mal wieder war der Platz vollgepinkelt. Doch neuerdings haben wir einen permanenten Badewannen-Brett-Pinkler und ich musste den darauf liegenden Teppich fast täglich waschen. Bereits am Morgen wusste ich nicht, was mich erwarten würde oder wann es passieren würde. Ich wusste nur, dass es passieren würde. Auch der „Nicht-Pinkeln“-Spray nützte nichts und der Täter liess sich nie auf frischer Tat ertappen. Irgendwann hatte ich die Nase gestrichen voll davon. Wir putzten das Badezimmer, wuschen alles und schlossen die Türe. Unsere Fellnasen dürfen mit mir hineingehen und gehen mit mir wieder hinaus. Und ich geniesse es, einfach immer ein sauberes Badezimmer zu haben – und neuerdings sogar mit Blumen!

Dass unsere Coonies jedoch auf der Küchenkombination sind, stört mich arg. Ich bat schon meinen Liebsten, immer bei unserer Abwesenheit die Storen unten zu lassen. Doch das möchte er scheinbar nicht. Nun sind unsere Vierbeiner weiterhin da oben, wollen unbedingt Vögel gucken, die man natürlich nur da sieht (ich weiss, dass das NICHT stimmt!) und verpfoten alles. Und immer bin ich es, die sie auf frischer Tat ertappt und dann mit ihnen schimpft. Da es meist die Mädchen sind, haben die Kleinen schon Angst vor mir, da immer ich mit ihnen schimpfe... wobei ich manchmal schon denke, Erziehen hoffnungslos… Sie sind schon verzogen!

Der grösste, verzogene Kater hingegen ist Chico. Wenn er nicht bekommt, was er will, kann er sehr gut „trötzelen“. Er findet immer einen Weg. Er ist ein grosses Schlitzohr. Und wenn er dann doch nicht bekommt, was er will, kann er richtig schmollen. Es ist dann sehr schwierig, nicht laut herauszulachen. Anfangs der Woche bekamen wir besuch und nun dürfen bald Dizzy und Dylan ausziehen. Natürlich wurde Chico anfangs ausführlich begrüsst und bestaunt, doch als das weitere Interesse an ihm ausblieb, zog er sich schmollend zurück. Wie ein grosses Baby lag er dann beleidigt da und guckte um die Ecke. Verpassen wollte er doch nichts. Wehe ein anderer Grosser bekam dann die Aufmerksamkeit, dann gab es Ärger. Jaja, diesen Burschen haben wir arg verzogen… und eine Weile viel zu viel Aufmerksamkeit gegeben…

Natürlich kam auch das Spielen nicht zu kurz. Irgendwann begann ich wieder in Etappen zu spielen. Zuerst kamen die Kleinen und Spielwütigen dran. Anschliessend schob ich sie aus dem Zimmer und spielte mit den Grossen. Auch sie lieben es zu spielen, allerdings nur, wenn nicht immer ein Wirbelwind um sie herumschwirrt. An einem anderen Abend habe ich dann jeden, mit dem ich gespielt hatte, aus dem Zimmer geschoben. Begonnen hatte ich mit Darin und Dizzy. Sie hechelten bereits, waren dermassen ausser Atem, aber gaben überhaupt nicht auf. Doch da sie immer zuvorderst waren, kam niemand anders mehr zum Zug. Also bugsierte ich sie hinaus. Mein Liebster nervte sich, weil er noch am Lüften war. Doch er musste sich keine Sorgen machen, dass sie abhauen würden. Sie blieben traurig und gleichzeitig erwartungsvoll vor der Türe stehen – sie hofften weiterhin, dass sie nochmals ins Zimmer durften. Doch mit der Zeit wurden es dann immer mehr „vor der Türe steher“… Keiner kam mehr herein, der hinausbefördert wurde. Am Schluss blieben dann nur noch Missou, Anka und Gini übrig. Somit hatten alle mal mit mir gespielt… Das muss ich unbedingt wiederholen… Wer kam jedoch nicht damit zurecht? Chico: er wurde vor der Türe so wütend, dass er schon in die Röhre abmarschierte und protest-pinkeln wollte… doch mein Liebster ertappte ihn gerade noch rechtzeitig dabei, schimpfte ihn aus (endlich mal) und beförderte ihn ins Klo…

Kamera defekt...
05.03.2018 12:59:46

Als ich letzthin alleine nach Hause kam, hätte ich bald weinen können. Die Wohnung sah aus, als wäre ein Orkan hindurchgezogen. Doch als ich ins Esszimmer kam, traf mich der Schock. Ich sah sofort, was fehlte. Ich lief weiter in die Küche und blickte zurück. Dann sah ich das komplette Desaster. Meine heiss geliebte Nikon-Kamera lag vor dem Fenster am Boden. Davor hatte es Scherben. Vor Wut ausser mir, hätte ich fast alles machen können. Doch bald verfolg diese und es blieb nur noch unendliche Traurigkeit übrig. Ich hob die Kamera hoch und bekam plötzlich ein kleiner Lichtblick: es war „nur“ die Schutzlinse zerbrochen. Natürlich versuchte ich den Schutz wegzuschrauben, was mir allerdings, und später auch meinem Liebsten, nicht gelang. Doch ich entfernte ein paar der Scherben und klickte zur Sicherheit ein paar Fotos. Es schien tatsächlich nicht sehr viel mehr passiert zu sein. Doch das käme schon fast einem Wunder gleich. Glücklicherweise hatten wir damals Garantie-Verlängerung gemacht, sodass ich sie zur Prüfung eingeschickt habe. Jetzt kommt allerdings gleich die nächste Frage: wie machen wir Fotos? Natürlich: mit dem Smartphone… nun ja, die ersten folgen hoffentlich schon bald, aber naja, es ist nicht das gleiche und Schnappschüsse sind schon fast nicht mehr möglich.

In derselben Woche begann langsam aber plötzlich mein Nagel, resp. meine Fingerspitze immer mehr zu schmerzen. Das ganze steigerte sich so sehr, dass ich völlig berührungsempfindlich war und kaum noch etwas tragen konnte. „Gut“ war es linksseitig. Doch gewissen Tätigkeiten stehen nun mal doch einfach an, so dass Bürsten. Bis auf Gini und Amur bürsteten wir in einer Stunde alle ratzfatz durch – obwohl mein Finger arg schmerzte. Ich versuchte den Finger auch immer besonders zu schützen, aber natürlich kam immer dieser dran. Auch konnte ich unsere schweren Coonies kaum auf meinen Schoss heben. Es war übel. Schliesslich wurde mir erklärt, dass dies ein sogenannter „Umlauf“ sei. Vage mag ich mich erinnern, dass mich letzthin irgendwo beim Nagel eine giftige Kralle erwischt hat. War es das? Schmerzhaft ist auf alle Fälle nur der Vorname. Das Ganze war so schmerzhaft, dass ich mir am Wochenende freiwillig ein Loch gestochen habe. Erst anschliessend liess der Druck nach… und langsam kann ich auch wieder auf der Tastatur schreiben… Nicht meine Woche, würde ich sagen. Doch noch zwei litten mit mir.

Darli hatte urplötzlich tränende Augen, als hätte sie Zwiebeln geschnitten. Mein Liebster war etwas beunruhigt und ging mit ihr zum Tierarzt. Der stellte mit Kontrastmittel im Unterlied einen Riss fest. Vermutlich beim Kampf mit einer Kralle entstanden. Auf alle Fälle bekam die Kleine Mittelchen, die ins Aug getröpfelt werden mussten. Schon innert weniger Tage war vom Riss nichts mehr zu sehen. Perfekt!

Letzte Woche waren wir zum Geburi-Fest meines Neffen eingeladen. Die Kids waren gerade wieder gesund von einer Erkältung und meine Eltern hatten sie gerade frisch übernommen und sie brach in der folgenden Woche bei ihnen aus. Das störte uns nicht weiter, weil mein Liebster und ich gerade kerngesund sind. Doch scheinbar hatten wir den Bazillus trotzdem mit nach Hause gebracht und bald begann unsere Kleinste zu schnupfen. Es begann mit Niesen und endete mit tränenden Augen. Aus ihrer Sicht war es dramatisch und das Schlimmste auf Erden. Schnell stellten wir ihr etwas zusammen und dazu bekam sie Silber. Innert zwei Tagen war es massiv besser und am dritten Tag war schon der ganze Spuck vorbei. Das ganze ging so schnell, dass ihr Verhalten gar nicht mitkam. Jetzt war sie doch gerade noch die ärmste Katze auf der Welt gewesen und schon war alles wieder wie vorher? Das ging gar nicht. Am Blick an, war unsere Kleine auch am vierten Tag noch eine ganz, ganz arme Katze… Doch sie bedankte sich auch auf ihre Weise und kam oft in unsere Nähe – eben wie wenn sie Danke sagten wollte.

Aus katzen-Sicht war am Wochenende glücklicherweise der Frühling gekommen, so konnten sie endlich wieder ungehindert auf den Balkon. Auch genossen wir am Sonntag gemeinsam die letzten Sonnenstrahlen. Also das heisst, wir genossen die Sonne und unsere Coonies suchten sich ein Schattenplätzchen… Die Kleinen hatten noch mehr Freude an den Blumentöpfen, suchten nach wer weiss was und leerten das Wasser in den Untertellern. Wer noch nicht genug hatte, der spielte noch mit dem Wasser in der Giesskanne. Dort hatte es einen grossen Eisbrocken am Schwimmen, der sich herrlich mit den Pfoten drehen liess… anschliessend wurden die Pfoten ausgeschüttelt und damit hatten wir alle etwas davon… Jaja, Coonies in Aktion…

Schon wieder nichts los...
27.02.2018 09:09:40

Keine Fotos, keine Geschichten, so fühle ich mich gerade. Tatsächlich hatten wir ein ruhiges Wochenende. Es hat damit angefangen, dass wir unseren Pelz abziehen konnten. Denn unsere Wohnung war in den letzten Tagen stark abgekühlt und wir hatten es verpasst, die Temperaturregler rechtzeitig höher zu stellen. Doch in knapp 20° zu leben, war arg frisch. Am Freitag hatte ich es dazu noch verpasst, mit Kerzen aufzuwärmen und bis am Abend hatte ich das Gefühl, dass ich mich an diesem Tag nie mehr aufgewärmt hatte. Gut haben unsere Fellnasen sowieso ein dickes Fell.

Am nächsten Tag teilten wir uns nachmittags auf. Mein Liebster ging einkaufen und ich fütterte unsere Coonies. Natürlich gibt es bei mir meistens Extras, sodass alle voller Hoffnung kommen. Und tatsächlich offerierte ich drei Gänge – es war ja schliesslich Wochenende. Der erste Gang beinhaltete flüssige Leckerlis und insbesondere noch etwas Milch. Ich erhoffte mir, dadurch etwas Geduld von den Grossen und Kleinen zu bekommen. Doch das Gegenteil passierte. Die Leckerli waren ratzfatz ausgeleckt und der scheinbare Hunger noch grösser als vorher. Anschliessend gab es dann Fischfilet aller Art und dieses Mal mit etwas grösseren Stücken, damit die Herrschaften auch schön beissen müssen. Natürlich waren auch die Fische im Nu verspiesen, aber hier schien wohl mehr der Luxus ausgebrochen zu sein, denn unsere Coonies haben überhaupt nicht schön ausgefressen. Dementsprechend gab es die kleinen Resten-Stückli dann auf dem dritten Gang, dem regulären Nassfutter. Dieses wurde anschliessend überhaupt nicht mehr angerührt und fast bis am nächsten Tag verschmäht. Nun ja, wenn der Fisch genug gegeben hatte…?

