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Neue Turmgeschichte...
16.07.2018 09:34:20

Nun kommt die Fortsetzung der alten oder letzten Turmgeschichte. Der Kratztonnenbauer hat wegen der zunehmenden Bürokratie seinen Nebenerwerb aufgegeben. Glücklicherweise hatte es einen entsprechenden Vermerk auf der Homepage und glücklicherweise hatte ich noch die Email-Adresse. Denn nun fragte ich doch höflichst an, ob wir noch bestellen könnten. Unser grosser Kratzturm sieht schon arg beansprucht aus. Er würde es zwar noch eine Weile mitmachen, aber was nützt mich das, wenn ich keinen neuen Turm mehr bekommen würde. Ja, wir hatten wirklich grosses Glück und bekamen nochmals eine Serie an Türmen. Es gab zwei Burgen, von denen ich letztes Mal schrieb und in der Zwischenzeit ist auch der grosse Turm eingetroffen und dazu zwei neue Katzensofas. Wir bekommen demnächst auch ein neues Sofa geliefert, also bekommen unsere Vierbeiner auch ihr Sofa. Sie haben zwei Einplätzer-Sofas bekommen und wir bekommen ein Zweiplätzer-Sofa. Doch die Sofas sind noch überhaupt nicht beliebt, auch wenn es für ein Vorführ-Foto reichte. Der Turm hingegen war in den Einzelteilen superspannend und auch beim Zusammensetzen wollten ein paar Pfoten unterstützen. Immer lag jemand auf dem Turm-Teil, wo wir eigentlich gerade gebraucht hätten… das Übliche…

Doch nun steht der neue Turm am neuen Ort und er wird kaum gebraucht. Den alten Turm haben wir auf die andere Seite des Hochparterres gestellt, sodass sie auf der einen Seite hoch- und auf der anderen Seite runterspringen könnten. Aber nein, jetzt ist superspannend, dass auf der anderen Seite der alte Turm steht, wo er noch nie stand. Dort beansprucht er ziemlich viel Platz und steht eigentlich einen Meter vor der Zimmertüre – also blöde. Aber noch wissen wir nicht, was wir damit machen und solange bleibt er mal als Ganzes stehen.

Der neue Turm ist auf jeden Fall wieder wirklich neu, was im Esszimmer ein ganz anderes Bild macht. Vom alten bringen wir die Haare kaum noch weg, sie scheinen überall zu sein. Aussen ist er wirklich arg beansprucht, doch innen wie neu. Dies auch, weil es innen immer Liegekissen hat, die periodisch gewaschen werden. Die neuen Türme sind auch alle noch hell und nicht von der Sonne abgedunkelt. Unglaublich, wie gross die Unterschiede sind, was wir so nicht erwartet hätten.

Ja; Klettermöglichkeiten haben wir im Moment wirklich genug. So musste jetzt auch der zusammengestiefelte Kratzbaum den Platz räumen Er war innert den wenigen Wochen wirklich beansprucht worden und die Sisal-Säulen sahen nicht mehr schön aus. Die Liegeplätzchen waren allerdings noch schön. Die habe ich gewaschen und im neuen Turm hineingelegt. Dieser Kratzbaum musste auch aus einem andern Grund weichen: wir haben nebst den Lieferungen für die Katze noch selbst Pakete bekommen. Darunter waren auch schön hohe Kartons, in denen selbst unsere grossen Coonies stehen können. Nun haben sie deshalb wieder einmal ein Karton-Schloss bekommen. Das Schloss hat zwar nur vier Zimmer, doch auf der Dachterrasse lässt es ich auch fast wie in einer (Karton-) Hängematte liegen. Da sie direkt von aussen zugänglich ist, ist dieser Platz sehr beliebt. Das Zimmer darunter ist vermutlich noch zu warm.

Apropos warm: die letzten Tage waren auch bei uns wunderschön warm und wir hatten die Balkontüre offen. Erstaunlicherweise lagen Gini und Zinka oft während den wärmsten Stunden des Tages irgendwo im Schatten auf dem Balkon. Zinka liegt auch oft auf dem nackten Stuhl. Weniger behagt hat insbesondere Missou das einsetzende Gewitter. Da bekam er es mit der Angst zu tun. Auch gefiel den Herrschaften der plötzlich einsetzende Regen überhaupt nicht und sie kamen herein.

Während dem wir auf unserem anderen Balkon, mit den vielen Töpfen, lagen, musste ich Chico im Auge behalten. Er wollte natürlich auf direktem Weg zum Lavendelstrauch. Doch ich hatte es ihm „verboten“. Nun musste ich natürlich auch überprüfen, dass er sich an mein Verbot hielt. Dabei habe ich ihn eine Weile beobachtet. Während dieser Zeit gab es wirklich keine unruhigere Seele, als Chico. Dann lag er ein paar Minuten draussen, dann ging er hinein und lag unter dem Trampolin. Später suchte ich ihn wieder, da lag er unter dem Schreibtisch. Ja und das ging noch einige Male so weiter. Als er endlich ruhiger wurde, lag er auf dem neuen Fell auf dem Tampolin. Dort konnte er endlich eine Weile schlafen – weil wir auch draussen auf den Liegestühlen „ruhig“ waren… Da er das schöne Lavendel-Bäumchen nicht anrühren darf und sein Lavendelstock im Moment nicht spannend scheint, dachte ich mir, ich könnte ihm Lavendel-Tee geben. Ich mischte den heissen Tee dann mit kaltem Wasser, sodass der Tee laukalt war. Doch leider blieb der Napf unberührt… Schade… Es wäre einfacher gewesen, ab und zu für die Katze Tee zu kochen…

Ah übrigens haben wir wieder zwei am Bauch nackige Katzen. Amur und Chico haben am Bauch Haare gelassen, wobei Amur auch noch für sein Hinterteil einen Haarschnitt bekommen hat. Amur war danach richtig überdreht, wie wenn ihn die Rasur leicht und beweglich gemacht hätte. Beeindruckend. Es schien ihm richtig zu behagen. Natürlich hat es auch den Vorteil, dass damit weniger Haare stinken können… bei Chico hingegen hat es nichts geändert, ausser dass er doch öfters seinen Bauch putzen musste. Spannend war hingegen zu beobachten, wie schnell sein Bauch auf den kühlen Platten kühlte und wie schnell er bei Bewegung wieder aufgewärmt war. So oder so ist es schön, über die feinen Bäuchlein zu streichen…

Ja und so war immer was los bei uns… sehr zu Freuden von Chico…

Umgestellt
09.07.2018 09:01:14

Hurra, sie sind da! Am Freitag war es soweit und wir konnten die ersten zwei Türme abholen. Logistisch gesehen hatten wir grosse Freude, als die Anzeige am Mittag kam, dass die Türme da waren. Wir hatten richtig darauf gewartet. Aber auch Zuhause schienen unsere Coonies richtig darauf gewartet zu haben. Schon als ich die Türme aufstellte, waren Zinka und Nestor darauf. Das war allerdings etwas ungeschickt, weil noch ziemlich viel Styropor daran klebte. Ihr Fell zog die restlichen „Kügeli“ regelrecht an und damit verteilten sie es überall. Doch auch als sie fertig gesaugt waren und noch nicht weiter installiert, sassen sie schon auf und im Turm. Als endlich auch das Dach montiert war, wurde fast nur noch die oberste Etage benutzt. So oder so, die Türme wurden sofort bezogen.

Es war auch wunderbar, dass die Türme gerade kamen. Unser aus zwei mach einen Kratzbaum hält nicht sonderlich gut und ist auch schon ziemlich schräg. Die Sisalröhren scheinen jetzt auch in kürzester Zeit abgenutzt zu werden. Nebst den zwei Hauptliegeplätzchen hat es noch zwei zusätzliche Ringe mit Schlafplätzchen. Vielleicht lösen diese zusätzlich aus, dass der Kratzbaum immer schräger wird. Dazu kam, dass gestern freundlicherweise jemand in eines der kleinen Ringplätzlichen gepinkelt hat. Obwohl wir sofort geputzt haben, als wir es sahen, ist das Schlafplätzchen kaum mehr sauber zu bekommen. Es stinkt. Nun gut, der Kratzbaum steht jetzt an einer anderen Ecke, damit wir ihn bald entsorgen können. Doch nun wird er am neuen Ort ebenso aktiv genutzt, wie am alten Ort…

Eigentlich hat die Putzfrau am Freitag alles geputzt und es wäre keine grössere Aktion unserseits von Nöten gewesen. Doch es kam wie immer alles anders, als geplant. Wir hatten schon eine Woche vorher beschlossen, umzustellen. Die Matratzen hielten im oberen Stock nicht sonderlich gut und ich hätte sie dringend wieder fixieren müssen. Stattdessen wollten wir sie runter nehmen und wieder ein Gästezimmer einrichten, was wir auch taten. Dazu musste der grosse Tisch wieder in mein Büro. Ja und so stellten wir all das um. Es fühlt sich schon fast an, wie eine neue Wohnung, zumindest eine neue Einrichtung. Aber überall, wo Möbel weg kamen, putzen wir und wo neue hinkamen sowieso. So schwitzen wir ebenso, wie wenn wir irgendwo in die Höhe gegangen wären…

Ein Teil unserer Katzlis verschlief die Umstellung, wer jedoch an vorderster Front mit dabei war, war Nestor. Er liebt es, wenn umgestellt wird. Dann muss er sofort alles ausprobieren, aber muss garantiert immer dabei sein. Da mein Büro die letzten fünf Wochen als Gästezimmer funktioniert hat, konnte ich es jetzt auch wieder zurückerobern. Ja und da wir nebst den zwei kleinen Schwarzen auch nur noch grosse Coonies haben, konnte ich auch alles wieder für die Grossen einrichten. Ich verstellte etwas meinen Pult und ermöglichte wieder den Durchgang um meinen Pult herum – ich eröffnete den Geheimgang wieder. Dazu kam einer der Türme in mein Büro und schon sah wieder alles anders aus. Auch verfolgte ich die Strategie, wieder möglichst vieles in den oberen Stock zu verfrachten, damit unten schneller sauber gemacht ist. Doch die Höhe ist im Moment wenig beliebt – vermutlich ist es zu warm im oberen Stock.

Während dieser Aktion waren Amy und Aris etwas „verschupft“. Amy zog sich ins Wohnzimmer zurück, wo sie sowieso bei jeder Gelegenheit Dima oder Darin anfauchte. Amy hat sich mit keinem angefreundet. Ich dachte, Anka und sie würden sich verstehen. Doch scheinbar hat Anka immer hinter meinem Rücken auch gefaucht. Aris hingegen hat sich schon sehr integriert. Musste er auch, weil er es liebt, um Menschen zu sein und auch immer interessiert war, was wir gerade machten. Abends, als Bea kam und sie holen wollte, versteckten sich beide. Amy zeigte sich zuerst, aber Aris mussten wir erst suchen. Die Zwei hatten keine Freude, in die Transportbox zu gehen, aber als sie Zuhause aussteigen durften, fühlten sie sich vermutlich sofort wieder Zuhause. Amy verzog sich sofort – vermutlich, damit man sie ja nicht mehr holen kam – und Aris begrüsste sofort Urs und warf sich vor ihn. Ja und so sind die Vier sicher wieder glücklich vereint.

Ob bei uns alle mitbekommen haben, dass Aris und Amy ausgezogen sind? Irgendwie ging es ihnen vermutlich zu schnell, als dass sie es bemerkt hätten. Komisch! Ja und so haben wir zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder eine beschauliche Anzahl Coonies. Obwohl wir mit den drei schwarzen Jungtieren noch ausserordentlich aktive Planscher haben, habe ich das Gefühl, dass bei uns Ruhe einkehrt. Ja und so waren wir abends richtig glücklich, ausgeschwitzt und müde, aber die Wohnung sauber, wieder aufgeräumt und unsere Coonies haben heute wieder ganz viel zum „Inspizieren“… (wenn sie nicht zu müde vom Wochenende sind und sich zuerst einmal erholen müssen…)

Heisse Zeit
02.07.2018 11:55:26

Der Auszug von Darli, Dakota und Dese war für unsere Coonies frappant und das, obwohl sich die Drei nie so in den Vordergrund gestellt haben. Das erstaunt mich doch schon sehr. Aber ja, den Drein geht es soweit gut, obwohl sie scheinbar doch eher „Eingewöhnungsschwierigkeiten“ zu haben scheinen. Aladin hat arg Mühe mit dem Neueinzug und so wie ich Darli kenne, wartet sie einfach mal ab. Trotzdem freu ich mich sehr, dass sie endlich so einzigartig ist, wie sie es verdient hat. Ich wünsche mir sehr, dass Aladin Darli bald auch auf Pfoten tragen wird.

Dese und Dakota scheinen ihren Platz ausgerechnet unter dem Bett der Tochter gefunden zu haben. Tagsüber sind sie dort und erholen sich für ihre nächtlichen Abenteuer. Diese Abenteuer machen sie dann doch erstaunlicherweise zu Dritt, denn das fast schwarze Bübchen zieht mit. Hier erstaunt es mich eher, dass Dakota und Dese tagsüber nicht auf die Terrasse gehen, wo doch die beiden das Draussen sein lieben. Gleichzeitig kommt ab und zu ein Kuschelfoto und dann scheinen die beiden „Vollgas“ zu geben (oder zu nehmen?). Ich bin gespannt, auf die weitere Entwicklung.

Bei uns sind die Grossen ganz kuschelig. Im Moment werde ich auch immer von einer schwarzen oder fast schwarzen Katze „verfolgt“. Da ich immer schwungvoll und plötzlich mich drehe und gleichzeitig nicht sehe, dass der Vierbeiner mir wieder so nahe gefolgt ist, stehe ich im Moment auch immer FAST auf eine Katze. So hat doch auch schon der eine oder andere Schrei unsere Wohnung erschüttert, weil ich mich schon so arg erschrak. Ja, unsere Vierbeiner sind im Moment wirklich sehr anhänglich. Allen voran geht Zinka. Sie hat grosse Mühe, dass sie nicht mehr so eine grosse Futterauswahl bekommt. Da nun niemand mehr viel Nassfutter frisst, benötigen wir auch nicht mehr so viele Büchsen und daher gibt es natürlich auch nicht mehr so eine grosse Futtervielfalt. Ja und gleichzeitig müssen wir uns daran gewöhnen, dass wir weniger Futter pro Mal geben, damit es nicht immer zum Fliegenfutter wird und damit für den Abfall ist. Wir machen alle gerade eine Phase der Umgewöhnung durch. Daher ist es klar, dass Zinka auch das eine oder andere Mal bettelt. Doch die letzte Woche hatte sie es schwer, da sie das Abendessen oft erst weit nach 22 Uhr bekommen hat. Man kann ihr dann direkt ansehen, dass sie keine Lebensenergie mehr hat und sie sieht dann sehr, sehr müde aus. Aber wohlverstanden, das bereitstehende Futter vom Mittagessen wird natürlich nicht angerührt, da es einfach nicht dem Gusto von Madame entspricht…

Wenn Zinka fit und munter ist, möchte sie ins Schlafzimmer. Nun noch öfters als vorher – falls das geht. Ich ziehe sie auf, denn das wirkt für mich oft, wie wenn sie nur kuscheln kann, wenn ja wirklich niemand zusieht. Sie hat oft viel Ausdauer, um an ihr Ziel zu gelangen. Doch neuerdings hat sie entdeckt, dass sie ihr Ziel auch erreicht, wenn sie mit mir aufs Klo gehen kann. Dann steht sie auf meinen Schoss und will gestreichelt werden. Das ist natürlich schon wirklich sehr viel Körperkontakt für Zinka. Ich war sehr erstaunt, als sie damit begonnen hat.

Chico hingegen scheint oft müde und heiss zu haben. Oft liegt er auch völlig verdreht vor uns und dann schauen die Beine in die eine und der Kopf in die andere Richtung. Ob er so seinen Bauch kühlt? Wöchentlich beim Bürsten frage ich mich, ob ich ihm doch sein Bäuchlein rasieren soll, damit er weniger Wolle hat. Obwohl er immer wieder kurz vor der Verfilzung ist, schaffe ich es doch immer, sein Fell wieder schön hinzubekommen, sodass es eigentlich nicht nötig wäre. Doch er sieht so aus, als hätte er sehr warm… Ich muss mir das nochmals überdenken. Aber auch Zita scheint sehr heiss zu haben – allerdings schon längere Zeit. Oft lässt sie ihre Zunge heraushängen, was ehrlicherweise für mich behindert aussieht. Neuerdings hat sie auch immer ein Kinn voller Essensresten und weil die Zunge heraushängt ist auch immer das ganze Kinn voller Sabber oder Speichel. Wirklich sehr suspekt. War es allerdings vorher so, dass sie oft wie eine Eisenstange stank, hat sich das wenigstens gelegt. Sie scheint ruhiger zu sein, auch wenn sie immer noch viel schläft.

Aris hingegen scheint sein rasiertes Bäuchlein zu geniessen. Ich muss wirklich sagen, dass ich auch Stolz auf seine Rasur bin. Als mein Liebster ihn so hielt und ich seinen ganzen Bauch vor mir liegen hatte, habe ich wirklich überhaupt nicht gesehen, wo die Seite beginnt und ehrlicherweise wild drauf los geschnitten. Aris hat wirklich einen sehr grossen und vor allem langen Bauch. Doch ich hatte wirklich Glück, alles andere wäre gelogen, dass ich die Seite perfekt getroffen habe. Man sieht bei Aris weder von vorne, noch von hinten noch von beiden Seiten, dass er ein rasiertes Bäuchlein hat. Man sieht es einfach nicht. Perfekter hätte man das nicht hinbekommen – und perfekter habe ich das auch noch bei keinem hinbekommen… aber er ist glücklich – und wir damit auch. Mittlerweile ist Aris auch perfekt integriert. Er ist allerdings einfach unglaublich neugierig und steht immer hinter einem, wenn man etwas macht. Und wehe, man geht irgendwohin und verschliesst die Türe, das geht nach Aris überhaupt nicht. Dann kratzt er.

Einzig Amur hat wenig Freude an Aris. Sie lassen sich zwar „leben“ und können auch nebeneinander „leben“, aber Amur pisst mehr denn je herum. In der Zwischenzeit könnte an seine Windeln aller Paar Stunden wechseln. Insofern wird es hoffentlich eine Erleichterung, wenn Aris wieder nach Hause reisen darf. Und für Amy sowieso. Sie verkriecht sich immer, schläft oft den lieben langen Tag und kommt selten aus „ihrem“ Zimmer heraus. Obwohl sie aber sehr gerne kuschelt, wenn man zu ihr geht. Die Zwei haben nachts ihr gemeinsames Zimmer und schlagen sich dann ihre Bäuche voll und füllen „ihr“ Klo bis obenhin. In diesen vier Wochen haben sie wirklich ein massiv schönes Fell bekommen, den Fettglanz oder überhaupt das Fett verloren und lieben das Trocken- wie das Nassfutter, dass sie bei uns bekommen. Auch scheint Aris keine Probleme mit dem Pinkeln zu haben, beide scheinen sehr gesund. Spannend! Ja, aber die Zwei müssen sich noch ein paar Tage gedulden…

Ja und baaaald bekommen unsere Coonies dann wieder ein ganz grosses Geschenk, aber mehr davon ein anderes Mal…

alle kuschelig
26.06.2018 12:08:07

Vermutlich gibt es jedes Mal eine Veränderung, wenn ein Coonie auszieht. Doch mit dem Auszug von Dakota, Dese und Darli hat sich definitiv etwas verändert. Angefangen hat jedoch alles mit dem Besuch. Schon da war klar, dass eine Veränderung anstand. Dese war oft bei Dakota und Dakota interessierte sich überhaupt nicht mehr für unsere Spielstunden. Darli schien noch mehr zu schlafen, wenn das überhaupt möglich war.

Bevor der grosse Ausflug kam, stand noch der Besuch beim Tierarzt an. Dieses Mal waren sie von Dakota hingerissen, weil die Dame so filigran wirke und doch so muskulös sei. Aber natürlich bekamen auch Darli und Dese ihr Lob und Schmeicheleinen. Gefallen hat es den Herrschaften trotzdem nicht.

Der grosse Ausflug kam allerdings am Samstag. Darli lernte Aladin kennen, wobei Aladin partout nichts von einer Veränderung wissen wollte. Bevor er noch spürte, dass es eine Veränderung gab, durften wir ihn streicheln. Er ist ein hübscher, grosser Kater. Aris sieht ihm sehr ähnlich – oder umgekehrt. Als er jedoch verdächte Geräusche hörte, war nicht mehr gut Kirschen essen mit ihm. Da wurde Aladin richtiggehend hässig. Auch streicheln lag nicht mehr drinnen. Gut hatten wir das vorgeholt. Darli versteckte sich im Badezimmer mit dem Klo. Später holten wir sie heraus und setzten sie auf den neuen Kratzbaum, der ein Bücherregal war. Wirklich lässig gemacht. Aladin kam einmal zu ihr hoch und fauchte sie an. Danach liess er sich nicht mehr blicken. Darli schien sich bei so viel Unwillkommenheit weniger wohl zu fühlen, schnurrte allerdings bei der kleinsten Aufmerksamkeit. Sie war sehr liebesbedürftig. Wir hoffen sehr, dass Aladin bald sieht, wie lieb seine kleine Cousine ist und mit ihr Freundschaft schliessen wird. Etwas Lieberes als Darli wird er kaum finden.

Dakota und Dese kamen zu einem schwarzen Maine Coon Bübchen. Nachdem die beiden das Klo gesehen hatten, verzog sich Dakota unters Bett. Dort gab sie Audienzen. Sie schien eher ruhig und gefasst zu sein – nebst sicher ein bisschen Nervosität – aber alles in allem entschied sie, wann sie wen zu sich liess. Dese suchte bald den Weg ins Wohnzimmer, den Wänden nach kam sie bald auf den Balkon hinaus. Dort versteckte sie sich hinter den Blumentöpfen. Da bemerkte auch Bübchen zum ersten Mal, dass es eine Veränderung gab. Sofort kam er zur Inspektion, blieb allerdings in sicherer Distanz stehen. Dann fauchten sich beide abwechslungsweise an. Dese war sehr aufgeregt und scheu, gleichzeitig liebte sie es, wenn sie kuscheln konnte. Scheinbar ist das Bett nun weiterhin der Rückzugsort von beiden, aber sie kommen auch schon aktiv hervor. In der Nacht haben sie scheinbar zu Dritt die Wohnung erkundet, wobei Genaueres nicht bekannt ist.

Anschliessend bekamen wir bei Frodo eine Audienz. Sein Bauch war wieder verfilzt und es galt ihm einen Sommerschnitt zu verpassen. Doch vorher gab es noch Apero und Abendessen, wobei zu meiner grössten Überraschung Frodo mir auf den Schoss sprang und gestreichelt werden wollte. Später war ihm zwar sicher wohler, aber er war sicher auch nicht glücklicher. Dafür war er wirklich geputzt und gestriegelt. Alba hingegen suchte eher das Weite, sodass auch keiner auf die Idee kam, sie zu berühren (rasieren). Danach schien ich selbst einen Pelz bekommen zu haben und wollte nur noch nach Hause unter die Dusche… Pelzlos werden…

Zuhause angekommen wurden wir ausführlich beschnuppert. Ja, an unseren Kleidern gab es garantiert viele Botschaften. Dazu kam, dass der eine oder andere Coonie auch ziemlich überdreht war. Aber eines hatten sie alle gemeinsam: sie wollten gestreichelt werden. Auch schien alles etwas im Umbruch oder in Veränderung zu sein. Jeder musste irgendwie zu seiner Zeit einmal kuscheln. Aber ich liebe es ja so oder so, wenn unsere Coonies kuschelig sind und mit mir schmusen :-)

Besucher
18.06.2018 09:58:41

Hurra, am Samstag haben wir Katzenbesuch bekommen! Unsere Coonies waren mal wieder so richtig gefordert. Doch bald jährige Jungtiere zu vermitteln, ist gar nicht mehr so einfach. Als Katzenkinder sind sie neugierig und aufgeschlossen auf alles Neue und gehen direkt darauf zu. Wenn sie älter werden, ist ihre Persönlichkeit schon ausgereifter und sie warten ab. Gestern schienen sie zu denken „zeig zuerst einmal, wer du bist“! Aber über das Spielen sind noch immer (fast) alle abzuholen.

Zwei Begegnungen waren davon sehr eindrücklich für mich. Zum einen hat Dakota ihren Besucher völlig von sich eingenommen. Der Besucher hat regelrecht ihre Gunst erworben und sie hat sich wie eine Königin aufgeführt, der die Gunst angetan werden muss. Es war ein unglaublich spannendes Spiel, das die Zwei da trieben. Doch so oder so, beide waren total voneinander angetan. Seit wir zwei Besucher, Aris und Amy, haben, hat sich Dakota etwas zurückgezogen. Die Zwei scheint sie nicht so zu mögen. Doch wenn sie morgens die Aufmerksamkeit meines Liebsten bekommt, ist sie überglücklich. Sie bestimmt, wann sie Nähe will – so richtig königlich. Auf alle Fälle hat sie ihren Besucher arg um den Finger gewickelt… Ich freue mich sehr und auch mit grösster Spannung, auf die weitere Beziehung der Zweien… Ich bin allerdings auch überzeugt, dass unsere kleine Hexe einen ebenbürtigen Partner gefunden hat, sodass sich künftig ihre Spiele in Grenzen halten werden oder vielleicht gar nicht mehr nötig hat?

Die zweite Begegnung war eine ganz anderer Art. Wir dachten, dass Dakota und Darli zusammengehören würden. Doch die Mädels haben uns eines besseren belehrt. Darli und Dakota haben überhaupt nichts mehr gemeinsam gemacht, nach dieser Begegnung. Eigentlich kam das Paar, um Don und Dima kennen zu lernen. Aladin ist nun alleine Zuhause und sie möchten ihm wieder ein Gspännli geben. Bei einem Mädel war ich mir nicht so sicher, aber Don, der die Älteren sehr respektiert, hatte ich absolut keine Bedenken. Don und Dima kamen auch, v.a. als es ums Spielen ging. Auch erstaunlich war, dass Dima immer in der Nähe von der Dame blieb, aber doch nie ganz nahe kam. Mein Liebster und ich hatten beide je beiden ins Gewissen geredet und ich muss wirklich sagen, Don wie Dima haben sich bemüht – vor allem für ihre Verhältnisse. Früher kamen sie ja überhaupt nicht hervor. Sobald potentielle Dosenöffner kamen, fanden sie hinter der hintersten Ecke noch ein hinteres Plätzchen. Aber sie begriffen schnell(er als ich), dass sie nicht im Fokus standen. Denn nun kam erstaunlicherweise Darli zum Spielen hervor und da hatten sich (mit zwinkerndem Auge) zwei Prinzessinnen gefunden. Als sich das Paar dann verabschiedet hatte, sah Darli die Dame an und dieser Blick berührte mich zutiefst. Der war so wie eine Absicherung, gell, ich komme zu Dir. Wie ein Vertrag, ein Versprechen, gell, Du meinst es ernst. So etwas habe ich noch selten gesehen und ja, da war natürlich sonnenklar, dass wir die Zwei nicht trennen dürfen. Wenn die zwei Seelenverwandte sind, dann wird das sicher auch mit Aladin gut kommen.

Viel spannender war die Beobachtungen am nächsten Tag: Darli blieb stets alleine und distanzierte sich von den anderen. Die Grossen akzeptierte sie, aber die Mädels brauchte sie nicht weiter. Dakota hatten wir nach dem Besuch am Tag zuvor nicht mehr gesehen. Sie kam erst abends wieder zum Nachtessen. Doch tags darauf war sie wieder fit und munter und genoss den Tag auf dem Balkon. Doch spannenderweise war nun Dese ihre Begleiterin. Dese legte sich zu ihr, Dese hielt sie und sie schienen aufeinander aufzupassen. Jedes Mal wenn wir überlegten, ob das zusammenpassen wird, kam Dese um unsere Beine gestrichen, als würde sie uns darin bestätigen.