Glücklicherweise war das Wetter am Sonntag dann bescheiden, sodass wir endlich mal wieder einfach im Bett liegen bleiben konnten. Das werden wohl auch unsere Coonies gedacht haben. Denn anschliessend begann fast schon eine Coonie-Parade. Jeder schien irgendwann mal aufs (natürlich zusätzlich abgedeckte!) Bett und damit auf unsere Brust zum Streicheln zu kommen. Die meiste Zeit war Anka bei uns. Sie lässt zwar die anderen auch mal vor, doch das ist ihre Kuschelzeit. Auch wenn sich jemand anders vordrängelt, sie kommt immer wieder. Einmal kam sogar Zinka, der es sonst eher zu viele Schnauzhaare hat. Sie schob Anka beiseite und blieb dann sehr lange glückselig bei mir.

In einer ruhigeren Minute packte ich Chico und verzog mich mit ihm unter die Decke. So kuschelten wir eine Weile. Anschliessend liess ich ihm ein Guckloch offen, doch er sah nur heraus und bewegte sich nicht weiter. Er schien es unter der Decke richtig zu lieben… Jaja, unser Chico! Und gut mussten wir das Bettzeug sowieso abziehen und waschen… Jaja, Waschtag. Den liebt insbesondere Gini. Sie liebt frisch gewaschene Sachen. Ihr Lieblingsplatz ist aktuell auch in der Wäschegelte. Dort hat sie ihr eigenes Liegekissen, das dazu noch etwas wattiert ist und unter der Woche ist nur noch dieses Kissen drin. Alle andere Wäsche, die ich vorher im Korb gesammelt hatte, muss ich nun anderweitig sammeln, denn sonst ist diese Wäsche voll Gini. Auf alle Fälle liegt Gini vermutlich sehr viel an diesem Platz – und auch vermutlich nur sie. Das Kissen war wirklich sehr voller Haare – Gini-Haare.

Auch gut klappt es mit Amur. Wenn wir abends nach Hause kommen, dann geht es ziemlich bald mit Amur ab auf die Toilette. Windeln abziehen, Geduld haben und gut zureden. Amurs Darm ist bald so trainiert, dass er dann meistens auf die Toilette kann. So hatten wir glücklicherweise schon seit einiger Zeit kein Malheur mehr. Er scheint es wirklich wie zu wissen. Auch scheint er es richtiggehend zu erwarten, dass er morgens aus dem Zimmer darf. Er geniesst es. Für Missou hingegen ist das Zimmer so oder so ein Zufluchtsort. Er geht oft wieder zurück ins Zimmer und schläft auf dem Turm, wo sein liebster Liegeplatz ist. Überhaupt ist unser Missou schon fast eine Geisha geworden. Er hatte schon immer sehr helle Hosen hinten, doch nun ist er auch vorne richtig silbern und sehr hell geworden. Er ist bald kein Black-Smoke Kater mehr, sondern nur noch ein Smokey-Kater…

Flying Chico
19.02.2018 12:36:01

Die letzten Wochen hatte ich immer eine Notiz mitgetragen, von der ich unbedingt noch schreiben wollte. Sie besagte, dass Chico nicht weit springen kann. Denn eines Abends beobachtete ich ihn, wie er ins Lavabo wollte und einfach nicht hineingelangte. Er stellte sich auf seine Hinterbeine und schaute ins Lavabo, kam aber nur knapp über den Lavabo-Rand und nicht weiter. Dann sprang er auf den WC-Deckel und versuchte von dort ins Lavabo zu gelangen, schien sich allerdings nicht zu getrauen. Daraus folgerte ich, dass er zu ängstlich für weite Sprünge ist. Überhaupt haben wir Chico nie weit springen gesehen, was unsere Vermutung zu untermauern schien.

Doch wie immer kam alles ganz anders. Mein Liebster hat letzthin alle Coonies zum Appell gerufen, um die Vollständigkeit zu überprüfen. Wer nicht kam, der wurde gesucht und so vermisste er unter anderem Anka und Chico. Als er überall nachgesehen hatte und sie nicht fand, stieg er in den oberen Stock. Dort fand er die Zwei, aber nicht auf der einfachen Seite, sondern dort, wo Katze rüber springen musste. Anka und Chico lagen Kopf an Kopf in der Wurfbox, auf dem Schaffell. Was, Chico? Ja, zu unser allem sehr grossen Erstaunen war Chico auch da. Allerdings hatten wir ihn noch nie rüber springen gesehen. Wir haben keine Ahnung, wie er das geschafft hatte. Aber er hat es geschafft…

Ein anderes Phänomen ist mit meinem Müllkater Dante. Der Bursche muss immer meinen Abfallkübel inspizieren und manchmal auch leeren. Wenn der Abfall spannend ist, dann trägt er ihn ins Wohnzimmer in die Röhre. So kommt es manchmal, dass mein Abfallkübel einfach nie voll wird. Doch letzthin hatte er echt „den Bock abgeschossen“. Tatsächlich hat er sicher mindestens ein halbes Dutzend gebrauchte Binden in die Röhre verschleppt. Da wir meist zwei Röhren miteinander verbunden haben, was gut drei Meter gibt, schauen wir nur sporadisch hinein. Doch auch da sahen wir die Binden nicht. Doch alle zwei Wochen wird das ganze Konstrukt abgezehrt, geputzt und dann – vielleicht neu – wieder aufgestellt. Da fand ich dann jenes wieder, dass mir von meinem Abfalleimer bekannt vorkam. Nun ja…

Am Wochenende wollte ich unbedingt morgens nicht vom Lavabo-Stöpsel geweckt werden. So nahm ich meinen neuen Wish-Plastik-Stöpsel in Betrieb. Selbstverständlich wurden wir nicht vom Lavabo-Stöpsel geweckt und konnten gemütlich und ruhig ausschlafen. Doch seither vermisse ich diesen Stöpsel. Keine Ahnung, wohin er entführt wurde. Vermutlich wird der Stöpsel beim nächsten Grossputz wieder auftauchen… hoffentlich… Doch für den nächsten Morgen nahm ich einfach der Stöpsel heraus und platzierte eine Plastikabdeckung über dem Loch. Das war sehr gewagt, denn einiges später, als der Stöpsel wieder drinnen war, hat jemand an meinem Spiegelschrank gearbeitet und geprüft, was er alles mit den Pfoten erreichen kann und das herausgezogen. Das wäre ja dann prompt ins Loch gefallen. Nun gut, ich brauche wieder eine neue Lösung…

Doch zurück zu Dante. Der junge Bursche hat sich prächtig entwickelt und ist noch immer langbeinig und schön schlank. Mein Liebster empfindet ihn mager und man könne all seine Knochen fühlen. Ja, das ist sehr erstaunlich. Denn Dante ist nicht nur ein Müllkater, sondern was Nassfutter anbelangt auch ein richtiger Mähdrescher. Er frisst und frisst und frisst… und nimmt nur normal zu… da könnte man glatt eifersüchtig werden…

Neuerdings kommt uns am Esstisch noch ein anderer Kater besuchen; Nestor. Ganz ruhig kommt er aus meinem Büro heraus, inspiziert alles und flaniert anschliessend um unsere Füsse und spielt den Charmeur. Wenn er so als Charmeur flaniert habe ich ihm dann „charnieren“ gesagt. Wenn er dann dazu noch schnurrt, tönt es sowieso wie ein Scharnier, das „singt“. Ja, Nestor charniert… und das geniessen wir natürlich!

Am Wochenende hatten wir viel Besuch und wir waren sehr erfreut, dass endlich unsere schwarzen Coonies sich von ihrer besten Seite gezeigt haben. Nebst Darin, Dizzy und Daryl kam sogar Dima hervor und zeigte sich. Nur Don zeigte seine scheue Seite. Dese kann man mit dem Spielzeug locken, aber nur Männer können sie streicheln. Dante, Dakota und Darli kommen sowieso. Und immer abends, wenn ich die Spielzeug-Schublade öffne, steht Daryl an die Schublade und schaut, dass ich ja das richtige Spielzeug herausnehme. Immer dann, kann ich seine Pfoten bestaunen, die garantiert die grössten von allen sind… Dafür, dass er ein Riesen-Pfoter ist, ist er eine unglaubliche Samt-Pfote… mit mir zumindest!

Ausgebüxt
12.02.2018 12:16:06

Am Wochenende hatte ich zwei schwierige Nächte. Ich hatte vermutlich gerade keine Tiefschlafphase und wurde von Gini-Schreien aufgeweckt. Sie schrie wie am Spiess. Nicht einmal, sodass ich mich wieder drehen konnte, sondern sie schrie mehrmals und eben, als würde sie gerade umgebracht. Also stand ich auf… und sah das „Desaster“ sofort. Bei den Buben war die Zimmertüre offen…

Ich ging also ins Wohnzimmer und fand Amur sofort. Er versuchte noch vor mir wegzuspringen, aber ich hatte ihn alsbald. Anschliessend verfrachtete ich ihn zurück ins Bubenzimmer. Doch nun waren alle anderen Coonies in starrer Schreckensposition, denn sie wussten ja nicht, was mit Gini war und hatten sich versteckt. Also musste ich zuerst die Damenschaften hinausbugsieren, welche nicht ins Bubenzimmer gehören. Dann konnte ich die Zimmertüre wieder schliessen… und vielleicht weiterschlafen… Nun war ich allerdings ziemlich sauer auf meinen Liebsten, weil er die Türe nicht mit dem Schlüssel abgeschlossen hatte. Er wusste doch, dass die Jungs sonst die Türe öffnen konnten? Schlaf komm wieder, schlaf komm wieder, schlaf komm wieder… Doch nun begann das Gekratze, die Buben wollten raus… aber irgendwann in den frühen Morgenstunden kehrte dann doch Ruhe ein und ich bekam noch etwas (mehr) Schlaf… Um 9 Uhr klingelte dann die Postbotin an der Türe… gerädert stand ich auf und holte die Pakete ab…

An diesem Tag mussten wir dann die ganze Wohnung kontrollieren, weil Amur ohne Windeln herumgelaufen war und wir keine Ahnung hatten, wo und wie lange er draussen war. Meistens riecht man es sowieso sofort, wo er war… aber heute ging es uns nicht sonderlich gut. Mein Liebster hatte die Grippe und mir war auch ziemlich übel. Das hatte sich sowieso angekündet, denn Zinka hat am letzten Tag kaum gegessen und ziemlich viel gekotzt. Als ich sie dann am Abend zum Fressen überlistet hatte, kotzte sie anschliessend alles wieder. Wenigstens hatte es an diesem Tag kaum mehr Kotz-Flecken, das wäre schwierig gewesen. Dafür kaufte ich am Nachmittag das lange Landi-Katzengras, das unsere Coonies so sehr lieben. Doch anschliessend begannen die Kotz-Flecken wieder von neuem… doch hoffen wir, dass es auch eine Ausbreitung der Epidemie verhindert hat und dadurch alle ihre Magensäfte beruhigen konnten… die Hoffnung stirbt zuletzt und bis jetzt ist sie berechtigt. Bislang hatte es nebst meinem Liebsten nur Zinka erwischt. Ja und innert wenigen Stunden war das Katzengras bis auf ein paar wenige Zentimeter abgegrast…

In der darauffolgenden Nacht musste ich dummerweise nachts auf die Toilette und konnte anschliessend nicht sofort wieder weiterschlafen. Dann begann jemand an der Bubentüre zu kratzen. Die lauten Geräusche hielten mich weiter wach und irgendwann stand ich dann doch auf. Oh, was war denn hier los? Die Türe war 2cm offen! Aber es waren alle Buben noch im Zimmer. Schnell schloss ich die Türe ab und ging wieder ins Bett… Doch das Gekratze an der Türe ging weiter. Ich war schon ziemlich genervt und überlegte mir, was ich tun solle. Schliesslich stand ich wieder auf und zog einfach Amur die Windeln an. Dann liess ich die Türe offen und ging wieder ins Bett. Nein, nun kam das, weshalb Amur, Chico und Nestor überhaupt im Bubenzimmer schlafen mussten… nun kratzten sie an der Schlafzimmertüre… Ich schlief in dieser Nacht im Total genug, aber immer wieder mit Unterbrüchen. Ich mochte gar nicht mehr aus dem Bett kommen und aufstehen… Glücklicherweise war ja das Wetter nicht so toll… und als ich dann das Bett mit den Tüchern überdeckte und unsere Coonies hereinlies, waren Amur, Chico und Anka im siebten Katzenhimmel. Sie wollten gar nicht mehr aus dem Schlafzimmer…

Doch irgendwann mussten wir aufstehen und putzten „noch schnell“ die Wohnung. Wir wollten auch sicher sein, dass es keine Überbleibsel von diesem strengen Wochenende gab. Anschliessend kam die wöchentliche Schönheitspflege, wobei wir dieses Mal schnell durch waren. Das war doppelt erstaunlich, zumal alle eine Woche davor so verfilzt waren. Dazu kam, dass ich morgens beim einen oder anderen am Kragen eine kleine Verfilzung gespürt hatte. Die hatte ich je mit den Fingern auseinander gerissen. Und nun war alles weg, resp. lies sich herauskämmen? Erstaunlich… aber ja, die Pflege ging schnell von statten, wenn auch bei dem einen oder anderen mit viel Protest.