All das Erlebte ist kein bisschen rational und Beobachtungen lassen bekanntlich sehr viel Spielraum offen. Nichts desto trotz bestätigt es sich, dass unsere Coonies schon genau wissen, was sie wollen. Es sind einfach Charakterkatzen. Für uns ein gutes Zeichen ist immer auch, wenn die Grossen vorzusondieren scheinen, ob es sich um gute Menschen handelt. Es ist wie der erste Prüfstein, wenn die Grossen kommen und ihr OK geben, dann klappt es meistens auch mit den Kleinen. Jaja, unsere Coonies sind wirklich spannende Wesen. Don und Dima waren am nächsten Tag wieder besonders kuschelig und schmeichelten uns. Sie waren auch überdreht, wie wenn sie Freude hätten, dass sie noch länger bei uns bleiben können. Ah und Darin kam ebenfalls auf absolut keinen Schwatz hervor. Jaja, für unsere schwarzen Katzen braucht es einen ganz besonderen Menschen…

Chef sein
11.06.2018 11:29:08

Diese Woche war für den einen oder anderen Vierbeiner anstrengend. Aris und Ami waren letztes Wochenende in die Ferien gekommen und nun galt es, sich aneinander zu gewöhnen. Bei den Mädels ist das keine grosse Sache, bei den Buben hingegen schon. Hier muss zuerst die Hierarchie wieder geklärt und festgelegt werden. Da Aris neu dazu kam, war scheinbar völlig klar, dass er bei den Buben in der Hierarchie unten war. Das scheint er auch als völlig logisch hinzunehmen. Krass! Denn hier macht die körperliche Grösse nicht aus und nur der Status zählt. Dass Amur klar der Chef ist, war schnell geklärt. Der steht vor Aris hin und alles ist klar. Das verrückte Spiel ging bei Chico weiter, der der Sache nicht traute. Er musste Aris noch eins, zwei Auswischen und Aris warf sich unterwürfig auf den Boden, in Abwehrhaltung. Da war der Fall auch klar. Doch Chico traute dem nicht immer und musste es immer mal wieder ausprobieren. Böser Chico!

Wer sich in das Gerangel nebst den Mädels nicht einmischte, war natürlich Nestor – oder ich habe es nie gesehen – und Missou. Missou behagen Veränderungen dieser Art sowieso nicht und da verzieht er sich lieber. Nur einmal passierte noch etwas, wobei ich nicht weiss, in welchem Zusammenhang das steht. Missou pisste in ein – frisch gewaschenes – Schlafplätzen und ich erwischte ihn gerade dabei. Er sprang sofort ertappt auf und hinaus auf den Balkon. Dabei zog er eine Prostata-Piss-Spur hinter sich her. Doch den Bursche holte ich mir und steckte seine Nase in seinen Seich. So nicht mit mir! Doch danach mied er mich für längere Zeit…

Amur hingegen schafft es immer wie ein Kinderspiel, Gini zu nerven. Gini war erstaunlich kuschelig und ausgerechnet bei mir anhänglich. So lag sie einmal abends mit mir auf dem Sofa und schlief. Plötzlich tauchte Amur auf und stand vor das Sofa hin. Man konnte förmlich in seinem Gesicht lesen „wann bemerkt sie mich endlich?“. Doch ich schob ihn mit dem Fuss weg, sodass er gar nicht weiter provozieren konnte. Nur macht er das leider immer wieder. Die Reaktion kommt immer postwendend, sobald Gini ihn erblickt hat jammert oder faucht sie. Diese Mal habe ich ihn rechtzeitig weggeschoben. Dafür lag er nun auf das Stubentischlein vor uns und damit war sofort wieder Frieden hergestellt.

Gini plagen ist ein Hobby vieler – und auch so einfach. Klar, am meisten plagt Amur Gini, weil er genau weiss, dass sie ihn nicht mag. Doch auch andere haben Freude, dass es so einfach ist. Nestor schlief beispielsweise beim Essen neben mir auf dem Stuhl. Da lief Gini am Stuhl vorbei. Blitzschnell schoss Nestors Pfote nach Gini, um sie zu „kratzen“. Natürlich schrie sie sofort auf, weil sie erschrak und überhaupt. Und ich hatte gedacht, Nestor würde neben mir schlafen. Doch auch er liebt es, seine Schwester zu plagen oder auch zur Raison zu bringen.

Jemand anders hat es dann heute gemacht, was mich wiederum mehr erstaunt hat. Gini versteckte sich im Badezimmer und natürlich darf dann niemand mehr zu mir kommen, weil sie ja schon da ist. Das ärgert die andern, insbesondere Anka. Da versteckte sich Gini hinter der Türe und Anka versuchte sie durch den Türspalt zu angeln. Nur schon die Andeutung liess Gini jammern. Da war es natürlich besonders spannend, immer wieder nur die Pfote zu heben. Übrigens hob sie die linke Pfote…

Ja und Aris und Amy schlafen nachts nun separiert, nicht nur damit sie ihre Ruhe haben und auch ungestört fressen können, sondern damit auch wir unsere Ruhe haben. Aris verträgt es überhaupt nicht, wenn er nicht ins Schlafzimmer darf. Keine Ahnung, warum er ausgerechnet damit ein Problem hat. Aber so scheinen alle glücklich zu sein.

Ach nein, stimmt. Gestern waren (fast) alle unglücklich, denn die Schönheitspflege stand an. Nestor und Don verschliefen den Start und waren danach erstaunt und auch etwas verärgert, dass sie dann „nur“ ihre Portion Leckerli bekamen. Sonst liegen sie die ganze Zeit daneben und angeln sich jedes „übrig gebliebene“ Leckerli. Der eine oder andere war schon arg verknöpft, aber noch nicht verfilzt. So kam jeder an die Reihe, bis auf Dakota, und am Schluss Aris und Amy. Aris übertrifft also Amur und Chico zusammen. Unglaublich, wie er eine Mimose und ein Sensibelchen ist. Ausgerechnet gestern Abend haben wir die Schönheitspflege auf dem Balkon gemacht. Alle Nachbarn werden wohl gedacht haben, wir quälen unsere Coonies. Das war ein Drama! Aber natürlich sind jetzt alle wieder überglücklich, weil es nirgendwo mehr zwickt oder zwackt. Spannend ist, dass Frodo-Kinder beim Bauch die Hinterbeine weit spreizen. Bei Missou und Missou-Kindern hingegen bringen wir die Beine kaum auseinander, als wären sie sehr scheu und würden überhaupt nicht gerne ihren Intimbereich zeigen. Als würde man mit so vielen Haaren viel davon sehen… aber ja. Es ist dann sehr schwer für mich alleine, ihre Bauche zu bürsten. Ja und so ging schon wieder eine Woche zu Ende und eine neue startet…

Feriengäste
04.06.2018 16:45:29

Alle paar Jahre ist es soweit und unsere Katzen-Nanny kann sich mit Mühe entscheiden, Ihren Partner zu längeren Ferien begleiten. Selbstverständlich hat sie uns das sicher schon vor zwei Jahren angekündet, dass es dann kommen wird. Am Samstag ging die Reise los. Für uns heisst das, dass Amy und Aris bei uns in den Ferien weilen. Beides sind Kids von Zinka und Frodo. Ja, aber aktuell wird noch immer arg Mundgeruch beim Fauchen verteilt. Manchmal hatte ich mir schon überlegt, ob ich Pfefferminzblättchen verteilen sollte. Aris hat sofort – wie beim letzten Mal – das Katzenzimmer in Beschlag genommen und Amy – wie beim letzten Mal – ist unter meinem Pult. Anfangs tat sich da nichts mehr…

Doch wie reagierten unsere Coonies? Ja, das ist wirklich erstaunlich. Die Mädchen beispielsweise sind sehr interessiert und schnuppern einfach. Sie würden auch einfach „Hallo“ sagen und schon wäre alles gut. Nicht so die Jungs. Chico ist ebenfalls interessiert und möchte „Hallo“ sagen. Amur hingegen will ganz klar den Chef markieren – und markiert vermutlich sogar. Nestor ist eher scheu und faucht auch. Missou hingegen scheut den Kontakt total und scheint eher Angst zu haben. Er sucht noch mehr seine Wohlfühlzonen auf. Ja und dann sind da noch die Kleinen. Ganz besonders spannend ist es mit den vier Mädels, die sehr scheu und überhaupt nicht gästefreundlich sind. Hier wird gefaucht, wo es nur geht. Mit dabei ist natürlich auch Dima und Don ist eher wieder scheu und beobachtend. Schon sehr spannend, wie alle mit der gleichen Situation anders umgehen – wie Menschen.

Eigentlich bekamen wir damit nicht viel mit von Aris und Amy. Sie versteckten sich mehr, schauten mal aus der Ferne zu und gingen in Bezug zu je dem, der zu ihnen kam. Und natürlich ging immer mal wieder einer nachsehen, ob die zwei noch da sind. Ganz anders sah es in der zweiten Nacht aus. Aris begann an der Schlafzimmertüre zu kratzen. Kaum war ich eingeschlafen, schien er mit dem Kratzen zu beginnen. Ich erwachte und schimpfte, dann war wieder Ruhe. Doch das ging fast stündlich so weiter. Um 5 Uhr in der Früh hatte ich genug davon und ich sperrte ihn in ein Zimmer. Doch der erholsame Schlaf war vorbei. Ich konnte zwar nochmals tief und fest schlafen, fühlte mich allerdings am Morgen arg gerädert. Zum Dank hat Aris dann im Zimmer meine Karton-Katze heruntergeschmissen. Nun hat die Mike-Comic-Katze keinen Schwanz mehr. SNIFF!

Jemand anders war am Wochenende aber durchaus noch sehr glücklich. Chico bekam nicht nur ein Lavendel-Stöckli, nein, einen ganzen Lavendel-Stock. Kaum stand der Topf auf dem Balkon, wurde er schon sofort beschnuppert und die einen frassen selbstverständlich auch davon. Ich war wirklich sehr überrascht. Mein Liebster hat ihn gekauft und liess sich auch beraten. Ja, richtig gelesen! Der Verkäufer fragte nach den Bedürfnissen, mein Liebster sagte (vermutlich provokativ) für die Katze und der Verkäufer meinte, da habe ich genau das Richtige für sie… Staun! Ehrlicherweise hätte ich absolut nie im Leben jemandem gelglaubt, dass ich mal Lavendel für die Katze kaufe….

Noch jemand war überglücklich; mein Liebster. Er nahm am Wochenende sein bereits erhaltenes Geburtstagsgeschenk, den Holzkohlegrill, in Betrieb. Jaja. Zuerst musste man das Fass „einräuchern“. Dafür wurde schon mal viel Kohle benötigt und keine Katze auf dem Balkon. Gut. Doch als später nur noch die Glut vor sich hin dampfte, waren Katzen wieder erlaubt. Nicht dass sie die Nähe des warmen Fasses suchten, aber mein Liebster musste natürlich doch Patrouille stehen. Beim nächsten Mal mussten alle Vierbeiner nur noch kurz hinein, durften aber später wieder hinaus. Nur hatte es diese Mal – oh Schreck – zu wenig Kohle, es reichte nicht, um irgendetwas warm zu bekommen. Nun musste natürlich Kohle nachgeschüttet werden, was etwas Asche aufwirbelte. Auch der Wind war nicht gerade milde und so hatten wir doch unseren eigenen Mini-Mini-Vulkanausbruch. Die Mehrheit windete es auch gleich wieder weg, doch auf dem Fell blieb die Asche schön liegen. Ja und so wurden unsere Katzen etwas eingeäschert.

Tags darauf durften unsere Coonies selbst während dem Anfeuern draussen bleiben. Ja, so schnell ändert sich alles. Doch entweder die Katze blieb draussen oder drinnen – die Türe blieb dann zu. Anschliessend roch dann doch der eine oder andere nach Feuer…

Dass wir wieder draussen am Tisch sitzen, ist für unsere Coonies neu, vor allem für die Jüngsten. Nun braucht es doch die eine oder andere Erziehung, um wieder Pfotenfrei draussen essen zu können. Jaja… unsere Katzengeschichten…

Ah und vor lauter Feriengästen und viel Action am Wochenende habe ich gar nichts zu Anka gesagt. Anka kam am Montagabend wieder nach Hause. Da bis am Montag nichts gefunden wurde, wurde am Abend noch in der Speiseröhre nachgesehen. Mein Liebster war bei dieser „Operation“ dabei. Eine Stunde später durften wir Anka dann mitnehmen. Sie war überglücklich, als sie wieder Zuhause war. Sie musste uns alles, aber auch wirklich bis ins kleinste Detail alles erzählen. Falls das überhaupt möglich ist, erzählt uns Anka noch viel mehr, als vor ihrem Ausflug. Unglaublich, was diese Katze eins schwatzen kann. Was wirklich war? Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall sicher keine dieser schlimmen Krankheiten, auch keine Gastritis. Ich bleib bei meiner Vermutung, dass irgendetwas irgendwo steckengeblieben ist und sie gequält hat. Aber das Kontrastmittel hat sicher seine Wirkung getan. Auf alle Fälle hat Anka seither kaum noch erbrochen, normalen Stuhl (was mein Liebster natürlich fotografieren musste!) und seit Mittwoch hat Anka auch den blöden, blauen Verband weg und gilt offiziell als gesund. So oder so sind wir überglücklich, dass es ihr wieder gut geht und noch mehr, dass sie wieder Zuhause ist.

Schönheitspflege
28.05.2018 17:45:20

Am Sonntag stand mal wieder die Schönheitspflege an. Dieses Mal war verfilzt, wer sonst höchst selten verfilzt war. Zita hatte hautenge Knöllchen am Brüstchen und diverse Coonies hatten welche im Bauchbereich, was erstaunlich war, und einige natürlich unter den Achseln. Bei Zita war es wirklich höchst erstaunlich, dass sie verfilzt war. Sie ist wirklich sehr selten verfilzt. Sie hat so feine Haare, dass das Bürsten immer ganz einfach ist. Doch wehe das Bürsten geht länger als sonst, dann passt es Zita überhaupt nicht mehr. Ja und wenn man dann ausgerechnet noch am Brüstchen Knöllchen entfernen muss, ja dann geht es wirklich länger. Ich hatte gefühlt ewig, bis ich diese hautnahen Dinger entfernt hatte. Dazu bewegte sich Zita ständig und ich hatte grosse Mühe, sie nicht zu verletzen. Doch am Schluss kam alles gut und sie war sicher glücklich und ich erst recht.

Die Pflege von Darin und Dese war wie immer ganz einfach und schnell. Darli benötigt etwas mehr Zeit, weil sie ganz Papis Schwanz hat und die Härchen oft so fein verknoten. Es ist immer eine Kunst, dass sie einigermassen still liegt und doch am Schluss wieder einen wunderschönen Schwanz hat. Wenigstens waren alle Kleinen Filz-frei. Erstaunlich nett war Don beim Bürsten mit mir. Dieses Mal war er ziemlich ruhig, was ausserordentlich ist. Don ist immer unruhig und weinte beim Bürsten immer irgendwann. Doch es gibt scheinbar Ausnahmen. Hinzu kam, dass er nur wenig unter den Armen verfilzt war. Bei Dima sah die Sachlage allerdings anders aus. Sie hatte am Bauch so fiese Verfilzungen. Hinzu kommt, dass Dima Bauch bürsten hasst. Nun ja, da mussten wir einfach durch. Ansonsten ist diese Dame neuerdings superkuschelig und streicht gerne minutenlange um unsere Füsse, ohne dass sie gehalten werden will. Wenn man Dima hält, bekommt man ein Baby in den Arm gelegt. Sie krümmt sich dann so zusammen und kuschelt sich an einem, dass es so wirkt. Damit zeigt sie einem auch, wo sie besonders gestreichelt werden will. Sie ist wirklich echt süss…

Nestor weint immer besonders, desto später ich ihn bürste. Als Erster gilt noch der Überraschungseffekt. Doch dieses Mal kam er erst einiges später dran, da er so oder so in der Nähe bleiben würde. Er wartet immer darauf, dass jemand nicht alle Leckerli isst und er sie dann bekommt. Deshalb war ich mir seiner Anwesenheit gewiss. Dasselbe gilt auch für Don, der stets wie Nestor bereit war, für das Leckerli Essen einzuspringen. Überhaupt sucht Don des Öfteren Nestors Nähe, was sehr spannend ist. Bislang duldete Nestor die Nähe anderer nur bedingt. Dazu kommt, dass zwei schwarze Kater beieinander echt zum Verwechseln ähnlich aussehen.

Auch Gini hat sich bei der Fellpflege ausserordentlich Mühe gegeben und hatte keine Verfilzung. Überhaupt ist diese Dame im Moment besonders nett zu mir. Sie sucht neuerdings des Öfteren mal meine Nähe. Als ich letzthin auf dem Sofa lag, legte sie sich auf die Armlehne und hielt mich mit ihrer Pfote an den Schultern. Das war irgendwie sehr süss von ihr. Aber gestern hat sie zudem eine blöde Gewohnheit von Nestor übernommen. Neuerdings sitzt Nestor beim Essen immer auf dem Stuhl zwischen uns. Immer wieder bringt er zum Ausdruck, dass er bereit fürs Mitessen ist. Ehrlicherweise hat er natürlich schon ein paar Mal etwas bekommen, was ihn zu diesem Verhalten zusätzlich motiviert. Doch der Junge ist echt wählerisch und hat nur höchst selten etwas gerne. Das hält mich glücklicherweise auch öfters zurück, ihm überhaupt etwas zu geben. Doch er ist ein absoluter Profi im Betteln geworden. Als ich ihm dann ein kleines Stückchen Fleisch gab frass er es wie immer nicht und es fiel dazu noch auf den Boden. Doch anschliessend kam eben Gini dazu, beide frassen das Stück nicht und blieben bettelnd auf dem Boden liegen. Es sah wie ein Protest-Betteln aus, gib uns endlich etwas. Aber da sie vor einem Stück Fleisch lagen, kann ich da sehr gut ignorieren, denn sie hatten ja etwas… Als ich das nächste Mal zu ihnen sah, war das Stück weg. Wirklich absolut keine Ahnung, wer es gegessen hat und ob sogar noch ein Dritter plötzlich im Bunde war. So oder so war es süss, Nestor und Gini so beisammen zu sehen….

Amur hatte sich absolut tapfer gehalten und war überhaupt nicht verfilzt, noch nicht einmal unter seiner Löwenmähne. Chico hingegen benötigte etwas Zeit. Seine Haare waren alle im Ansatz verfilzt, was sich jedoch mit etwas Aufwand einfach herausbürsten lässt. Da er allerdings – typisch männlich – sehr sensibel ist und mich während dem Bürsten meistens beisst, bekommt er seinen Mundschutz. So kann ich wenigstens einen Tag später einigermassen unter die Menschen, ohne dass alle entsetzt auf meine Hände starren. Ob ich mein Jäckli abziehe, weiss ich noch nicht, denn meine Arme sehen schon etwas zerkratzt aus.

Eine Samtpfote hingegen ist meisten Missou. Obwohl er die absolut grössten Pfoten hat, ist er eist sehr liebenswert mit ihnen und sonst krallt er sich eher an Stoff und erwischt dabei dummerweise mal die Oberschenkel. Er hasst das Bürsten. Bis ich seinen ellenlangen Schwanz gebürstet habe, dauert es. Aber gerade da ist es besonders wichtig. Hinzu kommt, dass der junge Mann wieder wachsende Eier hat und deshalb auch schon am einen oder anderen Ort hingepisst hat. Deshalb muss Missou auch wieder mit Windeln herumlaufen. Doch er schafft es immer wieder, sie abzuziehen. Doch wenigstens beschäftigt ihn das so sehr, dass er bislang nicht mehr irgendwohin gepisst hat. Auch ist die Windel bislang immer total sauber geblieben. Er sagt, wenn er auf die Toilette muss und so haben wir bislang zusammen immer alles gut im Griff. Aber nun zurück zu seiner Fellpflege. Ausgerechnet bei ihm, der sonst wirklich höchstselten verfilzt ist, hat sein Fell unter der Windel begonnen zu verfilzen. Das beanspruchte noch etwas Zeit, alles herauszubürsten. Natürlich hat das sicher gepickst und Missou schrie wie wenn er der Ärmste auf der Welt wäre. Männer!

Zinka hatte nur ein dreckiges Füdli, war ansonsten gut zu bürsten. Sie hasst es mittlerweile allerdings auch und schafft es, aus allem ein Drama zu machen. Das hat sie garantiert den Buben abgeschaut. Nerv!

Dazu kam, dass es während dem Bürsten plötzlich anfing, stark zu winden. Die einen bekamen Angst ab dem aufkommenden Gewitter und kamen freiwillig herein, die anderen blieben fasziniert dort. Ich hatte gerade grosse Mühe, alle in mein Büro zu lotsen und wenigstens noch ganz kurz die Wohnung lüften zu können. Schliesslich hatte ich alle bei mir – bis auf Dakota. Sie floh, fand den hintersten Ecken, liess sich überhaupt nicht fangen und entwischte immer wieder. Ich war irgendwann stinkesauer auf sie. Schlussendlich klappte es irgendwann doch noch mit dem Bürsten und alles war problemlos… hätte gar nicht so ein Theater benötigt… aber ja…

Genau, wer richtig mitgezählt hat, hat festgestellt, dass ich Anka unerwähnt liess. Anka füllt einen eigenen Block, wenn ich weiss, was ich erzählen soll. Im Moment weiss ich nur, dass sie gegen Ende Woche sehr viel erbrochen, viel gewürgt, kaum noch gefressen hat. Wir haben uns grosse Sorgen gemacht und erwartet, dass sich ein Haarknollen gebildet hat, der alles verstopft. Doch das Röntgen zeigte nichts und der Tierarzt untersuchte weiter. Während dem sie bei ihm war stieg zudem ihre Temperatur an und es kam, wie es kommen musste… sie musste das ganze Wochenende da bleiben, ohne dass ich verstehe, was sie wirklich hat. Ich hoffe sehr, dass wir Anka heute nach Hause holen dürfen…

Kuschelig und anhänglich
22.05.2018 17:24:04

Eine Woche Ferien sind ja so schnell vorbei und am ersten Arbeitstag scheint schon fast wieder alles wie immer zu sein. Doch der Rückblick zeigt, da war doch noch etwas. Ja, bevor wir in die Ferien gingen, war das Packen. Es war ziemlich anstrengend mit unseren Coonies, die immer wieder auf das Vorbereitete lagen. Ich hatte anschliessend richtige Alpträume, dass irgendjemand sich im Koffer versteckt hatte und im Flugzeug mitreiste. Ja, unsere Coonies merkten, dass irgendetwas in der Luft war, konnten es aber nicht einordnen.

Als wir wieder zurück waren, wurden wir freudig, aber auch voller Skepsis begrüsst. Ob wir gleich wieder gingen? Natürlich nicht! Kaum war das allen klar, suchte jeder seinen Moment zum Kuscheln. Chico folgte mir auf Schritt und Tritt und auch Amur liess mich nicht mehr aus den Augen. Zita und Gini waren immer bei meinem Liebsten in der Nähe, wie auch die meisten kleinen Damen. Einmal kam sogar Missou zu uns (was so oder so eine Seltenheit ist), um sich streicheln zu lassen. Natürlich gibt Missou immer Audienzen, wo man ihn streicheln kann, aber dass er zu uns kommt? Wow! Dasselbe gilt für Nestor, der uns ebenfalls beehrte und gekuschelt werden wollte – aber natürlich so, wie er es will. Nestor will einfach das Brüstchen gekräbbelt haben, aber nicht so eng kuscheln. Dann schüttelt er sich immer…

Nur Anka und Zinka verhielten sich wie fast immer. Natürlich kamen sie auch etwas mehr und zeigten ihre Freude über unsere Rückkehr. Dazu sass Zinka wie immer und wenn immer möglich noch vor der Schlafzimmertüre. Irgendwie fühlt es sich an, wie wenn sie nur kuscheln kann, wenn niemand zusieht. Aber natürlich darf sie im Schlafzimmer auf unsere Brust sitzen und das liebt sie, sich dann verwöhnen zu lassen.

Bei allem verfolgte mich Chico weiterhin. So verknuddelte ich ihn bei fast jeder Gelegenheit. Es schien irgendwie, wie wenn der junge Mann extrem zu kurz gekommen und vor Langeweile fast gestorben wäre. Jaja, das ist, wenn ein Kater einmal zu viel Aufmerksamkeit bekommen hat, dann beansprucht er diese Aufmerksamkeit fürs Leben…

So oder so unsere Aufpasserinnen haben einen wunderbaren Job gemacht und wir sind ihnen sehr dankbar für ihre Taten! Sie hatten es zudem nicht einfach. Irgendjemand war nicht besonders nett mit ihnen und hat immer wieder alles voll gepisst. Sehr schade! Doch glücklicherweise hatten wir sowieso auf dem Plan, dass wir alles waschen würden, wenn wir von den Ferien nach Hause kommen. So hatten wir ziemlich viel Wäsche und die Abwaschmaschine, wie die Waschmaschine liefen zeitweise fast ununterbrochen. So war der Sonntag schnell rum und am Montag konnten wir alle zusammen ausspannen. Natürlich musste ich einmal noch nach meinem „Garten“ sehen, wobei mich natürlich auch Chico unterstützte. Und wie schon vor den Ferien widmete sich Chico wieder ausführlich meinem Lavendelbäumchen. Er nagte an den Blumenstengeln und den Blättern herum. Um Himmelswillen, benötigt er Beruhigung? Spannend, spannend. Ich glaube, wir werden ihm ein kleines Lavendelstöcklein kaufen, wenn er das unbedingt braucht…

Dantes lange Reise...
07.05.2018 08:57:13

Chico bin ich noch immer nachtragend. Er hat mich sehr enttäuscht. Er weiss, dass ich noch sehr wütend auf ihn bin und ihm aus dem Weg gehe – oder noch schlimmer, ihn nicht beachte. Und wenn ich ihn beachte, dann verknuddle ich ihn gehörig. Doch jedes Mal, wenn ich ihn sehe, denke ich, wie kannst Du nur Chico. Er spürt es sehr, dass ich stinkesauer mit ihm „war“. Daher kommt er auch oft zum Schmeicheln und streicht um die Füsse. Aber eben, er bekommt ihm Moment nicht die Aufmerksamkeit, die er sich wünscht. Er weiss mit Garantie, dass er wörtlich Seich gemacht hat. Mein Nachtragend sein hilft der Sache insofern, dass wir seither eine pinkelfreie Dusche haben…

Ja und am Freitag hatte Dante seine Zahn(fleisch)operation. Er hat sehr gut auf die Immunsystem aufbauenden Tabletten reagiert, sodass seine Zahnfleischschwellung zurückging. Nun hatte er allerdings von dieser starken Schwellung her noch Zahnfleisch-Überschüsse, die nun operativ entfernt wurden. Dante hasst es aus dem Haus zu gehen. Reisen sind nicht sein Ding. Dementsprechend weinte er oder zitterte mitunter auch. Doch die Operation überstand er mit Bravour und Dante wäre nicht Dante, wenn er nicht sofort auch wieder gefressen hätte. Dante liebt es zu fressen und frisst vor allem Nassfutter.

Wieder Zuhause wurde er sofort von Darin angefaucht, die anderen waren wie immer. Doch Dante kam weniger zur Ruhe und schien, wie wenn er jetzt Zeit zum Nachdenken brauchen würde. Er legte sich in meinem Büro vor das Fenster und sah hinaus. Das hat er so noch nie gemacht. Aber ja, die lange Reise stand kurz bevor. Wir bereiteten für die Übergabe alles in Taschen vor, sodass wir möglichst alles gut tragen konnten. Die Reise starteten wir am nächsten Tag. Dante reiste mit uns bis nach Genf. Damit wir während der langen Fahrt arbeiten konnten, waren wir mit dem Zug unterwegs. Als wir zu Fuss zum Bahnhof unterwegs waren, weinte Dante noch sporadisch. Im Zug war es dann schon besser. Wir hatten Glück und konnten Dante auf den Tisch im Viererabteil setzen. So konnte er aus dem Fenster sehen. Entsprechend begann Dante jeweils wieder zu weinen, wenn ein Tunnel kam. Die passten ihm überhaupt nicht. Desto näher wir unserem Ziel kamen, desto mehr wollte Dante schliesslich aus seiner Tasche heraus. Grundsätzlich hätte ich ihn sofort auf meinen Schoss genommen und ihn geknuddelt. Doch am Morgen hatten wir sehr grosse Mühe, Dante in die Tasche zu bringen, sodass ich es jetzt nicht wagte, ihn herauszunehmen. Doch auch so konnten wir sein Köpfchen streicheln. Dante liebt es, am Kopf gestreichelt zu werden.

Nun ja, jede Reise endet irgendwann auch und so kamen wir in Dantes neuem Zuhause an. Seine zwei neuen Mitbewohner bekamen wir nicht zusehen. Dafür durfte Dante in Ruhe die ganze Wohnung inspizieren. Irgendwann verkroch er sich hinter einem Kübel bei den Kabeln. Doch als wir ihn da fanden, suchte er Zuflucht unter dem Sofa. Glücklicherweise konnten wir ihn damit Leckerlis hervorlocken, sodass wir am Ende dann auch Tschüss sagen können. Natürlich war das ein Tschüss mit heb ein schönes Leben, ein Tschüss mit Tränen. Ich werde Dante sehr vermissen. Aber natürlich freue ich mich überaus, dass er jetzt einziger Coonie sein darf und die volle Aufmerksamkeit von zwei Zweibeinern bekommt. Es ist doch sowieso das schönste, was sich ein Coonie sicher wünscht.