Weil Sonntag war, hatte unsere Coonies nachmittags einiges an Leckerli bekommen. Nebst Thunfisch-Filet auch Filet vom Huhn und zwei Arten von Fischen, dann noch etwas Katzenmilch und heissgeliebte, ungesunde, flüssige Leckerli. Die Rasselbande machte sich über die Schälchen und Leckerli her, als gäbe es kein Morgen. Alles wurde ratzeputze gefressen. Die einen oder anderen unserer Coonies schlingt beim hochwertigen Futter oder eben bei diesen Filets. Die Konsequenz sahen wir dann am Abend. Ganze Filetstücke lösen dann beim einen oder anderen Durchfall aus… und das passierte dann natürlich, als alle Böden frisch aufgenommen waren. Das ist wie beim Leiterspiel… zurück auf Feld drei…

Röhrchen
06.02.2018 09:23:06

Gestern hatte Chico ein (immaginäres) Schild um den Hals: wegen Ärger gratis abzugeben… Himmel, war ich wütend auf diesen grossen, verwöhnten Kater. Ja, das hat man davon, wenn man diesem verwöhnten Kater einfach zu viel durchgehen lässt. Es ist eine wirklich blöde Angewohnheit von ihm, dass er immer auf seine Hinterbeine stehen und so oben nachsehen muss, was dort gerade liegt oder passiert. Normalerweise macht er das mindestens einmal während der Abendessen-Vorbereitung, wenn wir das Katzenfutter parat machen. Natürlich haben ihm die einen Kleinen das schon abgeguckt. Plötzlich angelt dann da ein kleines oder grosses Pfötchen nach dem, was gerade auf der Küchenkombination steht oder liegt. Das ist dann der Moment, wo mein Liebster sagt „Chico pfui“ und Chico weitermacht. Doch in aller Regel ist er trotz seiner Grosse zu klein, um viel zu bekommen. Anders sieht es aus, wenn wir die Teller zur Fütterung auf den Boden stellen. Dann steht die Hälfte unserer Coonies und will als erstes am Teller sein. Dann angeln sie sich den Teller und es braucht viel Kraft und Konzentration, die Teller nicht auszuleeren. Mein Liebster hat das top im Griff, ich hingegen leere regelmässig Flüssigkeit aus. Nun ja, aber auch das ist wieder etwas anderes. Was ist nun gestern passiert?

Ich liebe es, aus den kleinen Flaschen mit einem Röhrchen zu trinken. Nur dummerweise liebt auch Chico eben diese Röhrchen. So war ich gestern kurzfristig gefordert, als gerade Zinka vor mir durchlief und auf dem PC stehen wollte, während dem Chico neben mir auf seinen Hinterbeinen stand und nachsah, was ich da alles auf dem Tischchen hatte. Dann als ich kurz Zinka auf die Seite schieben wollte, hatte Chico schon das Röhrchen erwischt, das kleine Fläschchen dadurch umgekippt und über das Tischchen war nun der ganze Inhalt ausgeleert. Himmelherrgott, war ich wütend. Jedes einzelne Fläschchen auf dem Tischchen stand im Saft. Glücklicherweise war es Kokosnusswasser ohne Zucker und es klebte und stank nicht und war zum Glück farblos. Doch der ausgeleerte See war immens! Ich schimpfte mit Chico, doch er schien nicht zu begreifen. Aber er begriff, dass er mir ab sofort aus dem Weg gehen musste. Nun war putzen angesagt… ein Aufwand, der nicht hätte sein müssen! Nervzettermordio!

Ansonsten haben wir die letzten Tage unsere Coonies genossen – und sie uns. Sie werden überglücklich sein, wenn sie uns mal wieder einen Tag los sind, damit sie endlich nachschlafen können. Apropos schlafen: vor zwei Tagen hatten wir ziemlich viel Trubel und in Mitten dieses Trubels lag Nestor und schlief. Anfangs schien er das eine oder andere noch zu beobachten, doch irgendwann war er scheinbar wirklich eingeschlafen. Ich wollte ihm ein grosses Leckerli geben, hielt es ihm direkt an die Nase, aber er reagierte nicht. Dann hob ich sein Pfötchen an, aber er reagierte nicht. Da bekam ich es mit der Angst zu tun. Atmete er überhaupt noch? Ja, ziemlich flach. Aber dann sah ich es: er schien tief und fest zu träumen. Das hatte ich wirklich noch nie erlebt, eine Katze, die so tief und fest schläft, dass sie überhaupt nichts mehr mitbekam. Erstaunlich, dass er in diesem ganzen Trubel so tief schlafen konnte. Mein Liebster meinte, das zeuge von grossem Vertrauen. Einige Momente später schaute er schon wieder aus kleinen Augenschlitzen hervor und beobachtete alles…

Der Trubel hatte nur einen Grund: wir machten mal wieder ein Fotoshooting. Jeder Einzelne bekam seine Schönheitspflege, wurde gewogen, bekam ein Leckerli und wurde dann fotografiert. Es ist unglaublich, wie unterschiedlich gern jeder Coonie die Schönheitspflege hat. Die einen jammern und tun so, als wäre es ein Weltuntergang, dass er jetzt gebürstet wurde, die anderen schnurren sogar. So oder so, das Programm ist immer dasselbe und jeder entscheidet selbst, ob es eine lästige Pflicht oder eine schöne Massage wird…

Beim Fotografieren merkten wir allerdings allzu bald, dass wir nur ein Jungtier im Raum haben konnten. Denn das Spiel mit dem neuen Federnglöckchen interessierte alle und alle konnten wir nicht gleichzeitig fotografieren. So bekam zusätzlich noch jeder seine eigenen Spielminuten. Nur eine wollte überhaupt nichts davon wissen, weder vom Bürsten, noch vom Spielen und erst recht nichts vom Fotografieren; Gini. Wieder hatte sie es geschafft, innert nur wenigen Tagen auf der Seite komplett verfilzt zu sein. Unglaublich! Mein Liebster hatte sie bereits am Tag zuvor mit dem Entfilzungsspray eingesprayt, was wir nun wiederholten. Wir hatten die Wahl zwischen einer schreienden Gini wegen dem Bürsten oder eine noch mehr schreiende Gini wegen dem Rasieren. Sie schrie wirklich wie am Spiess – schon prophylaktisch. Ich war für das Kämmen zuständig, mein Liebster hielt sie. Nichts desto trotz hatte Gini ihren Mundschutz auf, damit sie sich selbst und auch uns nicht verletzten konnte. Aber da blieben noch immer die Pfoten zum Verletzten, was sie auch arg nutzte. Erst versuchten wir, die Büschel „auseinander zu reisen“. Die einen Verfilzungen lösten sich auf oder kamen beim Bürsten heraus, aber einige rissen auch ganze Haarbüschel aus. Als wir bei einer besonders hartnäckigen Stelle den Rasierer nahmen, schrie Gini allerding noch mehr. So oder so, irgendwann kamen wir zu einem Ende und Gini nutzte die Chance abzuhauen. Normalerweise verkrümelt oder versteckt sie sich anschliessend immer. Doch nicht dieses Mal: sie tapezierte sich wie ein Model vor uns allen hin und so konnte ich doch noch ein paar Fotos machen. Sie ist also doch auch eitel ;-) Auf alle Fälle war Gini anschliessend viel ausgeglichener und netter. Haben ihr diese Verfilzungen Schmerzen beschert? So eine liebe Gini hatten wir schon lange nicht mehr…

Nur meine Arme hatten den Tag überhaupt nicht gut überstanden. Ich sagte etwas und mein Liebster meinte sofort, er sei auch der Ärmste. Da griff ich zum erst Besten, was mir einfiel. Bei den Katzensachen habe ich einen Aloe Vera-Spray für Tiere. Den nutzte ich und besprühte meine arg lädierten und verkratzten Arme. Da bot ich meinem Liebsten an, auch seine Verletzungen einzusprühen, die ja auch ach so schlimm waren. Nun ja, er hatte tatsächlich drei kleine Kratzer… Meine Arme sahen jedoch so aus, als hätte ich mich komplett geritzt. Nun ja, er war wirklich der Ärmste und selbstverständlich pflegten wir seine Wunden. Ach übrigens den Spray hätte ich schon viel vorher ausprobieren sollen. Der ist wirklich sensationell! Die Kratzer an meinen Unterarmen waren bereits am Abend kaum noch rot und schon am nächsten Tag fast verheilt...

Schlaues Kerlchen
29.01.2018 14:55:56

Clever oder intelligent sind ja alle irgendwie, die einen subtiler, die anderen direkter. Doch einer hat nun was Spezielles drauf: Türe öffnen. Ja, und nicht irgendeine Türe, sondern DIESE Türe, die geschlossen bleiben sollte. Nachts schlafen Missou, Amur, Nestor und Chico separiert. Doch es kam auch schon vor, dass diese Türe einfach offen war und wir waren ziemlich erstaunt, wie das gegangen war. Wir dachten schon, jaja, wir haben die Türe nicht richtig verschlossen. Doch neuerdings war es an der Tagesordnung, dass die Türe morgens offen war und das konnte kein Zufall mehr sein. Wir hatten den Verdacht, dass Missou Türen öffnen kann. So kam es, dass wir die Türe mit Schlüssel absperrten.

Doch an einem Morgen wollte es mein Liebster wissen. Er öffnete das Zimmer mit dem Schlüssel, liess die Türe allerdings geschlossen. Dann hörte er, wie von innen hantiert wurde und wenig später kam Missou heraus. Wouw! Ein Wunderknabe! Missou durfte dann auf das grosse WC und anschliessend wurden ihm Windeln verpasst. Doch nun kommt bereits sein zweiter Trick. Missou hatte abends nie mehr Windeln an. Wie stellte er das nur an? Mein Liebster verfolgte Missou weiter. Der ging in das Röhrensystem, kratzte sich irgendwo an der Stelle, wo zwei Röhren zusammen kamen und weg war die Windeln. Nicht schlecht! Missou hat uns völlig ausgetrickst… Bei so viel Intelligenz kapitulieren wir. Wenn er doch nur nirgends hinpinkeln würde… aber einmal in der Woche ist irgendein Liegekissen vollgepinkelt. Es ist nur nicht so einfach, dieses jeweils zu finden…

Amur hingegen kratzt und beisst die Windel, aber er kriegt sie partout nicht weg – glücklicherweise! Denn bis am Abend ist die Windel vollgepinkelt und man riecht bereits, wenn Amur in der Nähe ist. Ja, kaum ist Amur aus dem Zimmer, da markiert er schon feucht fröhlich überall, wo es ihn gelüstet. Danach könnte man ihm schon wieder die Windeln wechseln. Doch dann hat er Angst, dass er zurück ins Zimmer muss und Schwups ist er unerreichbar im oberen Stock. Ja, kein Problem… er bekommt dann am Abend frische Windeln…

Gestern war bei uns mal wieder grosser Wäschetag. Alles Waschbare wurde gewaschen. Wenn dann die Wäsche so herumliegt, liebt das unser grösster Kater. Am Wochenende nehme ich ab und zu Chico unter die Decke. Diesbezüglich hat er eine Hassliebe. Auf der einen Seite ist es ihm zu viel Nähe, auf der anderen Seite liebt er genau diese Nähe. Doch einmal, als ich noch im Bett lag und Chico auf dem anderen Bett, lupfte ich meine Decke und Chico suchte sofort das Weite. Da wollte er nicht und mein Liebster bekam einen Lachanfall. Zurück zur Dreckwäsche, die nun da lag. Mit einem Lacken und mit allem anderen, was folgte, deckte ich Chico zu. Nun liebte er es wieder. Er liebte es so sehr, dass er sich sogar selbst einkuschelte und die anderen auf ihn standen und ihn unter dem Teppich „jagten“. Jaja, Chico ist wirklich einmalig…

Und neuerdings haben wir einen fast ein bisschen eifersüchtigen Nestor. Er suchte bislang nie Nähe und wenn, dann war man schon königlich auserkoren. Doch neuerdings kommt er ab und zu zum Kuscheln direkt auf den Schoss gesprungen. Immer nur dann, wenn er einzigartig und alleine ist. Meinen Liebsten beehrt er oft, wenn er alleine am Esstisch sitzt. Bei mir kommt er immer wieder, wenn ich an meinem Pult arbeite. Doch wehe, man hält ihn… Es darf nur so viel gekuschelt werden, wie er will.