Am Sonntag schien Dese etwas verstört zu sein, wie wenn sie ihren grossen Bruder suchen würde. Don hingegen genoss es, dass er wieder meine volle Aufmerksamkeit hatte und schien überglücklich über Dantes Auszug zu sein. Ja so unterschiedlich sind die Perspektiven und eigenen Bedürfnisse – auch für Coonies. Einer mehr oder weniger, oh ja, das merken wir. Dante hinterlässt bei uns definitiv eine ganz grosse Lücke, nur schon, weil – ausser Zinka vielleicht – keiner so viel Nassfutter frisst wie Dante. Er war echt fast schon ein kleines Hausschweinchen und bettelte auch schon mal. Schon einen Tag später müssen wir die Futtergabe massiv reduzieren. Doch Dante war auch sonst oft in meiner Nähe und ich vermisse ihn…

Knuddelig
23.04.2018 09:21:55

Endlich ist es warm und schön und unsere Grossen und Kleinen dürfen wieder länger auf den Balkon. Selbst die Krähen warten morgens schon auf unsere Coonies. Sie scheinen schon früh zu schreien „wo seid ihr“. Kein Kopf bleibt bei diesem Schreien still und jeder sucht diese fliegenden Schreihälse. Ich bin absolut überzeugt, dass die Krähen exakt wissen, wo Hauskatzen wohnen und dort extra ihre Kräh- und Flugkünste zeigen. Nie haben sie mehr Zuschauer als hier. Stehen sie auf dem gegenüberliegenden Dach, ist ihnen die Aufmerksamkeit gewiss. Fliegen sie an unserem Balkon vorbei, können sich unsere Coonies kaum halten und beobachten jeden Flügelschlag. Es könnte ja doch noch sein, dass sie über unseren Balkon fliegt und wer weiss abstürzt? Doch wehe sie fliegen bei uns aufs Dach, dann versuchen alle Coonies am Balkongeländer aufzusehen. Sie suchen einen Weg, ob sie nicht doch aufs Dach gelangen könnten… Ja, die Krähen beherrschen die Kunst des plagen meisterlich. Werden sie von unseren Coonies vom verschlossenen Fenster aus beobachtet, dann ist das noch die milde Provozierung. Doch seit es wärmer ist und unsere Coonies mehr auf dem Balkon sind, hat die Provokation der Krähen arg zugenommen. An sich ist das beste Katzenunterhaltung und unsere Coonies sind derweilen bestens beschäftigt. Doch langsam mache ich mir sorgen, ob der eine oder andere nicht demnächst irgendwohin springt… insbesondere die Kleinen sind arg in „Habachtstellung“…

Am Wochenende hatte ich sporadisch wieder meine Badezimmertüre geöffnet. Davor hatte ich sie wirklich konsequent für längere Zeit verschlossen. Unsere Coonies dürfen zwar mit uns hinein, aber müssen dann auch mit uns wieder hinaus. Doch eben, nun war die Türe versuchshalber wieder offen. Doch Prompt passierte wieder etwas. Missou kam aus dem Badezimmer heraus, als mein Liebster gerade hinein wollte. Darin stank alles nach Urin und es war frisch gepisst worden. NEEEEEEIIIN! Wird Missou schon wieder potent?

Am Tag darauf legten wir die Badezimmerteppiche in der Dusche auf. Was war am Abend passiert? Es stank nach Urin. Das sind einfach die zwei Orte, wo „Katze“ aufs WC möchte… es hätte ja auch je eine (Menschen-) Kloschüssel. Wir hatten extra einen Aufsatz für das Menschen-Klo bestellt, dass unsere Katzen hier ebenfalls aufs WC hätten gehen können. Doch niemand hat sich dafür interessiert. Vermutlich war es zu klein oder zu wackelig. Schliesslich war es nur ein dünner Plastik-Aufsatz und Chico hätte diesen sowieso nicht nutzen können.

Überhaupt ist Chico wieder eine Geschichte für sich. Dieser Kater ist einfach unglaublich. Ab und zu muss er einfach speziell und besonders behandelt werden, sonst trotzt er. Er braucht die Aufmerksamkeit zum Leben! So nehme ich ihn ab und zu mit ins Schlafzimmer. Wenn es niemand sieht, kann er erst recht so richtig knuddeln. Wir sagen dem dann, jetzt erknuddeln wir Chico. Dann halte ich ihn so fest umschlungen, dass er nirgends davonlaufen kann, manchmal sogar unter die Bettdecke und knuddle ihn. Er liebt es! Doch wehe, es sieht jemand, dass er so gerne geknuddelt wird, dann steht er sofort auf und tut so, als wäre nichts passiert oder als hätte er es überhaupt nicht gern. Dann ist er ein richtiger Macho – und doch kommt er immer wieder… Doch was er an einem Morgen beim Toilettengang abzieht, übertrifft jede Macho-Tussi! Er kann nicht auf ein dreckiges WC und erst recht kann er nicht aufs WC, wenn ihm jemand zuschaut. Dann muss er noch zig mal überlegen, wo und wie er gehen will und wenn er zu lange überlegt, wird es dann schon mal sehr dringend…

Ja und im Moment macht der eine oder andere schon gerade eine „extreme“ Phase durch. Anka und Darli schlafen einfach unglaublich viel. Nestor ist tagsüber im Moment oft einfach unglaublich „kuschelig“ und will geknuddelt oder gestreichelt werden. Zum Verlieben! Endlich habe ich meinen Kater zurück ;-) …

Kamera fit...
13.04.2018 14:20:34

Hurra: jetzt habe ich endlich meine Spiegelreflexkamera zurückbekommen. Ich weiss schon fast nicht mehr, wie das Klicken geht. Es war eine harte Zeit, immer das Smartphone zu zücken, obwohl das Klicken damit sehr einfach geht. Doch die Qualität und Auflösung gleich wie bei der Spiegelreflex herzubekommen, war schwierig. Nun so oder so bin ich überglücklich, die Kamera zurückzuhaben. Ich freue mich auf die ersten Fotos…

Am Wochenende war die Freude wiederum sehr gross, dass wir Balkonwetter hatten. Gross und klein verweilte dort und beobachtete alles, was sich bewegte. Gerade am Sonntag war es das Spannendste überhaupt. Die Krähen vollführten wahre Kunststücke, um unsere Coonies an der Nase herumzuführen. Ich vertrete die Meinung, dass die Krähen sicher genauestens wissen, dass unsere Coonies ihnen zuschauen und sie noch extra provozieren. Manchmal könnte man den Kopfbewegungen unserer Coonies an meinen, dass ein Tennismatch stattfindet. Ich kann die Krähe manchmal noch nicht einmal erkennen, doch dem Blick unserer Coonies nachfolgend, finde ich sie dann meistens auch. Nur schon wenn eine Krähe kräht, sind die Ohren wie Peilsender aufgestellt und die Ortung wird sofort aufgenommen – selbst in der Wohnung. Das ist auch der Grund, warum die Küchenkombination so beliebt als Sitzplatz ist. Die Krähen weilen oft und gerne in den hohen Bäumen gegenüber dem Küchen- und Bürofenster. Dort wird dann morgen für morgen beobachtet, was die Krähen machen. Doch eben das Küchenfenster ist tabu. Somit sind neuerdings die Storen da Tag und Nacht geschlossen – ausser wir sind da… Ich weiss, wir sind Spielverderber.

Dantes Zahnfleisch hat sich dank dem Antibiotika und der Immunstärkungskur bestens erholt. Wir sind überglücklich, dass die Prognose aktuell ist, dass er seine Zähne behalten kann. Dante hat sich auch persönlich wieder stärker entwickelt und lässt sich nicht mehr immer nur von Dizzy provozieren, sondern gibt ihr neuerdings auch schon mal wieder den Tarif durch. Ja und da ich zwei Tage weg war, läuft mir Dante nun wie ein Hündchen nach. Es ist schön, vermisst zu werden und natürlich noch schöner, ist wieder zu kuscheln.

Noch jemand hat mich intensiv gesucht: Zinka. Kaum sei mein Liebster nach Hause gekommen, hätte mich Zinka gesucht. Später noch einmal. Mein Liebster hat Zinka das Schlafzimmer gezeigt und immer wieder auf sie eingeredet, dass ich jetzt heute (vorgestern) nicht da sei und aber bald wieder komme.

Weniger Freude hatte mein Liebster – und ich noch viel weniger – an den vielen Protesten, die allesamt im Röhrensystem platziert wurden. Das System wurde in einer gross angelegten Protestaktion verunreinigt. Es scheint fast so, wie wenn die Herrschaften de Röhren zu hassen beginnen würden. Nun scheint es aber das erklärte Ziel gewesen zu sein, das System zu eliminieren. Da die Röhren fürchterlich stinken, ist dieses Ziel sicherlich auch erreicht worden, denn alle Röhren sind allesamt auf dem Balkon zwischenplatziert. Wir sind uns noch nicht sicher, ob wir sie erst einmal vom Regen waschen lassen sollen oder ob wir sie gleich entsorgen sollen. Es stellt sich die Frage, ob wir die Röhren je wieder geschmackfrei und sauber hinbekommen…

Ja und seit Freitag sind nun auch Darli und Dakota kastriert. Beide kamen arg verstrubelt zurück und Dakota hatte ihre persönliche Hölle erlebt. In der Transportbox zu reisen war für sie eine Hölle. Glücklicherweise hatte sie in der Box ein Kissen, sodass sie sich darunter verstecken konnte. Doch natürlich musste sie dazu noch arg weinen. Schlussendlich haben es aber beide trotzdem gut überstanden. Einzig mit Darli hatte ich ein ganz grosses Problem. Sie hatte plötzlich faustgrosse Verfilzungen am Bauch und an den Hosen. Diese Dame ist dazu dermassen sensibel, dass man sie kaum berühren kann, schon schreit sie. Es war ein schwieriger Prozess, alle Verfilzungen raus zu bekommen.

Diesen Prozess setzten wir tags darauf fort und kapitulierten beispielsweise bei Amur. Der junge Mann war dermassen verfilzt, dass es kein Fortkommen mit dem Kamm gab. Wir rasierten ihm den ganzen Bauch. Das Ganze war natürlich das grösste Drama auf Erden. Doch anschliessend lief Amur wieder wie ein junges Rehlein herum. Es war scheinbar doch bitter nötig. Weniger Probleme hatten wir dieses Mal mit Gini. Sie hatte ein paar Knötchen, aber im Verhältnis zu sonst, sehr wenig. Natürlich war ich selbst an dem Desaster schuld. Ich hatte unsere Lieblinge zu lange nicht mehr gebürstet. Es war so lange, dass selbst Missou eine grosse Verfilzung auf der Seite mit sich trug. Aber glücklicherweise konnte man auch diese einfach „auflösen“… aber natürlich unter dem grössten Geschrei „ich bin der Ärmste…“

Dante und sein Zahnfleisch
03.04.2018 13:36:39

Letzte Woche ging es mit Dante zum Tierarzt. Normalerweise übernimmt mein Liebster diesen Part und meistens ist dann auch alles bestens. Doch wehe ich komme zum Zug. Doch dieses Mal war schon im Vorfeld klar, irgendetwas würde sein. Sein Zahnfleisch war arg entzündet und die Kontrolle zeigte, dass Dantes Körper allergisch gegen seine eigenen Zähne reagierte - so erklärte es mir der Tierarzt. Ja und wieder war sofort eine Entscheidung gefragt und ich musste die Antibiotika als Gegenmassnahme spritzen lassen. Der nächste Schritt sei, vorausgesetzt dass die Entzündung damit schwindet, alle Zähne zu ziehen. Na super. Da ist man noch nicht einmal jährig und verliert schon alle Zähne? Für mich noch heute völlig unvorstellbar. Das Leben kann ja so ungerecht sein... gleichzeitig haben wir natürlich schon wieder von anderen gehört, die bei ihrer Katze dieselbe Operation machen mussten und die Katze heute bestens damit lebt. Noch haben wir Zeit... Dante muss jetzt täglich zur Stärkung seines Immunsystems eine halbe Tablette essen. Es ist eine sehr grosse Tablette, fast Daumengross, doch Dante frisst und kaut sie mit grosser Freude. 

Wir haben den kleinen Buben in den letzten Tagen etwas verwöhnt. Doch schon nützt Dante es aus... Gestern durfte er kurz mit Chico ins Schlafzimmer und ich knuddelte die beiden. Heute Nacht kratzte Dante dann schon an der Schlafzimmertüre und wollte wieder hinein. So nicht! So stand ich um 4 Uhr auf, verfrachtete ihn zu den Buben und schlief weiter. Eigentlich hätte er gestern sowieso dahin gewollt, weil es da das „bessere Essen“ gab - scheinbar. Tatsächlich war es das gleiche wie vorne in der Küche. Als wir dann später aufstanden, hatte Dante schon wieder den Kopf voller Flausen.

Neuerdings stehen Pflanzen in meinem Badezimmer und die Türe ist jeweils geschlossen. Nun steht gerade das Gotti-Geschenk da, ein Töpfchen mit Narzissen. Dante musste die Blumen und das Blattgrün ausgiebig beschnuppern und wollte schon genüsslich das Blattgrün essen. Ich hatte bereits beim Beschnuppern nein gesagt, beim Anfangen zu beissen weggeschoben, doch als alles nichts nützte, gab es den „Klapf auf den Po“, der dann sehr wohl nützte. Ein beleidigter Dante zog ab... und kam allzu bald wieder.

Zuerst kam Chico zu mir. Er musste schon wieder ausgiebigst seinen Po putzen und einen Fuss. Dem „Duft“ nach, hatte er am Vortag noch „Resten“ von seinem Geschäft am Fell., doch heute Morgen? Keine Ahnung, warum er sich schon wieder so ausführlich den Po putzte. Doch als er sich mal ablenken liess, sah er die Narzissen und wollte sie sich ansehen. Aber ich kam dazwischen und streichelte ihm den Kopf. Es wirkte. Dann war Chico wieder mit der Fellpflege beschäftigt. Doch irgendwann kam ihm wieder in den Sinn, dass da noch die Narzissen waren. Auch er musste sie beschnüffeln und wollte das Blattgrün ausprobieren. Glücklicherweise kann man Chico allerdings wegschieben und er glaubt diese Geste als Nein - im Gegensatz zu Dante.

Ja und ansonsten haben unsere Coonies an Ostern das Wetter genossen. Zum draussen Planschen ist das Wetter schliesslich egal und für die Lieblingsbeschäftigung, Vogelbeobachtung, ist die Dämmerung sowieso die Lieblingszeit um sich draussen aufzuhalten. Vermutlich wissen die Krähen sehr genau, wo unser Balkon ist und dass sie hier herrliche Vorführungen machen können und dabei unsere Coonies plagen. Die Krähen werden immer gesehen und nie aus den Augen gelassen.