Ginis Lieblingsplatz ist auf dem Gefrierschrank. Dort stehen unter der Woche die Wäschekörbe. Davor hat es einen Stuhl platziert, auf den springt sie und kommt dann locker auf den Gefrierschrank. Doch da die Körbe nun im Einsatz waren, hatte es nichts, doch sie legte sich trotzdem dahin. In dieser Woche hatten wir allerdings wieder eine Zooplus-Lieferung erhalten und dieses Mal hatte ich ein Plätzchen für sie mitbestellt. Das hatte ich zuerst gewaschen und sie bekam es schnell wieder. Als ich es ihr geben wollte, zierte sie sich allerdings. Es schien, als wolle sie zicken, doch dann platzierte sie sich schnell auf dem Kissen und gab es auch nicht mehr her. Den Rest vom Nachmittag sahen wir sie nicht mehr…

nichts los... und sogar keine Fotos...
22.01.2018 10:59:41

Nichts los. Alles nimmt seinen gewohnten lauf. Oder? Ja, schon fast Routine kehrt bei uns ein. Das Erste und das Letzte, was wir hören, ist die Kügelibahn im oberen Stock. Sie lockt immer wieder jemand an, der andere anlockt und dann wird mit Ausdauer gespielt. Das ist wirklich mitunter eines der faszinierendsten Spielzeuge, das wir haben und das noch heute oft genutzt wird. Morgens ist mit uns dann nicht viel los, die meisten begrüssen uns und holen sich die kurzen Streicheleinheiten ab. Abends hingegen werden wir von einer Mehrheit begrüsst, die Hallo sagt und kurz gestreichelt werden möchte. Leider ist im Moment nichts mit Balkontüre öffnen, sonst wäre das noch ein Highlight. Doch am Samstag-Nachmittag kamen die Herrschaften in den kurzen Genuss. Ich war leider nicht vorausschauend und so holten sich insbesondere die kleinen Planschkatzen allesamt nasse Pfoten. Auf den Hochsitzen konnte das Wasser nicht ablaufen und überall hatte es teilweise tiefe Pfützen. Dakota schaffte es sogar mitten in die Pfütze hinein zu sitzen und sich mal die linke Pfote zu lecken, dann die rechte, dann wieder die linke, etc.

Alle hatten nasse Pfoten und die frisch geputzte Wohnung hatte schon die ersten Taps-Spuren. Nun ja, die Wohnung ist immer dann am schnellsten wieder dreckig, wenn sie frisch geputzt war. Doch die Minuten auf dem Balkon waren perfekte Ablenkung, damit wir drinnen zwei grosse Pakete mit vielen Holzfasern in Ruhe und ohne helfende Pfoten auspacken konnten. Anschliessend gab es Fisch-Snacks, eine grosse Auswahl, sodass jeder etwas bekommen konnte. Damit waren wieder alle in der Wohnung und auch gleich alle gefüttert. Zinka bekam sogar ihr eigenes Fischfilet. Sie hatte bereits am Morgen fast eine ganze Büchse alleine gegessen, aber bettelte beim Mittagessen schon wieder. Sie schien heute sehr hungrig zu sein…

Alle Jahre wieder, kommt das gleiche Problem – so scheint es gerade. Letztes Jahr hatten wir Januar und Februar schon Mühe, unser Katzenstreu zu bekommen und dieses Jahr scheint es wieder Probleme zu geben. Ich hatte vorausahnend schon Ende Dezember etwas mehr Streu bestellt. Im Januar sah ich dann, dass unsere Marke nicht mehr bestellbar war. Ich setzte mich auf die Benachrichtigungsliste und verfolgte jedoch den Status trotzdem. Einmal sah ich dann auf der App, dass das Streu wieder verfügbar war, aber es kam keine Nachricht. Als ich dann einiges später am PC die Bestellung auslösen wollte, war schon kein Streu mehr verfügbar. Wieder ein paar Tage später sah ich in der App, dass es Streu hatte und bestellte sofort über die App so viel Streu wie noch nie. Dann beriet ich mich mit meinem Liebsten, ob das für Januar und Februar reichen würde und entschied spontan, dass ich die Bestellung nochmals auslösen würde. Jetzt haben wir doppelt so viel Streu wie noch nie… Natürlich hoffen wir, dass die Qualität trotzdem da ist. Auf alle Fälle ist unser Kellerabteil nun bis auf den letzten Platz mit Streu belegt und was nicht mehr Platz hatte, lagern wir nun in der Wohnung. Wir sind ausgerüstet…

Ja und sonst gibt es wenig Neues. Wegen eines anderen Lieferengpasses hatte Amur zu kleine Windeln bekommen, doch dafür hatten wieder Urinspritzer in der Wohnung verteilt, sodass wir schnellstens die kleinen Windeln wieder ersetzt haben.

Zinka hingegen ist am glücklichsten, wenn sie ins Schlafzimmer kann. Jedes Mal wenn wir da vorbeigehen, scheint sie vor der Türe zu warten. Wenn sie dann drinnen ist, weiss sie doch nicht wirklich, was sie will und kommt dann wieder heraus. Nur morgens, da möchte sie mich wecken und die ersten Minuten kuscheln. Neuerdings möchte sie auch die letzten Minuten mit mir kuscheln. Als ich dann einmal eingeschlafen war, weckte sie mich eine Stunde später, vermutlich musste sie nachsehen, ob ich noch am Leben bin. Nun ja. Wir schlafen wieder getrennt.

Wenn Chico sieht, dass jemand anders ins Schlafzimmer darf, dann ist er natürlich gehörig eifersüchtig und kratzt und kratzt und kratzt an der Türe. Am Sonntag-Morgen hat er das vermutlich auch gemacht – solange, bis er die Büro-Türe offen hatte. Glücklicherweise blieben Amur und Missou im Zimmer, denn beide hatten noch keine Windeln an…

Charakteren
15.01.2018 11:55:35

In der Zwischenzeit haben wir keine kleinen Kätzchen mehr, sondern kleine und grosse Körper mit lauter eigenständigen Charakteren. Die Kleinen haben sich gemausert und sind nun alle erkennbare Persönlichkeiten. Zum einen haben wir die Buben mit Daryl und Dante, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Daryl ist sehr ruhig, heckt allerdings auch einiges aus. Ruhig eher gegenüber Menschen, aufgedreht gegenüber und mit Dizzy und Darin. Die Drei spielen manchmal zusammen mit Don und Dima die schwarze Fraktion. Unsere schwarzen Katzen sind unglaublich aktiv, hecken sehr viel aus, sind sicher sehr intelligent, aber müssen auch stark beschäftigt werden. Dizzy ist die Grosse und Darin die Kleine, wobei nicht nur ein halbes Kilo zwischen den beiden liegt. Darin hat echt auch ein Mundwerk für zwei. Nachmittags, wenn sie wach ist, muss sie meinem Liebsten jeden Traum im kleinsten Detail erzählen und gibt nicht eher Ruhe, bis er sich ihr widmet. Da ist Dizzy schon die Stillere, dafür heckt sie auch vieles aus. Wobei auf die Schnelle sind Dizzy und Darin für mich noch immer kaum unterscheidbar…

Heute Morgen erreichte mich ein markerschütternder, tiefer Schrei und Daryl kam ins Badezimmer. Danach steckte er suchend seine Nase überall hin und da packte ich ihn blitzschnell. Ich stellte ihn auf das grosse Klo und sofort grub er sich ein Loch… aha, war das Klo wegen putzen geschlossen? Jedenfalls kannte ich diesen tiefen Laut noch gar nicht. Ich wusste gar nicht, dass Daryl auch (laut) kommuniziert…

Dima hingegen ist oft auch mit Dizzy und Darin auf Achse. Sie hat noch immer Untertassen-grosse Augen, ist noch immer sehr scheu (oder fast sogar wieder mehr) und heckt unglaublich viel aus. Sie hat beispielsweise den schwarzen Damen den Trick mit der Lamellenstore beigebracht, dass man dort zwischen Lamellen und Fensterscheibe liegen kann. Vieles hat sie den Damen beigebracht, die es nun noch perfektioniert haben. Don steht dann wie der grosse Bruder neben sie. Er schaut auf alle und spielt bei Chico noch immer das Baby und lässt sich von ihm putzen. Eine Eigenheit, die der eine oder andere Kleine übernommen hat. Wenn sie auch den ganzen Tag die Abenteuerin spielt, die Schönheitspflege interessiert sie nicht die Bohne und sie kann beim Bürsten schreien wie am Spiess… aber ja, auch Abenteurer sollen bei uns hübsch sein…

Dese vermisst noch immer ihre Freundin, ist jedoch nun auch einmal mit den Dakota und Darli zusammen und natürlich oft mit Dante. Sie ist eine unglaublich hübsche Katze mit ihrem fast schwarzen Gesicht und dem silbrigen Kragen. Nichts desto trotz ist sie sehr scheu, liebt es aber trotzdem zu kuscheln. Gestern hat es sie ganz übel erwischt, denn sie hatte hinter dem Ohr einen verklebten Fleck, der nach Urin roch. Wir hintersinnten uns noch so sehr, haben aber noch immer keine Idee, wie sie sich den geholt hatte. Mit viel Aloe Vera-Spray löste sich das Ganze auf, aber Dese hatte wenig Freude.

Dante hingegen ist mein fast treuer Begleiter. Oft steht er unverhofft vor mir und miaut mich an. Dann will er gestreichelt werden. Wenn er irgendwo lag und ich ihm nur kurz den Kopf kraulte, hatte er bis vor kurzer Zeit oft mich danach mit seinen Pfoten zurückgehalten. Das ist ja witzig, tut mitunter jedoch auch sehr weh. Kurz, ich wollte nicht mit den Pfoten zurückgehalten oder geangelt werden. Bei mir tut er es auch nicht mehr… Dafür steht er jetzt fordernd vor mich hin und er liebt es zu kuscheln. Ja, mein Freund!

Dakota liebt es hingegen um die Beine zu streichen, während dem wir am Esstisch sitzen und essen. Nein, sie will überhaupt nicht hochgehoben werden und gekuschelt, sie will schmeicheln. Was hingegen doch noch geht, ist wenn man sie auf den Kratzbaum legt und dort knuddelt. Eigentlich ist sie sehr scheu und doch hat sie diese Attacken, wo sie Zärtlichkeit um jeden Preis will. Sie ist zudem zu einer wunderschönen, jungen Damen herangereift, langbeinig und hübsch – und unser grösstes Mädchen.

Darli hingegen war ein neugieriges Kätzlein und wird nun immer scheuer. Sie ist fast die Kleinste und schläft sehr viel. Sie ist ein sehr liebes Kätzlein und lässt oft den anderen den Vortritt. Ja, da wird sie auch oft übertönt. Sie ist ein echt zartes Pflänzlein mit eigenem Kopf, denn auch sie hasst die blöde Bürsterei.