Beim Abendessen stand meistens Dante auf dem Stuhl zwischen meinem Liebsten und mir. Manch wenige Male hat der kleine Mann etwas bekommen und das reicht schon aus, um ihn zu verwöhnen = will immer etwas haben. Doch so geht das natürlich nicht. Umso erstaunlicher war es, dass sich Dante beim gestrigen Abendessen nicht blicken liess. Dafür sass zu meinem grössten Erstaunen Nestor auf dem Stuhl neben mir. Da mein Fleisch eine Sehne hatte, die ich nicht essen konnte, bekam Nestor das gekaute Stück Fleisch. Sofort frass er es, worüber ich sehr erstaunt war. Normalerweise ist mein Kater ziemlich heikel - und etwas essen, das jemand anders schon im Mund hatte? Oh!

Ansonsten hatten wir sehr friedliche und erholsame Ostern. Wir genossen die Zeit mit unseren Coonies und sie genossen uns. Am Sonntagmorgen durften sie mit uns im Bett kuscheln, was schon lange nicht mehr vorkam und deshalb alle genossen. Dazu bekamen die Herrschaften ihr Röhrensystem hinter dem Sofa wieder, sodass sie vier lange Röhren herumrennen können. Auch den oberen Stock stellten wir etwas um. Dort stellten wir den Partytisch auf, fixierten die Matratzen herum, sodass ein halber Tunnel entstand, platzierten ein Haus unter dem Tisch und verbanden dieses mit zwei Röhren - und das alles in einem grossen Tunnel. Dieses Mal hörte ich absolut niemanden, der das neue System nutzte. Doch ich versteckte im Tunnelsystem Spielzeug und das lag am nächsten Morgen im untern Stock. Somit muss jemand im oberen Stock sehr aktiv gewesen sein. Da unsere Coonies immer um uns herum waren, habe ich keine Ahnung, ob sie an der neuen Einrichtung Freude haben... Nehmen wir es mal an, aber am Tag nach dem Osterwochenende müssen sich unsere Coonies mit Garantie dringend erholen, ausruhen und nachschlafen... endlich wieder Ruhe!

DAS Spielzeug
26.03.2018 11:09:47

Für Zinka ist es das Grösste, wenn sie ins Schlafzimmer kommen darf. Dafür steht sie gefühlt oft stundenlange vor der Türe. Sie will selbst ins Schlafzimmer, wenn ich gar nichts dort machen möchte. Ich vermute, dass sie mir damit sagt, dass sie kuscheln oder schlicht und einfach ihre Ruhe haben möchte. Einmal im Schlafzimmer drinnen, muss sie alles inspizieren. Erst dann kann sie mir auf die Brust liegen und kuscheln. Zinka geniesst es sehr, wenn sie auf mir liegt und nicht gehalten wird. Herumtragen ist nicht ihr Ding. Ja und dann liegt sie völlig entspannt da und geniesst. Sie geniesst so sehr und entspannt sich so sehr, sodass sie letzthin lautstark furzte. Das stank anschliessend so fürchterlich, das macht also jedem Menschen Konkurrenz, dass ich absolut freiwillig sofort aufstand. Wäääääääääääääääääääääh Zinka!!! Sie schnüffelte allerdings nur kurz mit ihrer Nase und wollte weiterkuscheln…

Noch jemand möchte (fast) jeden Abend mit ins Schlafzimmer kommen: Zita. Das ist der Moment, wo die grosse Kuschlerin auch ziemlich viel spricht. Dann kann sie einem anmauzen, lieb angucken und ein bisschen die Zunge draussen haben. Überhaupt hängt diese Zunge bei den einen und anderen etwas heraus. Es sieht etwas behämmert aus, aber ist wohl ein Zeichen grösster Entspanntheit. Am besten kann dies Missou, wenn er absolut entspannt schläft und überraschend geweckt wurde. Doch auch die Kleinen können die Zunge heraushängen lassen. Am meisten ist die Zunge beim Streicheln entspannt, wenn wir unseren Coonies über die Nase und Stirn streichen. Trotzdem, es sieht einfach irgendwie doof aus.

Im Moment habe ich wieder Krach mit Chico. Mein Liebster hat ihn dabei ertappt, wie er in der Spielröhre gerade die Beine breit gemacht hatte und pinkeln wollte. Ein anderes Mal hatte er schon gepinkelt und gestern hat er in die Röhre gekackt. Manchmal war das grosse oder das kleine WC gerade besetzt, aber das andere war je frei. Keine Ahnung, warum dieser Bube jetzt mit diesem Sch… beginnt. Ich war sehr wütend mit ihm und habe ich das auch gesagt. Anschliessend wollte ich ihn nicht mehr sehen und sagte ihm das auch. Er verkrümelte sich sehr beleidigt. Doch die Krönung bot ich wenig später: er durfte nicht mit zum Spielen kommen. Ich lockte alle in mein Zimmer zum Spielen und stellte Chico anschliessend wieder vor die Türe. Absolut keine Ahnung, ob er begriff, dass ich sehr wütend auf ihn war und ob er das in einen Kontext bringen konnte. Doch damit blieb er, wo es immer ein Klo zu seiner Verfügung hatte. Obwohl ich in der Zwischenzeit alle Fenster öffnete, blieb er während der ganzen Zeit vor der Türe liegen und wartete darauf, dass auch er eingelassen wurde.

Kaum waren alle Fenster geschlossen, wurden wieder alle hinausverfrachtet – ausser Gini und Nestor. Nestor hat immer die Hoffnung, dass ich doch noch mit ihm alleine spiele. In der Zwischenzeit waren Missou, Amur und Chico bereits bettfertig im Zimmer, sodass Chico nicht weiter die Verlockung sah. Scheinbar tat er bald auch so, als würde er tief und fest schlafen. Also war er doch eine sehr beleidigte „Leberwurst“… Bevor ich duschen ging, spielte ich doch noch einen kurzen Moment mit Nestor – bis er das Spielzeug gefangen hatte. Dann überliess ich ihm den orangen Wurm – entgegen meiner Überzeugung. Das Spielzeug, das ich zum Spielen mit unseren Coonies verwende, das dürfen sie höchst selten für ein paar Momente behalten. Das macht es ja so besonders spannend, dass sie es nie zu Gesicht bekommen und auch sonst grosse Mühe haben, bei mir das Spielzeug zu fangen. Nun stolzierte Nestor mit dem orangen Leuchtwurm im Mund durch das ganze Zimmer. Doch dann begriff er, dass ich bereits in die Dusche gestiegen war und ihm gar nicht nachlief. So lief er zu mir zurück, aber ich war ja bereits in der Dusche. So stolzierte er wieder davon und irgendwann begann Nestor – so vermute ich zumindest – den Wurm anzujaulen. Es tönte unglaublich und ich bekam es schon bald mit der Angst zu tun. Was war nur los? Nachträglich weiss ich nicht mehr, ob ich in der Dusche wirklich Nestor gehört habe, oder ich Don hörte, der vor der Türe weinte. Don kriegt sich nämlich auch fast nicht mehr ein, dass er nicht ins Zimmer durfte, doch sein Lieblingsspielzeug hörte und nicht mitspielen durfte. Das hatte ich noch nicht gerade gehört. Kaum kam mein Liebster ins Zimmer, stürmte Don schon herein. Doch das Spiel war ja beendet, weil Nestor den Wurm gefangen hatte. Egal, Hauptsache er hatte es ins Zimmer geschafft und konnte nichts mehr verpassen. Doch mein Liebster versorgte nun den Wurm und das Spiel war beendet. Der Wurm war durch und durch feucht…

Ferien ade
19.03.2018 11:25:40

Eigentlich waren wir bis am Schluss nicht sicher, ob wir diese Woche Ferien nehmen sollten oder nicht. Wir hatten zwei Wochen reserviert und wollten die Wetter schönere Woche nehmen. Doch kurzfristig blieb nur noch eine mögliche Woche übrig. Doch die Wetterprognosen waren bescheiden. Sollten wir wirklich? Aber irgendwie hatten wir uns doch schon auf Ferien eingestellt, dass wir uns dann doch von der Arbeit abmeldeten… und bei unseren Vierbeinern anmeldeten. Unsere Coonies freuen sich immer sehr, wenn wir mehr Zuhause sind – und freuen sich auch immer wieder, wenn sie dann wieder Zeit für sich haben. Doch starten wir mit der Wir-Zeit…

Die Woche starteten wir damit, dass wir uns zur Feier einen Blumenstrauss vom Blumenladen gönnten, den wir nach unseren gerade herrschenden Vorlieben extra zusammenstellen liessen. Wir hatten grosse Freude am Strauss und organisierten in weiser Voraussicht eine Vase, die sicher standfest sein würde. Der Strauss in seiner Zusammenstellung hielt vom Freitag bis zum Sonntag. Als wir am Nachmittag nach Hause kamen, war die Vase auf dem Tisch umgekippt, all das Wasser, sicher gut und gerne 3-5 Liter, war auf dem Parkett oder von den Kuhfellen aufgesaugt und der Strauss lag am Boden im Wasser. Ein Drittel der Blumen war geknickt. Der Strauss machte ein trauriges Bild, doch wir retteten, was noch zu retten war. Die wunderschöne Rose im Zentrum des Strausses war jedoch unrettbar geknickt. Sie steckten wir in ein einzelnes Glas und sie ist noch immer wunderschön… Die Kühe hingegen mussten in die Waschmaschine und infolge mangelndem Platz kamen sie anschliessend in den Tumbler. Erstaunlicherweise haben sie sich sehr gut gehalten und sehen jetzt schöner den je aus.

Später in der Woche wagten wir es, nochmals Blumen zu kaufen. Dieses Mal gab es Tulpen und Ranukeln. Letztere hatten wir schon im Blumenstrauss und sie sahen sehr schön aus. Zusammen mit den Tulpen kamen sie in eine Vase. Doch diese Blumen überlebten keine Nacht, obwohl wir die Vase auf die Küchenkombination stellten. Nun waren insbesondere die Mädchen am Werk, sie wurden fast über Nacht zu Blumenmädchen… und knabberten alle Ranunkeln an und köpften sie. Also legte ich alle Köpfe in eine Schale und deckte sie mit Klarsichtfolie ab. Doch als wir am späten Nachmittag nach Hause kamen, waren alle Köpfe auf dem Tisch verteilt – und das Wasser auch. Nun ja, seit neustem gibt es einen neuen Raum, der katzensicher und hell ist. Ich stellte die Schale ins Badezimmer.

Seit ein paar Tagen verschliesse ich die Badezimmertüre. Früher hatten wir einen Badewannen-Pinkler und wir hatten ein Brett zur Abdeckung der Badewanne gekauft. Auf dem Brett hatte ich schon verschiedenste Sachen platziert, damit unsere Coonies dort liegen konnten. Doch immer mal wieder war der Platz vollgepinkelt. Doch neuerdings haben wir einen permanenten Badewannen-Brett-Pinkler und ich musste den darauf liegenden Teppich fast täglich waschen. Bereits am Morgen wusste ich nicht, was mich erwarten würde oder wann es passieren würde. Ich wusste nur, dass es passieren würde. Auch der „Nicht-Pinkeln“-Spray nützte nichts und der Täter liess sich nie auf frischer Tat ertappen. Irgendwann hatte ich die Nase gestrichen voll davon. Wir putzten das Badezimmer, wuschen alles und schlossen die Türe. Unsere Fellnasen dürfen mit mir hineingehen und gehen mit mir wieder hinaus. Und ich geniesse es, einfach immer ein sauberes Badezimmer zu haben – und neuerdings sogar mit Blumen!

Dass unsere Coonies jedoch auf der Küchenkombination sind, stört mich arg. Ich bat schon meinen Liebsten, immer bei unserer Abwesenheit die Storen unten zu lassen. Doch das möchte er scheinbar nicht. Nun sind unsere Vierbeiner weiterhin da oben, wollen unbedingt Vögel gucken, die man natürlich nur da sieht (ich weiss, dass das NICHT stimmt!) und verpfoten alles. Und immer bin ich es, die sie auf frischer Tat ertappt und dann mit ihnen schimpft. Da es meist die Mädchen sind, haben die Kleinen schon Angst vor mir, da immer ich mit ihnen schimpfe... wobei ich manchmal schon denke, Erziehen hoffnungslos… Sie sind schon verzogen!

Der grösste, verzogene Kater hingegen ist Chico. Wenn er nicht bekommt, was er will, kann er sehr gut „trötzelen“. Er findet immer einen Weg. Er ist ein grosses Schlitzohr. Und wenn er dann doch nicht bekommt, was er will, kann er richtig schmollen. Es ist dann sehr schwierig, nicht laut herauszulachen. Anfangs der Woche bekamen wir besuch und nun dürfen bald Dizzy und Dylan ausziehen. Natürlich wurde Chico anfangs ausführlich begrüsst und bestaunt, doch als das weitere Interesse an ihm ausblieb, zog er sich schmollend zurück. Wie ein grosses Baby lag er dann beleidigt da und guckte um die Ecke. Verpassen wollte er doch nichts. Wehe ein anderer Grosser bekam dann die Aufmerksamkeit, dann gab es Ärger. Jaja, diesen Burschen haben wir arg verzogen… und eine Weile viel zu viel Aufmerksamkeit gegeben…

Natürlich kam auch das Spielen nicht zu kurz. Irgendwann begann ich wieder in Etappen zu spielen. Zuerst kamen die Kleinen und Spielwütigen dran. Anschliessend schob ich sie aus dem Zimmer und spielte mit den Grossen. Auch sie lieben es zu spielen, allerdings nur, wenn nicht immer ein Wirbelwind um sie herumschwirrt. An einem anderen Abend habe ich dann jeden, mit dem ich gespielt hatte, aus dem Zimmer geschoben. Begonnen hatte ich mit Darin und Dizzy. Sie hechelten bereits, waren dermassen ausser Atem, aber gaben überhaupt nicht auf. Doch da sie immer zuvorderst waren, kam niemand anders mehr zum Zug. Also bugsierte ich sie hinaus. Mein Liebster nervte sich, weil er noch am Lüften war. Doch er musste sich keine Sorgen machen, dass sie abhauen würden. Sie blieben traurig und gleichzeitig erwartungsvoll vor der Türe stehen – sie hofften weiterhin, dass sie nochmals ins Zimmer durften. Doch mit der Zeit wurden es dann immer mehr „vor der Türe steher“… Keiner kam mehr herein, der hinausbefördert wurde. Am Schluss blieben dann nur noch Missou, Anka und Gini übrig. Somit hatten alle mal mit mir gespielt… Das muss ich unbedingt wiederholen… Wer kam jedoch nicht damit zurecht? Chico: er wurde vor der Türe so wütend, dass er schon in die Röhre abmarschierte und protest-pinkeln wollte… doch mein Liebster ertappte ihn gerade noch rechtzeitig dabei, schimpfte ihn aus (endlich mal) und beförderte ihn ins Klo…

Kamera defekt...
05.03.2018 12:59:46

Als ich letzthin alleine nach Hause kam, hätte ich bald weinen können. Die Wohnung sah aus, als wäre ein Orkan hindurchgezogen. Doch als ich ins Esszimmer kam, traf mich der Schock. Ich sah sofort, was fehlte. Ich lief weiter in die Küche und blickte zurück. Dann sah ich das komplette Desaster. Meine heiss geliebte Nikon-Kamera lag vor dem Fenster am Boden. Davor hatte es Scherben. Vor Wut ausser mir, hätte ich fast alles machen können. Doch bald verfolg diese und es blieb nur noch unendliche Traurigkeit übrig. Ich hob die Kamera hoch und bekam plötzlich ein kleiner Lichtblick: es war „nur“ die Schutzlinse zerbrochen. Natürlich versuchte ich den Schutz wegzuschrauben, was mir allerdings, und später auch meinem Liebsten, nicht gelang. Doch ich entfernte ein paar der Scherben und klickte zur Sicherheit ein paar Fotos. Es schien tatsächlich nicht sehr viel mehr passiert zu sein. Doch das käme schon fast einem Wunder gleich. Glücklicherweise hatten wir damals Garantie-Verlängerung gemacht, sodass ich sie zur Prüfung eingeschickt habe. Jetzt kommt allerdings gleich die nächste Frage: wie machen wir Fotos? Natürlich: mit dem Smartphone… nun ja, die ersten folgen hoffentlich schon bald, aber naja, es ist nicht das gleiche und Schnappschüsse sind schon fast nicht mehr möglich.