Ansonsten ist bei uns etwas Ruhe eingekehrt, ausser dass ich am Samstag alle Frechen auf den Mond schicken hätte können. Meine alten Orchideen sind noch immer ziemlich lädiert von den Kleinen und erholen sich nur langsam. Doch zwei Orchideen nahe am Fenster haben sich erholt und glänzen wieder. Nicht nur das, sie haben auch wieder Blütenstängel gebildet und ein Stängel war soweit, dass er drei grosse Blüten trug, die kurz vor dem Öffnen standen. Ich hatte riesige Freude an dieser Pflanze. Am Samstag dann hat jemand den Stängel mit den Blüten abgerissen. Ich war sehr, sehr wütend… und traurig.

Zinka ist im Moment überhaupt nicht tolerant mit Kleinen. Wehe sie kommen ihr in die Quere, dann wird ihnen eins paniert. Ich kann sie verstehen. Was wir das eine oder andere Mal zu lasch in der Erziehung waren, rächt sich nun… wir holen es nach, allen voran Zinka.

Neue Taten
08.01.2018 12:57:25

Wir wünschen all unseren Leserinnen und Lesern ein gutes, neues Jahr und nur das Beste für 2018, beste Gesundheit, Erfüllung, Zufriedenheit und dass sich die Wünsche erfüllen.

Die Feiertage und den Jahreswechsel haben wir mit unseren Coonies genossen – oder sie mit uns. Die Herrschaften schienen es zu geniessen, dass wir oft da waren und dadurch viel Aktivität herrschte. Doch noch nie wurden wir so sehr von unseren Kleinen erzogen, wie jetzt. Regeln scheinen da zu sein, um sie zu brechen. Sämtliche Grenzen werden ausgelotet und jedes Verbot muss täglich auf die Tauglichkeit überprüft werden. Hinzu kommt, dass mein Liebster um einiges „toleranter“ ist als ich und nur schon dann wird wieder ausgetestet, meint sie es auch wirklich ernst. Nur schon deshalb ist unser geliebter Esstisch noch immer zugedeckt. Über Wochen hatten wir den Filzschutz mit einem Papiertuch drauf und das Papiertuch sah immer innert kürzester Zeit völlig zerfetzt aus. Nach einigen Wochen, wenn nicht Monate, kamen wir nun darauf, es mal mit dem Plastiktuch vom Gartentisch auszuprobieren. Und siehe es, das Tischtuch ist schon seit über einer Woche darauf und noch immer ganz. Es hat nicht mehr so viele Haare auf dem Tisch – denn natürlich wissen wir genau, was unsere Vierbeiner machen, wenn wir nicht da sind. Endlich eine Erleichterung. Dazu haben wir neue Orchideen gekauft oder bekommen, die nun ebenfalls – wieder – alle auf dem Esstisch stehen. Doch die Herrschaften lieben es, an den Blüten zu reissen oder die Rispen zu bewegen. Daher sind unsere Orchideen neu mit einem Bad um die Töpfe verbunden, damit die Töpfe nicht umfallen. Die Rispen sind mit Bändeli aneinander gebunden, sodass sich das Wackeln auf ein Minimum beschränkt. Bislang haben also sogar meine Orchideen ohne einen Schaden gehalten. Ja, ich werde wirklich erzogen…

Als davor wieder einmal eine Orchideenblüte abgerissen auf dem Tisch lag, legte ich sie kurzerhand ins Wasser vom Duftlämpli auf der Küchenkombination. Doch egal wie weit hinten das Duftlämpli war, jeden Morgen fanden wir eine Überschwemmung rund um das Duftlämpli vor. Diese Orchideenblüte wurde wirklich jeden Tag bis zu ihrem wirklichen Tod gequält. Wenn nicht mit dem Wasser geplantscht wurde, dann erfand jemand neuen Schabernack. Darin (aber ich glaube Dima hat es ihr vorgemacht) beispielsweise hat herausgefunden, dass man bei den Lamellenstoren sich hinter die Storen drängen kann und dann kann man bestens dort liegen – und hat erst noch eine perfekte Aussicht. Die einen Lamellen mussten wir schon ersetzen, bei den anderen warten wir noch. Doch nun müssen wir, wenn wir nicht da sind, auch die Lamellen unten lassen… Was unsere Kleinen auch alles aushecken!

An einem anderen Tag wiederum waren mein Liebster und ich in meinem Büro, als wir beide dachten, es brenne bei uns. Es stank fürchterlich. Wir liefen in der ganzen Wohnung herum. Dann fanden wir in der brennenden Bienenwachskerze auf dem Esstisch (= Verbotszone) ein Büschel schwarzer Haare. Schnell nahmen wir die heraus und überprüften die Schwänze unserer schwarzen Katzen. Nichts. Doch als wir uns wieder an unsere Aufgabe machten, stank es wieder und wir suchten nochmals, warum es stank. Oh je… es war ausgerechnet Zinka und 10% ihres Schwanzes war verbrannt. Die Haare waren richtig verkohlt. Oh wie das stank! Wir schnitten ihr als erstes die verkohlten Haare ab. Doch die Haare stanken weiterhin. Wir putzen und pflegten den Schwanz, am Schluss sogar mit AloeVera. Doch es blieb ihr nichts anderes übrig, als selbst noch zu putzen. Aber wenigstens stank es nun nicht mehr in der Wohnung.

Kurz vor Silvester zogen dann noch Duke und Draina aus. Duke ist so ein richtiges Yogabärli; er kennt irgendwie insbesondere zwei Körperzustände: total relaxt oder total wach (beim Spielen). Draina hingegen war das Schmusekätzlein meines Liebsten und kaum war der Besuch gekommen, da hatte sie sich schon verliebt. Danach kam sie kaum noch zu meinem Liebsten. Das hat ihn arg mitgenommen. Doch nun scheinen sie am richtigen Platz zu sein und da „ein Duke kommt selten allein“ eine Daisy hat, heisst sie jetzt kurzum Draina Daisy. Sie kamen zu Cheyenne, die Ende letzten Jahres ihr Gspönli verloren hatte. Ihr war schon arg langweilig, aber sie brauchten doch noch etwas Zeit, bis sie sich alle Drei aneinander gewöhnen. Duke und DDaisy fühlen sich auf alle Fälle schon wohl und stellen einiges an Schabernack an…

Egal ob wir Zuhause waren oder nicht, Missou durfte ohne Windeln herumlaufen und Amur mit Windeln. Die Windeln waren zwar immer innert kürzester Zeit vollgepinkelt, aber man konnte sie so oft wechseln, wie man wollte, sie waren immer gleich wieder vollgepinkelt. Doch Amur schien es zu geniessen. Als wir dann wieder arbeiten gehen mussten, durfte er auch raus. Sofort kam er mich begrüssen und verschwand dann. Bald sah ich ihn im oberen Stock das Geschehen verfolgen. Ja, er wollte jetzt definitiv nicht zurück ins Zimmer. Es schien bis am Abend auch gut geklappt zu haben und er hatte am Abend noch immer seine volle Windel an. Sein dickes Geschäft hatte er glücklicherweise schon davor gemacht. So scheinen Amur und Missou die Zeit zu geniessen, wenn auch Missou bald doch wieder in „sein“ Zimmer geht und dort schläft. Er scheint sich dort am wohlsten zu fühlen.

Ja und so sind die Festtage schon wieder vorbei und alles nimmt wieder seinen – vermutlich – gewohnten Lauf…

Merry Xmas...
22.12.2017 14:42:21

Die Adventszeit ist schon fast vorbei und der eine oder andere hatte anstelle einer besinnlichen, eine stressvolle Zeit verbracht. Unsere Coonies haben während der Adventszeit den Weihnachtsstern gelyncht und vermutlich auch ermordet, hatten aber auch ihre helle Freude an unserem einzigen vorweihnachtlichen Boten, dem Adventskalender. Die Türchen vom Adventskalender sind überall perforiert, was bedeutet, dass hier jemand lange herumgenagt hatte… Nun ja, jedem seine Freude – und wir hatten garantiert unsere Freude am Inhalt. Doch nun rücken die Festtage immer näher und wir nutzen die Zeit gerne, für ein Dankeschön.

Wir wünschen all unseren Leserinnen und Lesern wunderschöne und besinnliche Festtage, eine entspannte und friedlich Zeit und für das neue Jahr nur das Beste, viel Kuschel- und Spielzeit mit den geliebten Coonies und natürlich beste Gesundheit und Erfüllung. Vielen Dank, dass Sie zu unseren treuen Homepage-Besuchern zählen! Alles Liebe AnNa.

 

Kuschelig & überdreht...
18.12.2017 10:37:48

Dieses Wochenende hat mein Liebster unsere Lieben fast alleine genossen und er musste sich ziemlich organisieren. Ich brachte die vier Herren am Morgenfrüh zum Tierarzt und verabschiedete mich zugleich. Duke, Dante und Daryl wurden heute kastriert. Duke hatte grosse Mühe damit und brachte das schon während der Autofahrt zum Ausdruck. Für mich begann dann die lange Autofahrt und mein Liebster durfte in der winterlichen Morgenstimmung nach Hause gehen. Das Nächste, was ich hörte war, dass die Kastration erfolgreich war. Papi hat die vier Jungs beim Tierarzt abgeholt und nach Hause gebracht. Den drei Jungs tragen ist ja wirklich schwer, sie sind schon sehr gross… ;-)

Die Jungs hatten eine „harte“ Nacht hinter sich, da sie alleine in einem Zimmer waren und nur Wasser und ihr Klo ihnen zur Verfügung standen. Dementsprechend waren sie hungrig, als sie wieder nach Hause kamen. Sie schienen scheinbar auch die Narkose bestens ertragen zu haben und waren schnell wieder fit. Aber natürlich legten sie sich auch bald wieder schlafen. Wahrscheinlich konnten sie sich in ihrer vertrauten Umgebung wieder so richtig entspannen…

Dann hörte ich erst wieder am nächsten Tag etwas, nämlich dass nicht nur Duke sich verliebt hat, sondern auch Draina. Scheinbar haben sich hier zwei gefunden, denn Draina wich nicht mehr vom Besuch weg. Mein Liebster ist natürlich unendlich traurig, denn Draina ist sein Schmusekätzchen. Sie ist sowieso eine aufgeweckte und kuschelige, aber mit meinem Liebsten hat sie sein Ritual noch mehr perfektioniert. Er gibt allen einen „Nasenstuber“ und liebt es, wenn die Kleinen (und Grossen) mitmachen. Doch Draina gibt nicht nur einen „Nasenstuber“ zurück, sondern sie leckt auch gleich die ganze Nase (oder alles was sie erwischt?) ab. Nun ja.

Ich bin allerdings sehr glücklich für Duke, dass er sich verliebt hat. Er ist so ein riesiger, ruhiger Knuddelbär. Er kommt selten zum Kuscheln, liegt allerdings sehr oft in meiner Nähe und glücklicherweise versteht er sich sowieso gut mit Draina und Darin. Er ist echt ein „grosser Bruder“ und Gentlemen. Bis jetzt habe ich ihn mehr mit Schlafzimmerblick gesehen, als mit klarem Blick. Doch gerade gestern habe ich ihn mit dem Spielzeug provoziert und gefordert. Huiuiui, bei dem jungen Mann kann gehörig die Post abgehen… und er kann so richtig „Spielzeug fangen“ und sich richtig schnell bewegen. Dann hat er ganz klare, wache Augen und ist sehr schnell.

Ja und ausgerechnet Chico hat während meiner Abwesenheit wieder eine Blasenentzündung bekommen. Als ich dann wieder Zuhause war, verfolgte ich ihn zweimal und schimpfte mit ihm, als er nicht ins Klo pinkeln wollte. Er bekam seine Medizin, die er dummerweise gerne hat und musste früh ins Bett gehen. Doch am nächsten Tag war schon wieder alles vorüber. Ähm, hallo? Kaum bin ich weg, bekommt er eine Blasenentzündung und kaum bin ich wieder Zuhause, ist sie weg? Tz!

Dazu kam, dass ich am Sonntag richtig lange ausschlafen wollte. Doch damit hatte Chico grosse Mühe. Er wollte unbedingt zu mir und kratzte dauernd an der Türe. Als er dann endlich ins Schlafzimmer durfte, sagte er nur kurz hallo und wollte schon wieder gehen. Halt, so nicht! Stattdessen packte ich den riesigen Kater und kuschelte mich mit ihm unter die Bettdecke. Das fand er natürlich nur mässig lustig. Mir allerdings gab es schön warm und irgendwann schnurrte sogar mein grosser Kater. Ihn einfach zu halten, ist sowieso schön. Chico hat ein unglaublich weiches Fell.

Nebst dem, dass Anka sowieso immer auf oder neben mir liegen will, kommt meistens auch Amur. Zinka kommt nur ins Bett, wenn sie alleine ist. Doch dieses Mal kamen auch Dante und Duke, wobei Dante bald lieber auf dem Schaffell lag. Duke hingegen suchte unsere Nähe und legte sich zwischen meinen Liebsten und mich. Er war überglücklich mit dieser Nähe, ohne dass es zu viel war. Draina lag mal zu meinem Füssen, mal bei den Füssen meines Liebsten. Ja und am meisten lieben es die Grossen und Kleinen, wenn mein Liebster endlich aufsteht. Dann haben sie endlich das grosse Bett für sich und genügend Platz zum Liegen…

Nur einer kommt nicht: Missou. Zwar geht es ihm bestens und zwischendurch springt er herum wie ein junges Rehlein. Er sieht dann mehr wie ein grosser Bube aus, wie denn ein mehrfacher Papi. Aber er ist sehr lieb mit den Kleinen – und sie mit ihm. Nur Nähe, das mag er gar nicht. Auch wenn die Kleinen seine Wohlfühlzone nicht respektieren, kann er sich schon mal mit den Pfoten wehren. Missou hat allerdings kein „Feingefühl“, dann wird er mit seinen riesigen Pfoten schon mal grob.

Gekämpft wird untereinander und immer mal wieder wird Chico, Don oder Dima angegriffen. Die Kleinen lassen die ganz Grossen in Ruhe. Die Grossen haben keine Lust auf Raufereien. Doch Chico und Don wehren sich, was sie natürlich müssen und auch tun. Doch meist endet der Angriff damit, dass Chico und Don dann den Angreifer festhalten und putzen. Ich hab dann Chico und Don auch schon „angefeuert“, ja mehr, wehrt euch, zeigt es den Kleinen… Doch dann schauten sie mehr irritiert drein, was natürlich wieder witzig war. Aber selbstverständlich müssen sie sich wehren, sonst tanzen ihnen die Kleinen auf der Nase herum… Doch ich frage mich, ob die Kleinen nicht einfach nur geputzt werden wollen?

Verschmust
11.12.2017 12:11:55

Bei uns wird gerade geschmust und gekuschelt, als hätten wir für alle Katzen gerade nur 20m2 zur Verfügung. Vor allem bei den Kleinen scheint es so, als hätten wir nicht genug Plätzchen zum Schlafen, da sehr oft zwei beisammen schlafen. Der Partner wird auch oft geputzt, sodass es so scheint, als hätten wir jetzt die saubersten Katzen. Und selbstverständlich ist dem so… Das Fell aller ist wunderschön und die wenigsten haben aktuell Verfilzungen. Ein Traum! Aber dafür ist ja auch das Fingerspitzengefühl da. Denn jetzt hat der eine oder andere die fiesen, kleinen Verfilzungen, die nicht immer auf Anhieb auffallen. Ich bin noch immer nicht sicher, ob Chico bei seinen Hosen Verfilzungen in der Anbahnung hat. Nestor hatte auf alle Fälle sowas kleines, fieses und Amur hatte eine grosse Verfilzung am Fuss. Die kam vermutlich vom Duschen, da er jetzt ein paar Mal in die Windeln geschissen hatte. Dummerweise findet es Amur nicht witzig, wenn man mit ihm aufs Klo geht. Er will den Zeitpunkt selbst bestimmen und der kommt dann irgendwann, wenn er die Windeln an hat. Ja, aber das war es auch schon zum Thema Verfilzung. Alles andere wird sich dann heute Abend zeigen…

Bei den „kleinen“ Jungs ist das allerdings etwas anders. Sie bekommen leider schon einen Fettschwanz – im Ansatz. Am Freitag geht es dann eh auch zum Tierarzt. Die beiden Smokies sind auf die Schnelle kaum zu unterscheiden. Doch beim genaueren Hinsehen sind sie wie Tag und Nacht. Dante scheint sowieso ein etwas fettigeres Fell zu haben, dafür hat er eher ein buschiges, voluminöses Fell. Er ist auch mein „Jommeri-Bueb“. Er liebt es, gekuschelt und gestreichelt zu werden, doch wehe es ist ihm zu nah oder zu eng, dann „weint“ er. Aber gehen will er dann doch nicht. Zudem schnurrt er sehr zart, sodass ich es manchmal kaum höre und ihn eng an mein Ohr halten muss, was ihm dann wieder zu nah ist. Er ist ein süsser Bube. Doch mein „Verfolger“ ist Duke. Er hat hingegen ein fast eng anliegendes Fell und den dunkleren Kopf. Wenn ich auf die Toilette gehe, will er mir immer auf den Schoss steigen. Wenn ich ihn auf der Badewanne streichle, leckt er mich ab. Er ist ein ganz grosser Kuscheler. Aber Achtung, wenn ich ihn am Bauch streichle, oho, dann werde ich schon mal gebissen!

Daryl und Dizzy sind für mich ebenfalls schwer auseinander zu halten, wenn dann auch noch Darin in der Nähe ist, ist das Trio komplett. Kommt dann noch Dima dazu? Oho. Darin ist sehr klein und flink, Dizzy und Daryl sind eher gross, wobei Männer natürlich noch grösser sind. Doch auf die Schnelle geschaut, ist die Unterscheidung schwierig. Denn in der Zwischenzeit ist Daryl auch schon stark gewachsen und bald so gross wie Dima. Bei den Schwarzen ist immer etwas los. Sie können sich prima selbst beschäftigen, aber hecken auch immer mal wieder etwas aus. Daryl ist dabei sicher nie unschuldig, auch wenn er ein Charmeur ist. Doch noch hat er die Sauberkeit nicht erfunden. Dafür ist schliesslich sein Harem da. Ab und zu hat er ein „verklebtes“ Hinterteil, aber das stört ihn nicht weiter – ganz im Gegensatz zu Darli, die dann mit Putzen nicht mehr aufhören kann.

Eigentlich würden wir Don und Dima unglaublich gerne platzieren. Aber nein, sie machen uns einen Strich durch die Rechnung. Don ist unglaublich kuschelig und auch Dima hat zwischen all dem Aushecken mal Zeit. Doch wehe Besuch kommt, dann verschwinden sie sofort und kommen gerne nachher wieder hervor…

Dann haben wir im Moment einen ganz besonderen, kuscheligen Kater. Unglaublich, wie kuschelig Nestor im Moment ist. Wir setzen uns gerade mal wieder intensiver damit auseinander, ob wir zügeln wollen – oder nicht. Diesbezüglich hat Nestor unglaublich feine Antennen und er weiss immer, wann wir wieder intensiver darüber reden. Deswegen nennen wir ihn u.a. auch Zügelkater. Er liebt es, wenn wir die Wohnung umstellen. Noch mehr würde er es lieben, wenn wir Kartonschachteln zum Zügeln hervornehmen würden… Hilfe! Wie soll das mit einem so immens überdrehten Kater dann gehen?

Abends bei der täglichen Fütterung haben wir nun einen Polizisten. Wer überdreht ist oder Zinka zu nahe bekommt, bekommt eins „paniert“. Es scheint so, wie wenn Zinka den ganzen Tag nie etwas essen würde und nur darauf wartet, dass es abends endlich Futter gibt. Sie würde am liebsten alle vertreiben, so scheint es, und zuerst fressen. Doch nein, sie schaut einfach für Recht und Ordnung und erzieht Gross und Klein. Wenn das Essen dann dasteht, wartet sie zu unserem allergrössten Erstaunen, bis ein Napf frei(er) wird und mutiert dann eher zum Resten-Esser. Ja, sie ist wirklich unser kleiner Polizist. Und wehe, Zita darf ins Schlafzimmer und sie nicht, wenn Zita dann herauskommt, wird sie als erster geschlagen! Zinka ist einfach unglaublich! Wir versuchen dann mit ihr zu schimpfen, aber irgendwie ist es auch süss…

Gini hingegen hat allen vorgezeigt, dass man die Juka essen kann. Sie parkierte jeweils auf dem Topf und zerstörte dabei die nachgezogene, kleine Juka. Himmel Gini, muss das sein? Nerv! Nun musste ich die kleine, nachgezogene Juka eiligst herausnehmen und umtopfen. Natürlich braucht es solche Aktionen immer dann, wenn man sowieso keine Zeit hat. Jetzt hoffe ich, dass Gini bei der grossen Juka nur an 1-2 Blätter kommt und die anderen in Ruhe lässt. Aber dummerweise hat sie den Kleinen schon alles vorgezeigt…

Nichts los...
04.12.2017 10:20:30

Wieder ist eine Woche vorbei und dieses Mal waren wir nur etwas mehr als 24h abwesend. Doch als wir zurückkamen, hatte ich das Gefühl, dass unsere drei grossen Buben schon fast so gross wie ihr Papi sind. Unglaublich, wie schnell die drei wachsen und wie gross sie schon sind! Aber am Wochenende war es ihnen scheinbar etwas langweilig. Die leuchtenden Weihnachtssterne von IKEA sind schon an allen Ecken angebissen und das Törchen vom Adventskalender, das hervorstand, ist ebenfalls komplett verbissen. Gut konnte ich wieder eine Schachtel hinlegen, an der gebissen werden kann. Denn zum Beissen scheint sich nur neu erhaltener Karton zu eignen...

Darli scheint sehr viel zu schlafen. Scheinbar sucht sie sich dabei auch immer begehrte Plätzchen aus oder sie ist tatsächlich selbst sehr begehrt. Auf alle Fälle lieben es die anderen Mädchen, neben Darli oder gleich auf Darli zu schlafen. Sie kümmert sich nicht weiter darum und schläft einfach weiter. Unglaublich! Dakota hingegen hat das Verstecker-Gen intus. Wenn sie schlafen will, verkriecht sie sich. Das tun auch die anderen Ladies, wobei Dese jedoch selten irgendwo alleine ist. Es scheint wie, wenn sie gar nicht alleine sein kann. Aus diesem Grund ist sie aktuell auf meinem „Aufmerksamkeits-Radar“. Wann immer ich sie sehe - und erwische, knuddle ich sie. Doch wenn ich sie im Arm halte, dann „duckt“ sie sich als erstes. Sie verhält sich, wie wenn ich sie entweder schlagen würde oder einen unglaublich schlimmen Mundgeruch hätte. Aber vermutlich hasst sie es einfach nur gehalten zu werden. Doch wenn ich sie dann auf den Schoss nehme und sie Fluchtwege sieht, kann sie durchaus schnurren und geniessen. Aber so oder so wird sie nur schwer vermittelbar werden, so scheu wie sie ist. Daher dachte ich letzthin auch, dass sie beim Spielen gar nie hervorkommen würde und behielt sie zurück, als alle Kleinen nach dem Lüften aus meinem Büro mussten. Dese durfte mit den Grossen mitspielen... und oho! Die kleine, grosse Dame hat es echt drauf! Dese ist eine richtige Luft-Akrobatin und schafft unglaubliche Sprünge, nur um das Spielzeug zu fangen.