In derselben Woche begann langsam aber plötzlich mein Nagel, resp. meine Fingerspitze immer mehr zu schmerzen. Das ganze steigerte sich so sehr, dass ich völlig berührungsempfindlich war und kaum noch etwas tragen konnte. „Gut“ war es linksseitig. Doch gewissen Tätigkeiten stehen nun mal doch einfach an, so dass Bürsten. Bis auf Gini und Amur bürsteten wir in einer Stunde alle ratzfatz durch – obwohl mein Finger arg schmerzte. Ich versuchte den Finger auch immer besonders zu schützen, aber natürlich kam immer dieser dran. Auch konnte ich unsere schweren Coonies kaum auf meinen Schoss heben. Es war übel. Schliesslich wurde mir erklärt, dass dies ein sogenannter „Umlauf“ sei. Vage mag ich mich erinnern, dass mich letzthin irgendwo beim Nagel eine giftige Kralle erwischt hat. War es das? Schmerzhaft ist auf alle Fälle nur der Vorname. Das Ganze war so schmerzhaft, dass ich mir am Wochenende freiwillig ein Loch gestochen habe. Erst anschliessend liess der Druck nach… und langsam kann ich auch wieder auf der Tastatur schreiben… Nicht meine Woche, würde ich sagen. Doch noch zwei litten mit mir.

Darli hatte urplötzlich tränende Augen, als hätte sie Zwiebeln geschnitten. Mein Liebster war etwas beunruhigt und ging mit ihr zum Tierarzt. Der stellte mit Kontrastmittel im Unterlied einen Riss fest. Vermutlich beim Kampf mit einer Kralle entstanden. Auf alle Fälle bekam die Kleine Mittelchen, die ins Aug getröpfelt werden mussten. Schon innert weniger Tage war vom Riss nichts mehr zu sehen. Perfekt!

Letzte Woche waren wir zum Geburi-Fest meines Neffen eingeladen. Die Kids waren gerade wieder gesund von einer Erkältung und meine Eltern hatten sie gerade frisch übernommen und sie brach in der folgenden Woche bei ihnen aus. Das störte uns nicht weiter, weil mein Liebster und ich gerade kerngesund sind. Doch scheinbar hatten wir den Bazillus trotzdem mit nach Hause gebracht und bald begann unsere Kleinste zu schnupfen. Es begann mit Niesen und endete mit tränenden Augen. Aus ihrer Sicht war es dramatisch und das Schlimmste auf Erden. Schnell stellten wir ihr etwas zusammen und dazu bekam sie Silber. Innert zwei Tagen war es massiv besser und am dritten Tag war schon der ganze Spuck vorbei. Das ganze ging so schnell, dass ihr Verhalten gar nicht mitkam. Jetzt war sie doch gerade noch die ärmste Katze auf der Welt gewesen und schon war alles wieder wie vorher? Das ging gar nicht. Am Blick an, war unsere Kleine auch am vierten Tag noch eine ganz, ganz arme Katze… Doch sie bedankte sich auch auf ihre Weise und kam oft in unsere Nähe – eben wie wenn sie Danke sagten wollte.

Aus katzen-Sicht war am Wochenende glücklicherweise der Frühling gekommen, so konnten sie endlich wieder ungehindert auf den Balkon. Auch genossen wir am Sonntag gemeinsam die letzten Sonnenstrahlen. Also das heisst, wir genossen die Sonne und unsere Coonies suchten sich ein Schattenplätzchen… Die Kleinen hatten noch mehr Freude an den Blumentöpfen, suchten nach wer weiss was und leerten das Wasser in den Untertellern. Wer noch nicht genug hatte, der spielte noch mit dem Wasser in der Giesskanne. Dort hatte es einen grossen Eisbrocken am Schwimmen, der sich herrlich mit den Pfoten drehen liess… anschliessend wurden die Pfoten ausgeschüttelt und damit hatten wir alle etwas davon… Jaja, Coonies in Aktion…

Schon wieder nichts los...
27.02.2018 09:09:40

Keine Fotos, keine Geschichten, so fühle ich mich gerade. Tatsächlich hatten wir ein ruhiges Wochenende. Es hat damit angefangen, dass wir unseren Pelz abziehen konnten. Denn unsere Wohnung war in den letzten Tagen stark abgekühlt und wir hatten es verpasst, die Temperaturregler rechtzeitig höher zu stellen. Doch in knapp 20° zu leben, war arg frisch. Am Freitag hatte ich es dazu noch verpasst, mit Kerzen aufzuwärmen und bis am Abend hatte ich das Gefühl, dass ich mich an diesem Tag nie mehr aufgewärmt hatte. Gut haben unsere Fellnasen sowieso ein dickes Fell.

Am nächsten Tag teilten wir uns nachmittags auf. Mein Liebster ging einkaufen und ich fütterte unsere Coonies. Natürlich gibt es bei mir meistens Extras, sodass alle voller Hoffnung kommen. Und tatsächlich offerierte ich drei Gänge – es war ja schliesslich Wochenende. Der erste Gang beinhaltete flüssige Leckerlis und insbesondere noch etwas Milch. Ich erhoffte mir, dadurch etwas Geduld von den Grossen und Kleinen zu bekommen. Doch das Gegenteil passierte. Die Leckerli waren ratzfatz ausgeleckt und der scheinbare Hunger noch grösser als vorher. Anschliessend gab es dann Fischfilet aller Art und dieses Mal mit etwas grösseren Stücken, damit die Herrschaften auch schön beissen müssen. Natürlich waren auch die Fische im Nu verspiesen, aber hier schien wohl mehr der Luxus ausgebrochen zu sein, denn unsere Coonies haben überhaupt nicht schön ausgefressen. Dementsprechend gab es die kleinen Resten-Stückli dann auf dem dritten Gang, dem regulären Nassfutter. Dieses wurde anschliessend überhaupt nicht mehr angerührt und fast bis am nächsten Tag verschmäht. Nun ja, wenn der Fisch genug gegeben hatte…?

Glücklicherweise war das Wetter am Sonntag dann bescheiden, sodass wir endlich mal wieder einfach im Bett liegen bleiben konnten. Das werden wohl auch unsere Coonies gedacht haben. Denn anschliessend begann fast schon eine Coonie-Parade. Jeder schien irgendwann mal aufs (natürlich zusätzlich abgedeckte!) Bett und damit auf unsere Brust zum Streicheln zu kommen. Die meiste Zeit war Anka bei uns. Sie lässt zwar die anderen auch mal vor, doch das ist ihre Kuschelzeit. Auch wenn sich jemand anders vordrängelt, sie kommt immer wieder. Einmal kam sogar Zinka, der es sonst eher zu viele Schnauzhaare hat. Sie schob Anka beiseite und blieb dann sehr lange glückselig bei mir.

In einer ruhigeren Minute packte ich Chico und verzog mich mit ihm unter die Decke. So kuschelten wir eine Weile. Anschliessend liess ich ihm ein Guckloch offen, doch er sah nur heraus und bewegte sich nicht weiter. Er schien es unter der Decke richtig zu lieben… Jaja, unser Chico! Und gut mussten wir das Bettzeug sowieso abziehen und waschen… Jaja, Waschtag. Den liebt insbesondere Gini. Sie liebt frisch gewaschene Sachen. Ihr Lieblingsplatz ist aktuell auch in der Wäschegelte. Dort hat sie ihr eigenes Liegekissen, das dazu noch etwas wattiert ist und unter der Woche ist nur noch dieses Kissen drin. Alle andere Wäsche, die ich vorher im Korb gesammelt hatte, muss ich nun anderweitig sammeln, denn sonst ist diese Wäsche voll Gini. Auf alle Fälle liegt Gini vermutlich sehr viel an diesem Platz – und auch vermutlich nur sie. Das Kissen war wirklich sehr voller Haare – Gini-Haare.

Auch gut klappt es mit Amur. Wenn wir abends nach Hause kommen, dann geht es ziemlich bald mit Amur ab auf die Toilette. Windeln abziehen, Geduld haben und gut zureden. Amurs Darm ist bald so trainiert, dass er dann meistens auf die Toilette kann. So hatten wir glücklicherweise schon seit einiger Zeit kein Malheur mehr. Er scheint es wirklich wie zu wissen. Auch scheint er es richtiggehend zu erwarten, dass er morgens aus dem Zimmer darf. Er geniesst es. Für Missou hingegen ist das Zimmer so oder so ein Zufluchtsort. Er geht oft wieder zurück ins Zimmer und schläft auf dem Turm, wo sein liebster Liegeplatz ist. Überhaupt ist unser Missou schon fast eine Geisha geworden. Er hatte schon immer sehr helle Hosen hinten, doch nun ist er auch vorne richtig silbern und sehr hell geworden. Er ist bald kein Black-Smoke Kater mehr, sondern nur noch ein Smokey-Kater…

Flying Chico
19.02.2018 12:36:01

Die letzten Wochen hatte ich immer eine Notiz mitgetragen, von der ich unbedingt noch schreiben wollte. Sie besagte, dass Chico nicht weit springen kann. Denn eines Abends beobachtete ich ihn, wie er ins Lavabo wollte und einfach nicht hineingelangte. Er stellte sich auf seine Hinterbeine und schaute ins Lavabo, kam aber nur knapp über den Lavabo-Rand und nicht weiter. Dann sprang er auf den WC-Deckel und versuchte von dort ins Lavabo zu gelangen, schien sich allerdings nicht zu getrauen. Daraus folgerte ich, dass er zu ängstlich für weite Sprünge ist. Überhaupt haben wir Chico nie weit springen gesehen, was unsere Vermutung zu untermauern schien.

Doch wie immer kam alles ganz anders. Mein Liebster hat letzthin alle Coonies zum Appell gerufen, um die Vollständigkeit zu überprüfen. Wer nicht kam, der wurde gesucht und so vermisste er unter anderem Anka und Chico. Als er überall nachgesehen hatte und sie nicht fand, stieg er in den oberen Stock. Dort fand er die Zwei, aber nicht auf der einfachen Seite, sondern dort, wo Katze rüber springen musste. Anka und Chico lagen Kopf an Kopf in der Wurfbox, auf dem Schaffell. Was, Chico? Ja, zu unser allem sehr grossen Erstaunen war Chico auch da. Allerdings hatten wir ihn noch nie rüber springen gesehen. Wir haben keine Ahnung, wie er das geschafft hatte. Aber er hat es geschafft…

Ein anderes Phänomen ist mit meinem Müllkater Dante. Der Bursche muss immer meinen Abfallkübel inspizieren und manchmal auch leeren. Wenn der Abfall spannend ist, dann trägt er ihn ins Wohnzimmer in die Röhre. So kommt es manchmal, dass mein Abfallkübel einfach nie voll wird. Doch letzthin hatte er echt „den Bock abgeschossen“. Tatsächlich hat er sicher mindestens ein halbes Dutzend gebrauchte Binden in die Röhre verschleppt. Da wir meist zwei Röhren miteinander verbunden haben, was gut drei Meter gibt, schauen wir nur sporadisch hinein. Doch auch da sahen wir die Binden nicht. Doch alle zwei Wochen wird das ganze Konstrukt abgezehrt, geputzt und dann – vielleicht neu – wieder aufgestellt. Da fand ich dann jenes wieder, dass mir von meinem Abfalleimer bekannt vorkam. Nun ja…

Am Wochenende wollte ich unbedingt morgens nicht vom Lavabo-Stöpsel geweckt werden. So nahm ich meinen neuen Wish-Plastik-Stöpsel in Betrieb. Selbstverständlich wurden wir nicht vom Lavabo-Stöpsel geweckt und konnten gemütlich und ruhig ausschlafen. Doch seither vermisse ich diesen Stöpsel. Keine Ahnung, wohin er entführt wurde. Vermutlich wird der Stöpsel beim nächsten Grossputz wieder auftauchen… hoffentlich… Doch für den nächsten Morgen nahm ich einfach der Stöpsel heraus und platzierte eine Plastikabdeckung über dem Loch. Das war sehr gewagt, denn einiges später, als der Stöpsel wieder drinnen war, hat jemand an meinem Spiegelschrank gearbeitet und geprüft, was er alles mit den Pfoten erreichen kann und das herausgezogen. Das wäre ja dann prompt ins Loch gefallen. Nun gut, ich brauche wieder eine neue Lösung…

Doch zurück zu Dante. Der junge Bursche hat sich prächtig entwickelt und ist noch immer langbeinig und schön schlank. Mein Liebster empfindet ihn mager und man könne all seine Knochen fühlen. Ja, das ist sehr erstaunlich. Denn Dante ist nicht nur ein Müllkater, sondern was Nassfutter anbelangt auch ein richtiger Mähdrescher. Er frisst und frisst und frisst… und nimmt nur normal zu… da könnte man glatt eifersüchtig werden…

Neuerdings kommt uns am Esstisch noch ein anderer Kater besuchen; Nestor. Ganz ruhig kommt er aus meinem Büro heraus, inspiziert alles und flaniert anschliessend um unsere Füsse und spielt den Charmeur. Wenn er so als Charmeur flaniert habe ich ihm dann „charnieren“ gesagt. Wenn er dann dazu noch schnurrt, tönt es sowieso wie ein Scharnier, das „singt“. Ja, Nestor charniert… und das geniessen wir natürlich!