Wenn die Kleinen am Spielen sind, warten die Grossen. Sie hoffen dann immer auf zusätzliche Spielzeit nur für sie. Doch wenn gelüftet ist, gilt es zuerst, die Kleinen hinaus zu locken und die Grossen drinnen zu behalten. Das klappt bei Nestor bestens, aber bei Anka und Chico nicht immer. Dann muss ich sie zurückholen und dann wollen wieder alle in mein Büro zu kommen. Manchmal ist es sicher witzig, unserem Cabaret zuzusehen ;-) Doch es ist mir wichtig, dass auch die Grossen ungestört spielen können, ohne dass sie von einer kleinen Rakete von hinten attackiert werden. So oder so bleibt das Ziel, das Spielzeug lockt alle an, aber sie können es längst-möglich nicht fangen! Uuhhh, das nervt Chico und Nestor gehörig! Desto mehr Chico springt, desto länger das Spiel dauert, desto mehr keucht Chico und wenn er einmal an diesem Punkt ist, macht er nur noch und überlegt kein bisschen mehr strategisch. Nestor ausser Atem zu bringen ist allerdings eine sehr hohe Kunst. Das habe ich erst ein-zwei Mal geschafft. Meist beginnt er seine Kräfte einzuteilen und bleibt auf alle Fälle immer strategisch, flink und schnell!

Gini hingegen bekomme ich zum Spielen kaum noch hervorgelockt. Sie ist eh im Moment „Gini im Körbchen“. Ihr Lieblingsplatz ist auf dem Gefrierschrank im Waschkorb, wo die gesammelte Katzenwäsche liegt. Dieser Platz benutzt ausschliesslich sie und wehe... Wenn die Bubenzimmertüre aufgeht, schleicht sie sich oft dort hinein auf den Bürostuhl oder in den Kasten. Sie und Zinka bringen dummerweise noch immer diese Kastentüre auf. Die Türe ist schon total zerkratzt und sie bekommen sie dadurch immer einfacher auf. Das wiederum hasst Amur. Gini in seinem Zimmer und er kommt nicht an sie heran. Das nervt ihn gewaltig. Wenn er draussen ist, muss er sie einfach mindestens einmal beschnuppern, koste es was es wolle. Und es kostet immer etwas, weil Gini ihn in ihrer Nähe absolut hasst. Amurs Nähe bei Gini artet immer in ein Drama aus... Kreisch!

Anka hingegen schläft auch sehr viel. Sie weiss allerdings untrüglich, wann wir aufs Klo gehen, denn dann will sie mitkommen. Das ist ihr Moment, wo sie geknuddelt werden will. Meist steht dann Chico ebenfalls in der Nähe, da ich manchmal durch den Türspalt mit ihm gespielt habe. So wartet er vor der Türe, Anka neben dem Klo und Chico angelt sich durch den Spalt dann Ankas Schwanz. Ja, gewisse Spielchen wiederholen sich einfach immer, auch wenn ich nur höchst selten mit Chico durch diesen Türspalt spiele.

Das Chico enge Plastiksäcke liebt, ist wohl auch einmalig. Da kann er sich verstecken und ist das perfekte, lebendige Spielzeug. Manchmal stosst er sogar seine Nase in die hinterste Ecke, vermutlich um herauszufinden, ob es noch weitergeht. Doch gleichzeitig ist das schon beängstigend, da er ja auch keine Luft mehr bekommen könnte. Irgendwie scheint Chico diesen Kick zu suchen...

Dafür wollte mein Zügelkater diese Woche wieder ausziehen. Er hat vermutlich gemerkt, dass vielleicht etwas im Busch ist. Denn davor hat er das schon lange nicht mehr gemacht. Aber wenigstens kommt er beim Entwischen gleich wieder in die Wohnung zurück. Ja und überhaupt ist Nestor im Moment besonders anhänglich und kuschelig. Zum Verlieben!

Die Schwarzen bedeuten allerdings „Ärger“. Bei ihnen ist immer was los und sie sind auch immer in der Nähe von Menschen. Sie lieben es, das Wasser mit der Pfote zu trinken und zu planschen. Gleichzeitig steht die Kleinste auch oft bei meinem Liebsten und miaut ihn an. Es hört sich immer nach „ich will gestreichelt“ an. Sie liebt seine Aufmerksamkeit und holt sie sich auch immer wieder ganz frech und vorwitzig. Ja, unsere kleinen Damen haben es sowieso in sich. Die gehen definitiv nicht unter.

Bea läuft scheinbar immer die kleine black-smoke Draina hinterher. Eigentlich wäre das schon gegeben, aber Bea möchte partout nur eine helle Katze.

Schöner Wohnen
27.11.2017 13:28:45

Unser Wochenende hatte nur ein (hehres) Ziel: die Wohnung wieder für Menschen wohnlich zu machen. Nicht dass es vorher nicht wohnlich gewesen wäre, aber eben alles war so praktisch eingerichtet, dass es mit jungen Katzlis einfacher war. Nun wollte ich wieder „wohnen“ können. Gleichzeitig wollte ich ein paar Stellen malen. So begann ich die Mammut-Aufgabe im Katzenzimmer. Ich leerte das Bücherregal, schob dieses von der Wand und deckte den Boden ab. Dann begann ich die Dispersionsfarbe zu sprayen. Als die Dose fertig war, ging ich aus dem geschlossenen Zimmer hinaus und oh Schreck, da sah ich es. Vor der Türe hatte es einen Schatten weisser Farbe, die im Türspalt herausgekommen war. Schnell öffnete ich die Türe wieder und sah, dass der nicht abgedeckte Teil am Boden ebenfalls weiss war. Ein paar Schritte weiter sah ich, dass auch alle Bücher, die auf dem Tisch oben lagen, weiss gesprickelt waren. Nun ja, statt die ganze Wohnung putzen, putzen wir nun die nächsten Stunden das Katzenzimmer…

Glücklicherweise liess sich die Farbe mit Wasser leicht abwischen und die Bücher konnte ich sogar absaugen. Dies hätte ich sowieso tun müssen, da sie alle staubig waren. So putzen wir und putzen und putzen. Damit wir mehr „frische“ Luft bekamen, liessen wir die Zimmertüre offen. Doch ein Kleines flitzte zwischen unseren Beinen hindurch und bekam sofort weisse Füsse. Später entwischte uns Zinka noch ins Zimmer, die sich sofort ins Katzengestell verkrümelte. Doch auch dieses war voll weissem Staub. Beide Katzlis mussten auf den Balkon, wo es feucht war, damit ihre Pfoten sich dort reinigen konnten.

Mit jedem, der ins Zimmer hinein gelangte, wurde die Barrikade beim Eingang ausgeklügelter. Der nächste, der unbedingt herein wollte, war Chico. Doch die Barrikade und meine warnenden Wort hielten ihn davon ab und auch Dima getraute sich nicht. Ja und irgendwann wurden wir dann glücklicherweise auch fertig. Das Zimmer erstrahlte wörtlich in neuem Glanz. Es wird das einzige sein, denn nach diesem „Desaster“ werde ich wohl erst beim Ausziehen weitermachen – oder ich muss wirklich ein Zimmer nach dem anderen räumen… Nun ja, all die Spraydosen „vergeben“ gekauft. Aber der Plan war sooooo schön…

Wir hatten uns für dieses Wochenende auch zum Ziel gesetzt, dass wir alles waschen würden. Alles, was waschbar war und in der Wohnung lag. So sammelte ich am Samstagmorgen alles ein und sortierte die Wäsche. 60°-Wäsche kam in die Waschküche und 30° blieb oben. So liefen über das Wochenende beide Maschinen und Tumbler auf Hochtouren.

Auch nahm ich das Putz-Wochenende zum Anlass, das eine oder andere „umzustellen“. So entfernte ich den Aufgang in den oberen Stock auf die kleine Plattform. Diese wurde über eine Dachlatte mit Sisal erreicht. Die Dachlatte hatten wir wirklich schon seit unserem Einzug und das Sisal hätten wir mal wechseln müssen. Doch wieso wechseln? Unsere Grossen kommen so oder so hinüber und alle anderen müssen nicht. Diesen Teil habe ich vor allem für Anka eingerichtet. Sie liebt die Höhe! Wir haben die Wurfbox herübergenommen und den Tisch umgedreht, sodass er wieder normal steht. So steht die Wurfbox jetzt unter dem Tisch und über den Tisch habe ich ein Tuch gelegt, sodass Anka nun ihr persönliches Zelt hat. Auf dem Tisch steht Zitas Lieblingskissen und auf der Blattform hat es noch verschiedene Liegekörbe die auch die Grossen lieben.

Auf der gegenüberliegenden Plattform konnten wir nun die Matratzen an die Wand schieben und insbesondere darunter noch den Novilon legen. Der Teppich sieht etwas arg in Mitleidenschaft gezogen aus. Dann hat knapp am Abgrund gerade noch das riesengrosse Filzhäuschen Platz. Ich bin gespannt, wie lange sich dieses dort halten kann. Vorne auf dem grossen Sisal-Teppich liegen nun alle Kugel-Spielzeuge und insbesondere die beiden Kügelibahnen. Also alles in allem hat es hier einfach etwas mehr Platz und eigentlich ist neu hier auch die „Spielecke“ platziert.

Als dann auch der letzte Teil des Bodens aufgenommen und getrocknet war, war es Zeit für den Alpabzug. Wir hatten die Felle vor dem Alpaufzug gewaschen und gereinigt versorgt. Doch das Leder hat trotzdem arg gelitten. Es wirkt „stabig“. Nichts desto trotz kam die schwarze Kuh wieder unter den Sofatisch und die beiden braunen Kühe unter den Esszimmertisch. Mein neu erstelltes Weihnachtsbrett konnten wir an der Lautsprecherbox montieren und neu ist auch die Juka wieder in der Stube – hoffentlich merkt das Gini noch sehr lange nicht! Unter dem Esszimmertisch hat es neu nur noch zwei Kartonliegen und dafür habe ich im Wohnzimmer ein neues Röhrensystem aufgestellt. Verschlungen gehen die Röhren um den Esszimmertisch herum.

Die Grossen und die Kleinen lieben die neuen Veränderungen. Und am meisten lieben sie die neuen Kratzbäume. Wir haben letzte Woche noch alle drei Kratzbäume ersetzt und neue aufgestellt. Diese sind heissbegehrt! Auch die Badezimmerteppiche haben wir wieder aufgestellt und die sind insbesondere bei den Grossen heissgeliebt. Es macht es auch für mich wieder so viel angenehmer im Badezimmer. Aber die Krönung ist unsere neue Platte über der Badewanne. Mein Liebster hat die Nassräume mit dem Dampfgerät gereinigt. Kaum war die Badewanne tiptop sauber, legte er das neue Brett darüber. Darauf könnte sogar ich liegen. Doch stattdessen habe ich das eine weisse Schaffell darauf gelegt und ein Kissen, vom alten Kratzbaum. Das Badzimmer ist nun wieder Ginis und Nestors Lieblingsraum! Sie haben gestern beides ausführlich genossen.

Ja, der Badwannen-Pinkler hat ausgepinkelt und ich fühle mich endlich wieder wie bei „Schöner Wohnen“. Es hat zwar sicher noch einige Katzensachen am Boden, aber die Mehrheit ist in die Höhe „verdammt“. Gleichzeitig hat es viele neue Sachen, die bereits heiss und innig geliebt werden. Es ist schon sehr beeindruckend, wie alle frisch gewaschenes und insbesondere Neues lieben… Ja und so sind bis am Sonntagabend alle überglücklich… nur dass es jetzt schön gewesen wäre, wenn noch ein Sonntag gekommen wäre ;-)

Junge und Junggebliebene
20.11.2017 17:08:17

Natürlich haben wir nur junge und junggebliebene Coonies und der eine ist aktuell gerade sehr jung geblieben. Das kann niemand anders sein als Nestor. Neuerdings begrüsst er uns wieder an der Eingangstüre. Zu unserem Leidwesen hat er allerdings dabei beschlossen, auch gleich das Treppenhaus zu erkunden. Glücklicherweise blieb er bislang auf unserer Etage. Das heisst, es ist beim Nachhause kommen unsere wieder schwierigere Aufgabe darauf zu achten, dass niemand zu übermütig wird und dabei gleich nicht erlaubte Erkundungen macht. Anschliessend möchte Zinka eigentlich immer gleich zu den Buben. Denn sie weiss, dass es dort mit grösster Wahrscheinlichkeit noch Nassfutter hat. Wenn sie nicht rein darf oder nicht die erste ist, dann will sie lieber auf den Balkon gehen. Bei diesen Temperaturen wird dies allerdings wieder schwieriger – schwieriger für mich. Natürlich ist es wunderbar, beim Nachhause kommen gleich zu lüften. Doch wenn unsere Coonies zu lange draussen bleiben wollen, wird es drinnen dann arg kalt. Ja, insofern wäre ein Katzentürli doch sehr praktisch. Aber meist wird es unseren Coonies doch auch schnell zu kalt.