Am Wochenende hatten wir viel Besuch und wir waren sehr erfreut, dass endlich unsere schwarzen Coonies sich von ihrer besten Seite gezeigt haben. Nebst Darin, Dizzy und Daryl kam sogar Dima hervor und zeigte sich. Nur Don zeigte seine scheue Seite. Dese kann man mit dem Spielzeug locken, aber nur Männer können sie streicheln. Dante, Dakota und Darli kommen sowieso. Und immer abends, wenn ich die Spielzeug-Schublade öffne, steht Daryl an die Schublade und schaut, dass ich ja das richtige Spielzeug herausnehme. Immer dann, kann ich seine Pfoten bestaunen, die garantiert die grössten von allen sind… Dafür, dass er ein Riesen-Pfoter ist, ist er eine unglaubliche Samt-Pfote… mit mir zumindest!

Ausgebüxt
12.02.2018 12:16:06

Am Wochenende hatte ich zwei schwierige Nächte. Ich hatte vermutlich gerade keine Tiefschlafphase und wurde von Gini-Schreien aufgeweckt. Sie schrie wie am Spiess. Nicht einmal, sodass ich mich wieder drehen konnte, sondern sie schrie mehrmals und eben, als würde sie gerade umgebracht. Also stand ich auf… und sah das „Desaster“ sofort. Bei den Buben war die Zimmertüre offen…

Ich ging also ins Wohnzimmer und fand Amur sofort. Er versuchte noch vor mir wegzuspringen, aber ich hatte ihn alsbald. Anschliessend verfrachtete ich ihn zurück ins Bubenzimmer. Doch nun waren alle anderen Coonies in starrer Schreckensposition, denn sie wussten ja nicht, was mit Gini war und hatten sich versteckt. Also musste ich zuerst die Damenschaften hinausbugsieren, welche nicht ins Bubenzimmer gehören. Dann konnte ich die Zimmertüre wieder schliessen… und vielleicht weiterschlafen… Nun war ich allerdings ziemlich sauer auf meinen Liebsten, weil er die Türe nicht mit dem Schlüssel abgeschlossen hatte. Er wusste doch, dass die Jungs sonst die Türe öffnen konnten? Schlaf komm wieder, schlaf komm wieder, schlaf komm wieder… Doch nun begann das Gekratze, die Buben wollten raus… aber irgendwann in den frühen Morgenstunden kehrte dann doch Ruhe ein und ich bekam noch etwas (mehr) Schlaf… Um 9 Uhr klingelte dann die Postbotin an der Türe… gerädert stand ich auf und holte die Pakete ab…

An diesem Tag mussten wir dann die ganze Wohnung kontrollieren, weil Amur ohne Windeln herumgelaufen war und wir keine Ahnung hatten, wo und wie lange er draussen war. Meistens riecht man es sowieso sofort, wo er war… aber heute ging es uns nicht sonderlich gut. Mein Liebster hatte die Grippe und mir war auch ziemlich übel. Das hatte sich sowieso angekündet, denn Zinka hat am letzten Tag kaum gegessen und ziemlich viel gekotzt. Als ich sie dann am Abend zum Fressen überlistet hatte, kotzte sie anschliessend alles wieder. Wenigstens hatte es an diesem Tag kaum mehr Kotz-Flecken, das wäre schwierig gewesen. Dafür kaufte ich am Nachmittag das lange Landi-Katzengras, das unsere Coonies so sehr lieben. Doch anschliessend begannen die Kotz-Flecken wieder von neuem… doch hoffen wir, dass es auch eine Ausbreitung der Epidemie verhindert hat und dadurch alle ihre Magensäfte beruhigen konnten… die Hoffnung stirbt zuletzt und bis jetzt ist sie berechtigt. Bislang hatte es nebst meinem Liebsten nur Zinka erwischt. Ja und innert wenigen Stunden war das Katzengras bis auf ein paar wenige Zentimeter abgegrast…

In der darauffolgenden Nacht musste ich dummerweise nachts auf die Toilette und konnte anschliessend nicht sofort wieder weiterschlafen. Dann begann jemand an der Bubentüre zu kratzen. Die lauten Geräusche hielten mich weiter wach und irgendwann stand ich dann doch auf. Oh, was war denn hier los? Die Türe war 2cm offen! Aber es waren alle Buben noch im Zimmer. Schnell schloss ich die Türe ab und ging wieder ins Bett… Doch das Gekratze an der Türe ging weiter. Ich war schon ziemlich genervt und überlegte mir, was ich tun solle. Schliesslich stand ich wieder auf und zog einfach Amur die Windeln an. Dann liess ich die Türe offen und ging wieder ins Bett. Nein, nun kam das, weshalb Amur, Chico und Nestor überhaupt im Bubenzimmer schlafen mussten… nun kratzten sie an der Schlafzimmertüre… Ich schlief in dieser Nacht im Total genug, aber immer wieder mit Unterbrüchen. Ich mochte gar nicht mehr aus dem Bett kommen und aufstehen… Glücklicherweise war ja das Wetter nicht so toll… und als ich dann das Bett mit den Tüchern überdeckte und unsere Coonies hereinlies, waren Amur, Chico und Anka im siebten Katzenhimmel. Sie wollten gar nicht mehr aus dem Schlafzimmer…

Doch irgendwann mussten wir aufstehen und putzten „noch schnell“ die Wohnung. Wir wollten auch sicher sein, dass es keine Überbleibsel von diesem strengen Wochenende gab. Anschliessend kam die wöchentliche Schönheitspflege, wobei wir dieses Mal schnell durch waren. Das war doppelt erstaunlich, zumal alle eine Woche davor so verfilzt waren. Dazu kam, dass ich morgens beim einen oder anderen am Kragen eine kleine Verfilzung gespürt hatte. Die hatte ich je mit den Fingern auseinander gerissen. Und nun war alles weg, resp. lies sich herauskämmen? Erstaunlich… aber ja, die Pflege ging schnell von statten, wenn auch bei dem einen oder anderen mit viel Protest.

Weil Sonntag war, hatte unsere Coonies nachmittags einiges an Leckerli bekommen. Nebst Thunfisch-Filet auch Filet vom Huhn und zwei Arten von Fischen, dann noch etwas Katzenmilch und heissgeliebte, ungesunde, flüssige Leckerli. Die Rasselbande machte sich über die Schälchen und Leckerli her, als gäbe es kein Morgen. Alles wurde ratzeputze gefressen. Die einen oder anderen unserer Coonies schlingt beim hochwertigen Futter oder eben bei diesen Filets. Die Konsequenz sahen wir dann am Abend. Ganze Filetstücke lösen dann beim einen oder anderen Durchfall aus… und das passierte dann natürlich, als alle Böden frisch aufgenommen waren. Das ist wie beim Leiterspiel… zurück auf Feld drei…

Röhrchen
06.02.2018 09:23:06

Gestern hatte Chico ein (immaginäres) Schild um den Hals: wegen Ärger gratis abzugeben… Himmel, war ich wütend auf diesen grossen, verwöhnten Kater. Ja, das hat man davon, wenn man diesem verwöhnten Kater einfach zu viel durchgehen lässt. Es ist eine wirklich blöde Angewohnheit von ihm, dass er immer auf seine Hinterbeine stehen und so oben nachsehen muss, was dort gerade liegt oder passiert. Normalerweise macht er das mindestens einmal während der Abendessen-Vorbereitung, wenn wir das Katzenfutter parat machen. Natürlich haben ihm die einen Kleinen das schon abgeguckt. Plötzlich angelt dann da ein kleines oder grosses Pfötchen nach dem, was gerade auf der Küchenkombination steht oder liegt. Das ist dann der Moment, wo mein Liebster sagt „Chico pfui“ und Chico weitermacht. Doch in aller Regel ist er trotz seiner Grosse zu klein, um viel zu bekommen. Anders sieht es aus, wenn wir die Teller zur Fütterung auf den Boden stellen. Dann steht die Hälfte unserer Coonies und will als erstes am Teller sein. Dann angeln sie sich den Teller und es braucht viel Kraft und Konzentration, die Teller nicht auszuleeren. Mein Liebster hat das top im Griff, ich hingegen leere regelmässig Flüssigkeit aus. Nun ja, aber auch das ist wieder etwas anderes. Was ist nun gestern passiert?

Ich liebe es, aus den kleinen Flaschen mit einem Röhrchen zu trinken. Nur dummerweise liebt auch Chico eben diese Röhrchen. So war ich gestern kurzfristig gefordert, als gerade Zinka vor mir durchlief und auf dem PC stehen wollte, während dem Chico neben mir auf seinen Hinterbeinen stand und nachsah, was ich da alles auf dem Tischchen hatte. Dann als ich kurz Zinka auf die Seite schieben wollte, hatte Chico schon das Röhrchen erwischt, das kleine Fläschchen dadurch umgekippt und über das Tischchen war nun der ganze Inhalt ausgeleert. Himmelherrgott, war ich wütend. Jedes einzelne Fläschchen auf dem Tischchen stand im Saft. Glücklicherweise war es Kokosnusswasser ohne Zucker und es klebte und stank nicht und war zum Glück farblos. Doch der ausgeleerte See war immens! Ich schimpfte mit Chico, doch er schien nicht zu begreifen. Aber er begriff, dass er mir ab sofort aus dem Weg gehen musste. Nun war putzen angesagt… ein Aufwand, der nicht hätte sein müssen! Nervzettermordio!

Ansonsten haben wir die letzten Tage unsere Coonies genossen – und sie uns. Sie werden überglücklich sein, wenn sie uns mal wieder einen Tag los sind, damit sie endlich nachschlafen können. Apropos schlafen: vor zwei Tagen hatten wir ziemlich viel Trubel und in Mitten dieses Trubels lag Nestor und schlief. Anfangs schien er das eine oder andere noch zu beobachten, doch irgendwann war er scheinbar wirklich eingeschlafen. Ich wollte ihm ein grosses Leckerli geben, hielt es ihm direkt an die Nase, aber er reagierte nicht. Dann hob ich sein Pfötchen an, aber er reagierte nicht. Da bekam ich es mit der Angst zu tun. Atmete er überhaupt noch? Ja, ziemlich flach. Aber dann sah ich es: er schien tief und fest zu träumen. Das hatte ich wirklich noch nie erlebt, eine Katze, die so tief und fest schläft, dass sie überhaupt nichts mehr mitbekam. Erstaunlich, dass er in diesem ganzen Trubel so tief schlafen konnte. Mein Liebster meinte, das zeuge von grossem Vertrauen. Einige Momente später schaute er schon wieder aus kleinen Augenschlitzen hervor und beobachtete alles…

Der Trubel hatte nur einen Grund: wir machten mal wieder ein Fotoshooting. Jeder Einzelne bekam seine Schönheitspflege, wurde gewogen, bekam ein Leckerli und wurde dann fotografiert. Es ist unglaublich, wie unterschiedlich gern jeder Coonie die Schönheitspflege hat. Die einen jammern und tun so, als wäre es ein Weltuntergang, dass er jetzt gebürstet wurde, die anderen schnurren sogar. So oder so, das Programm ist immer dasselbe und jeder entscheidet selbst, ob es eine lästige Pflicht oder eine schöne Massage wird…

Beim Fotografieren merkten wir allerdings allzu bald, dass wir nur ein Jungtier im Raum haben konnten. Denn das Spiel mit dem neuen Federnglöckchen interessierte alle und alle konnten wir nicht gleichzeitig fotografieren. So bekam zusätzlich noch jeder seine eigenen Spielminuten. Nur eine wollte überhaupt nichts davon wissen, weder vom Bürsten, noch vom Spielen und erst recht nichts vom Fotografieren; Gini. Wieder hatte sie es geschafft, innert nur wenigen Tagen auf der Seite komplett verfilzt zu sein. Unglaublich! Mein Liebster hatte sie bereits am Tag zuvor mit dem Entfilzungsspray eingesprayt, was wir nun wiederholten. Wir hatten die Wahl zwischen einer schreienden Gini wegen dem Bürsten oder eine noch mehr schreiende Gini wegen dem Rasieren. Sie schrie wirklich wie am Spiess – schon prophylaktisch. Ich war für das Kämmen zuständig, mein Liebster hielt sie. Nichts desto trotz hatte Gini ihren Mundschutz auf, damit sie sich selbst und auch uns nicht verletzten konnte. Aber da blieben noch immer die Pfoten zum Verletzten, was sie auch arg nutzte. Erst versuchten wir, die Büschel „auseinander zu reisen“. Die einen Verfilzungen lösten sich auf oder kamen beim Bürsten heraus, aber einige rissen auch ganze Haarbüschel aus. Als wir bei einer besonders hartnäckigen Stelle den Rasierer nahmen, schrie Gini allerding noch mehr. So oder so, irgendwann kamen wir zu einem Ende und Gini nutzte die Chance abzuhauen. Normalerweise verkrümelt oder versteckt sie sich anschliessend immer. Doch nicht dieses Mal: sie tapezierte sich wie ein Model vor uns allen hin und so konnte ich doch noch ein paar Fotos machen. Sie ist also doch auch eitel ;-) Auf alle Fälle war Gini anschliessend viel ausgeglichener und netter. Haben ihr diese Verfilzungen Schmerzen beschert? So eine liebe Gini hatten wir schon lange nicht mehr…

Nur meine Arme hatten den Tag überhaupt nicht gut überstanden. Ich sagte etwas und mein Liebster meinte sofort, er sei auch der Ärmste. Da griff ich zum erst Besten, was mir einfiel. Bei den Katzensachen habe ich einen Aloe Vera-Spray für Tiere. Den nutzte ich und besprühte meine arg lädierten und verkratzten Arme. Da bot ich meinem Liebsten an, auch seine Verletzungen einzusprühen, die ja auch ach so schlimm waren. Nun ja, er hatte tatsächlich drei kleine Kratzer… Meine Arme sahen jedoch so aus, als hätte ich mich komplett geritzt. Nun ja, er war wirklich der Ärmste und selbstverständlich pflegten wir seine Wunden. Ach übrigens den Spray hätte ich schon viel vorher ausprobieren sollen. Der ist wirklich sensationell! Die Kratzer an meinen Unterarmen waren bereits am Abend kaum noch rot und schon am nächsten Tag fast verheilt...

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