Doch was hat sich geändert? Unser Nestörli. Die letzten Tage kam er immer wieder zum Schmeicheln. Alleine am Sonntag kam er sicher mindestens fünf Mal auf meinen Schoss und wollte gestreichelt werden. Das war wirklich die höchste Ehre und schmeichelte mir. Natürlich kenne ich meinen schwarzen Kater und wusste, irgendetwas wollte er mir sagen, nur was. Es brauchte etwas Zeit, aber irgendwann begriff auch ich: er wollte spielen. Nestor wollte spielen? Nestor wollte spielen! Das neue Glöckli-Spielzeug hatte es ihm ebenso angetan, wie allen anderen Coonies! Sobald ich aufstand, spazierte er sofort zu besagtem Ort, wo das Spielzeug versteckt ist. Doch er konnte noch so oft schmeicheln, was ich natürlich sehr genoss, das Spielen kam erst abends. Davor war noch der Wellnesstag angesagt…

In der Zwischenzeit wird die Pflege immer mehr zur Tortur. Die Pflegeleichten schauen den Divas das Verhalten ab und mutieren auch zu Divas. Es scheint, wie wenn jeder eine Diva sein möchte. Ich erkläre meinen Divas jedes Mal, wenn sie sich wehren, dauert es länger. Es liegt ganz bei ihnen. Nestor muss ich zum Beispiel zuerst bürsten, sonst wird er echt zur Dramaqueen. Anka hat ein so beispielloses pflegeleichtes Fell, dass es eigentlich nichts zu jammern gäbe. Doch neuerdings bekundet auch sie, ich bin die Ärmste. Gini wurde gestern von meinem Liebsten gepflegt. So eine dramatische Inszenierung gab es schon lange nicht mehr. Ob es genützt hat? (Anmerkung vom Angesprochenen: ein bisschen…) Doch glücklicherweise ist sie im Moment kaum verfilzt, sodass mein Liebster sie einmal mit „Milde“ pflegen durfte… Glücklicherweise hat auch Amur im Moment sehr wenige Knöpfe. Einzig bei Chico habe ich am Samstag welche gespürt. Damit konnte ich gleich Tim zeigen, was das ist.

Stimmt, am Samstagabend kam Tim zu uns. Unsere Coonies sind so jungen Besuch nicht mehr gewohnt und nun gab es zwei Gruppen: die Mutigen und die Ängstlichen. Draina hatte so Freude an Tim, dass sie ihn immer wieder verfolgte und sogar – zu meinem wirklich grossen Erstaunen – sich von ihm „bäbelen“ lies. Dizzy hatte später Freude an Tims Spiel und wollte unbedingt mit ihm Stau-Auto spielen. Allerdings ist sie immer dem falschen Auto gefahren… Von Anfang an unschlagbar und unübertrefflich war Chico. Er hatte so grosse Freude an Tim, dass er ihn auf Schritt und Tritt verfolgte und sich immer wieder vor ihn hinwarf, nur damit er gestreichelt wurde. Unglaublich, dieser Schmeichelkater!

Natürlich wollte Tim auch mit den Kleinen spielen. Schnell war die Glöckli-Angel parat und es konnte losgehen. Es dauerte etwas, bis Tim das Spiel wirklich „begriff“. Ja, mit unseren Coonies kann man nicht einfach „ein bisschen Spielen“. Dafür sind sie einfach zu gut! Eine kleine Unaufmerksamkeit und das Spiel ist beendet: einer hat das Glöcklein und lässt es nicht mehr los. Also ist es von Anfang an geschickter, wenn man sie das Glöcklein möglichst gar nicht fangen lässt. Das spornt ihren Jagdinstinkt sehr an – und aktiviert meine sportlichen Fähigkeiten. Klein wie Gross lieben das schnelle Spielen! Als wir dann später zu zweit spielten, waren die Kleinen immer dort, wo schneller gespielt wurde. Kaum war die restliche Wohnung gelüftet, konnten sie wieder aus meinem Büro hinaus und sie folgten dem Spielzeug. Doch mittlerweile ist es eine grosse Aufgabe, dass wir die Grossen zurückbehalten und nur die Kleinen in das Wohnzimmer bringen. Nestor weiss genau, dass er bleiben muss, aber Anka und Chico folgen blind dem Spielzeug. Dann muss ich sie wieder zurückholen. Denn die Grossen schauen schön zu, wenn die Kleinen ungestüm spielen. Doch auch die Grossen müssen in Form gehalten werden. Während Tim duschte, spielte ich mit Nestor, Chico und Anka. Manchmal kommt noch jemand dazu. Anfangs spielt meist nur Chico und ist baaaaald ausser Atem und hechelt. Zwischendurch schleichen sich Nestor oder Anka an und booten Chico aus. Desto mehr Chico ausser Atem ist, desto weniger geschicklich ist er. Das nutzen die anderen zu ihren Gunsten und machen wahre Akrobatik, um das Spielzeug zu fangen. Echt, dieser orange Wurm mit Glöckli hat es ihnen total angetan! Anka war immer schon eine fantastische Fängerin und es ist eine grosse Herausforderung, sie herauszufordern. Doch was Nestor neuerdings macht, sind echt wahre Kunststücke: er kann mitten auf der Jagd stoppen und drehen, springt 1m ab Boden, um den Wurm in der Luft zu fangen, etc. Er fordert mich richtig heraus, dass ich ihn auch wirklich jagen kann. Erst am Sonntag ist es mir gelungen, auch ihn zum Hecheln zu bringen…

Kackerlakack
13.11.2017 11:33:25

Unbelehrbar wäre der Überbegriff der Jungmannschaft, obwohl das doch auch nicht ganz stimmt. Sie machen so viel Seich, dass man graue Haare bekommen könnte, wenn man nicht schon hätte. Kaum drehen wir uns um, sind die Kleinen schon wieder auf dem Esstisch. Wir hatten unseren schönen Esszimmertisch noch nie so lange abgedeckt, weil die Herrschaften auch immer ihre Spuren hinterlassen. So befindet sich nur noch katzentaugliches auf dem Tisch. Vermeintlich. Vorletztes Wochenende habe ich mir dann wieder drei wunderschön blühende Orchideen geleistet, nachdem meine fast ganze Sammlung am Serbeln ist. Dazu kauften wir einen kleinen, schönen Weihnachtsstern. Damit die Kleinen nicht mit der „Orchideenerde“ spielen, stehen alle Töpfe in einer Holzkiste. Bis auf eine Blüte haben die Orchideen die erste Woche überlebt, dafür ist ausgerechnet der Weihnachtstern hinüber. Der war Dimas Liebling der Woche. Keine Ahnung, was und wie sie es gemacht hat, doch es lebt nur noch 2/3 Stern, ein Ast ist irgendwie abgebrochen und die grünen und roten Blätter sind angeknabbert. Unglaublich! Nun habe ich den Stern gezügelt, bin allerdings überzeugt, dass Dima ihn wieder finden wird…

Dann haben wir vorletztes Wochenende ein Stück Rasen bekommen, das wir auch fleissig giessen – sagt mein Mann. Doch das Stück Rasen wird von Tag zu Tag brauner und will bei uns so gar nicht schön gedeihen. Dafür lieben es unsere Vierbeiner, denen es egal scheint, ob es grün oder braun ist. Sie lieben es, darauf zu liegen. Dementsprechend ist das Gras sowieso flach und wird nicht als Katzengras gebraucht. Überhaupt sind unsere Vierbeiner beim Katzengras ganz heikel und wählerisch.

Dieses Wochenende kam das Spielzeug geliefert. Ich hatte mal anderswo eingekauft und neues Spielzeug entdeckt. Dabei habe ich vier Angeln bestellt mit unterschiedlichen Anhängern. Ein paar Anhänger haben Federn und die meisten haben dazu noch irgendwo ein Glöcklein integriert. Schon als ich die Angeln und das Spielzeug auspackte, hatte ich eine ganze Schaar Vierbeiner um mich herum. Sie konnten das Spielen kaum erwarten und folgten mir dann auf Schritt und Tritt. Nachdem ich ein-, zweimal geübt hatte, versorgte ich dann jede einzelne Angel. Ein Anhänger wie ein oranges Würmchen, das mir im Vorfeld schon so gefallen hatte und deswegen ich es bestellt hatte. Mein Instinkt lag richtig, denn am Abend war dieses Würmchen der Renner. Kaum öffnete ich die Schranktüre, kamen schon alle angesprungen. Mit dem Würmchen konnte ich fast alle aktivieren und bewegen.

Gleichzeitig war auch ein neues Beamerlicht-Spielzeug gekommen. Doch dieses ist eher lärmig und irgendwie auch langweilig. Es dreht sich immer nur im nahen Kreis, gerade so, wie man das Licht einstellt. Es langweilte die Kleinen allzu bald – oder ich war mit dem Würmchen umso spannender. Dafür waren die vielen Schachteln, mit denen alles und viel mehr geliefert wurde, heiss begehrt und es entstand kurzfristig eine Kartonstadt.

Die Wohnung war gelüftet, Gross und Klein war, mit drei Ausnahmen, wieder im Wohnzimmer und damit beschäftigt, die Leckerli zu bekommen. Sie waren beschäftigt. Da holte ich Chico und nahm ihn nochmals mit in mein Büro. Dort warteten bereits Anka und Nestor, Gini lag im Lavabo. Ich nahm nochmals das Würmchen hervor und spielte mit den Grossen. Zuerst kam nur Chico und den jagte ich echt herum; von einem Ende des Zimmers zum anderen. Nach kurzer Zeit war Chico ausser Atem, doch er konnte nicht aufhören und machte immer weiter mit. Zwischendurch kamen ihm Anka und Nestor zuvor und trumpften ihn aus, doch Chico war unermüdlich und jagte selbst immer wieder. Er schnaufte schon wie eine Dampflok, aber er gab nicht auf. Ja, das orange Würmchen hat es in sich und selbst Nestor jagte es wie wild. Nur Gini blieb im Lavabo liegen. Als Chico sich irgendwann wie ein Hund auf die Seite warf, hörte ich mit dem Spielen auf. Er schien wirklich ziemlich erledigt zu sein und konnte scheinbar nicht aufhören…

Besonders stolz bin ich auf Nestor, der noch immer sehr junggeblieben ist und zwischendurch richtig mitspielt und mit jagt. Er hasst es einfach, wenn ihn ein Jungsporn von hinten attackiert und hat gerne den Überblick. Deswegen spiele ich ab und zu mit ihm und Anka. Auch Missou ist wieder wie ein junges Rehlein und springt und hüpft herum. Einzig Lärm und alles Laute hasst er. Das ist vermutlich noch ein Überbleibsel aus seinem Flugzeugtransport, das für ihn eher schädlich war. Aber er scheint mit der Jungmannschaft richtig aufzublühen und die Damen liebt er natürlich. Zwischendurch putzt er auch alle, die bei ihm in der Nähe stehen. Dasselbe auch bei Don. Am letzten Freitag putzte er alle, die um ihn herum lagen. Er machte das mit einer solchen Inbrunst, das man schon hätte denken können, er hätte ein Eis am Stiel in seinen Armen…

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